Diabetesfragen > Allgemeiner Bereich
hello again!
diotmari:
Hallo Meli,
ich hab da eine deutsche Adresse, die sich über mein Prota sehr gefreut haben:
.....
herzlichen Dank für Ihr Interesse, „Insulin zum Leben“ zu unterstützen. Sehr
gerne nehmen wir Ihr Insulin an. Schicken Sie es ungekühlt, nut etwas
gepolstert an die Adresse des Insulinlagers unten. Wenn Sie es vor 16:30 Uhr
einliefern (einwerfen), ist es am nächsten Morgen bei uns. Das
Haltbarkeitsdatum ist ja super erfreulich.
.....
Ihre
Heidrun Schmidt-Schmiedebach
Baldenaustr. 50 * 76437 Rastatt
Fon 07222 68268 * Fax 07222/17629
Adresse des Insulinlagers:
"Insulin zum Leben"
Biokanol Pharma GmbH
Kehler Str. 7
76437 Rastatt
Internetseite: www.insulin-zum-leben.de
Viele Grüße
Dietmar
meli:
hi diotmari
Danke schön für Adresse!!!
Praktisch wenn ich es ungekühlt denen schicken kann ;) ...brauchen die dass dann innerhalb von ~6 Wochen auf, oder wieso ist dass für sie auch ungekühlt kein Problem. Wie auch immer: danke
LG Meli :compi:
drolli:
Hallo Melli,
leider komme ich wohl mit einer adresse fuer das insulin zu spaet... macht nichts, die anderen hoeren sich gut an.
Du scheinst da leider in einer falschen Klinik gelandet zu sein .... die Schande ist nur, dass die nicht einfach zugeben koennen, wenn sie es einfach nicht koennen (leider haeufig unter medizinern) :mauer: :mauer: :mauer:.
Mit der Pumpe wuerde ich immer eine stationaere Einstellung mit Schulung auf die Pumpe machen. Nach einer Einweisung durch den Diabetologen ist es dann auch kein Problem, und das Organisieren und Bewilligen einer Pumpe geht von da auch leichter (da gibt es ein paar Tricks...).
Also viel Erfolg ;D
LG
Olli
diotmari:
--- Zitat von: meli am Juni 22, 2007, 16:32 ---
hi diotmari
Danke schön für Adresse!!!
Praktisch wenn ich es ungekühlt denen schicken kann ;) ...brauchen die dass dann innerhalb von ~6 Wochen auf, oder wieso ist dass für sie auch ungekühlt kein Problem. Wie auch immer: danke
LG Meli :compi:
--- Ende Zitat ---
Hallo Meli,
nein, denen hilft zunächst langes Haltbarkeitsdatum, sowie die allgemeine Zuverlässigkeit der Post, Sendungen innerhalb von weniger als 18h zu bewerkstelligen.
Viele Grüße
Dietmar
Joerg Moeller:
Ich hab das mal hierher verschoben, weil es ja doch mehr um Diabetes geht. Zu einigen Dingen möchte ich was anmerken:
"rotes BZ-Messgerät": das wird vermutlich ein Haemocue gewesen sein. Diese Geräte werden von Profis eingesetzt, weil sie wesentlich genauer messen als die herkömmlichen Geräte zur Messung daheim. (Wobei man nicht unbedingt Profi sein muss, um so ein Gerät zu bedienen)
"Insulin ungekühlt versenden": Es ist ja nicht so, daß das Insulin dann sofort kaputt geht. Es kann aber einen Teil seiner Wirkung verlieren. Das ist für diese Organisationen aber immer noch besser und brauchbarer, als überhaupt kein Insulin zu haben. Besonders weil es dann in seiner Wirksamkeit fast immer noch besser ist als das Insulin, das in diesen Ländern erhältlich ist.
"Levemir": es gibt tatsächlich einige Leute, bei denen es sehr schlecht bis gar nicht wirkt. Pass nur auf mit dem vorsichtigen Erhöhen, lass immer 2-3 Tage bis zur nächsten Erhöhung vergehen und halte dabei immer deine Nachtwerte, besonders den zwischen 2-3 Uhr, im Auge. Diesen Tip natürlich vor der Umsetzung mit deinem Doc besprechen!
"mit hohen Werten nach Hause geschickt": das haben sie damals auch mit mir gemacht. Nach der Remission ging es bei mir los mit dem Dawn. Und trotz vielerlei Gefummel an den Dosierungen haben sie es im KH nicht geschafft den in den Griff zu kriegen. Da wurde mir erstmals eine Pumpe nahegelegt, was ich Depp aber kategorisch abgelehnt habe. Also konnten sie auch nichts mehr für mich tun und ein längerer Aufenthalt hätte auch nichts gebracht.
"Pumpe": Heute ärgere ich mich, daß ich da nicht schon viel früher zugestimmt habe; ich hätte mir da einiges ersparen können. Und meine ganzen Vorurteile, Befürchtungen und Ängste haben sich dann im Nachhinein als völlig haltlos herausgestellt. Gottseidank bist du ja jetzt schon offener als ich es damals war und ich bin sicher, daß spätestens mit der Pumpe dein Dawn Geschichte sein wird.
"plus 100 mg/dl eine Stunde nach dem Aufstehen": das habe ich auch und es ist dabei völlig egal wann ich aufstehe. Deswegen nenne ich (und viele andere) es das Aufstehphänomen. Es kommt von Hormonen die ausgeschüttet werden, damit beim Aufstehen das Blut nicht der Schwerkraft folgend in den Beinen versackt. Und diese Hormone setzen dann die Insulinwirkung herab (als Nebenwirkung). Man kann das umgehen, indem man sich sofort nach dem Aufstehen einen kleinen Bolus kurzwirkendes Insulin gibt; den sog. "Aufstehbolus" oder "Morgengupf".
Aber da muß erstmal sichergestellt werden, daß es wirklich ein Aufstehphänomen ist und keine Basallücke und man muß sich vorsichtig da rantasten. Das bitte auch mit dem behandelnden Diadoc besprechen.
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