Diabetesfragen > Allgemeiner Bereich
Neulich beim Diabetologen
klausing:
ich hab da auch so meine leidigen Erfahrungen.
Mein Arzt ist auch ein Allgemeiner, aber er hat mehr aktuelles Wissen als so mancher Diabetologe. Ich fühl mich bei ihm wirklich gut aufgehoben.
Meine Oma hingegen welche sogar im Krankenhaus von einem Diabetologen betreut wurde, wurde mit einem Zucker zwischen 10 und 20 entlassen mit der Bemerkung, damit könne sie prima leben. Es wurden gar keine Anstalten gemacht daran was zu ändern.
So unterschiedlich kann die Welt sein.
tobgrob:
--- Zitat von: cat am August 10, 2007, 10:54 ---
Es dauert einfach zu lange in die nächste Stadt zum nächsten Diabetologen zu kommen. Das kann ich unmöglich mit dem Stundenplan der Uni unter einen Hut bringen (Anwesenheitspflicht).
--- Ende Zitat ---
@cat:
Wo studiert denn du, dass es bei dir keine Alternative zu der einen Praxis gibt?
Wieso kannst du nicht zum Arzt bei Anwesenheitspflicht? Arztbesuch ist doch immer eine gültige Entschuldigung.
Als ich noch studiert habe galt der Satz: Gut kopiert ist halb studiert. Also suche dir jemanden, bei dem du die Infos bekommst und per Kopierer in deinen Verfügungsbereich bekommst. Nach dem Motto: Kopieren geht über studieren ;D
Dir sollte klar sein, dass der Doc klar weiß, wo der Hammer hängt, wenn du ihn so unter Druck setzt, eine optimale Behandlung kannst du da nicht mehr erwarten. Mensch ist halt Mensch, auch wenn der den Hippodinges Eid geschworen hat. Gegen den verstößt er ja schon, wenn er die Behandlung ohne DMP im Grunde ablehnt. Das ist so oder so kein Arzt für dich.
Mein Dia Doc hat was über sich gekriegt, weil ich sein Dia Tagebuch nicht ausgefüllt hatte sondern mit Ausdrucken aus meiner Protokollsoftware kam. Dann habe ich die Wochenprotokolle auf Aufkleber gedruckt und in sein Tagebuch eigeklebt. So hat jeder sein Räppelchen, er sein Tagebuch in Heftform, ich meine Protokollsoftware. Der Kompromiss hat sein Gesicht erhellt und seine Kooperation massiv erhöht.
Du solltest dich auch fragen, was dich am DMP so sehr stört, dass du da nicht mitmachst. Prüfe deine Motive. Letztlich zwingt es deinen behandelnden Arzt auch dazu, dir die zustehenden Standarduntersuchungen zukommen zu lassen. Es ist so gesehen auch ein Qualitätskriterium (Qualität im Sinne von ISO 9000 ff).
Mein Tip für dich: Suche eine Alternative, zur Not auch unter Akzeptanz des DMPs, und dann schenke deinem bisherigem DOC einen ein. Denke daran, dass du auch einen Feld- Wald- und Wiesenarzt nehmen kannst, der dich dann zu einem Spezialisten überweist. Mit dem brauchst du das DMP nicht zu diskutieren.
Persönliche Anmerkung:
Die Überlastung der nierdergelassenen Ärzte lassen eine ungeahnte Arroganz zu.
Ich habe mal in einem Land mit privaten Polikliniken (nicht DDR) gelebt, da wäre das undenkbar gewesen.
Mangels Wettberwerb hat hier der niedergelassene Facharzt praktisch Narrenfreiheit.
So traurig ist das.
Llarian:
--- Zitat von: tobgrob am August 10, 2007, 12:07 ---
Wieso kannst du nicht zum Arzt bei Anwesenheitspflicht? Arztbesuch ist doch immer eine gültige Entschuldigung.
--- Ende Zitat ---
Das läuft heute anders. Wenn mehr als ein Fehltermin besteht, kann die "regelmäißge und erfolgreiche Teilnahme" nicht mehr bescheinigt werden. Egal, ob der Grund Krankheit, Todesfall in der Familie oder sonstwas war. Abhängig von der Stundenzahl (wenns also z.B. fünf Wochentermine gibt) können das auch mehr Fehltermine sein, aber wöchentlich stattfindende Kurse haben meist nur einen.
--- Zitat ---Als ich noch studiert habe galt der Satz: Gut kopiert ist halb studiert. Also suche dir jemanden, bei dem du die Infos bekommst und per Kopierer in deinen Verfügungsbereich bekommst. Nach dem Motto: Kopieren geht über studieren ;D
--- Ende Zitat ---
"regelmäßige UND erfolgreiche Teilnahme. Selbst wer Klausuren mit voller Punktzahl besteht, bekomt den Schein nicht, wenn er zuviel Fehlzeiten hat.
Grüße
Anja
tobgrob:
--- Zitat von: Llarian am August 10, 2007, 12:32 ---
Das läuft heute anders. Wenn mehr als ein Fehltermin besteht, kann die "regelmäißge und erfolgreiche Teilnahme" nicht mehr bescheinigt werden. Egal, ob der Grund Krankheit, Todesfall in der Familie oder sonstwas war.
[...]
Selbst wer Klausuren mit voller Punktzahl besteht, bekomt den Schein nicht, wenn er zuviel Fehlzeiten hat.
--- Ende Zitat ---
Studieren ist auch nicht mehr das, was es mal war ;D
Wir sind höchstens mal ein paar Wochen vor der mündlichen Prüfung in der Vorlesung erschienen, setzten uns in die erste Reihe und nannten das "Gesichtsmassage" 8)
Mir ist auch schon passiert, dass der Prof in der mündlichen sagte: "Sie waren auch noch nie in meiner Vorlesung". ;D Aber da ich vorher gelernt hatte, war die Prüfung problemlos zu bestehen.
Anwesenheitspflicht gab es nur für wenige Übungseranstaltungen im Grundstudium, das waren dann meistens Termine für praktische Experimente, z.B. bei Physik.
Ich wünsche es cat, dass sie klarkommt mit den Terminen und dem Doc. Ich denke aber auch, dass es bei einem chronisch Kranken beim Thema Anwesenheitspflicht Ausnahmen geben wird, ohne Ausnahmen wäre ein Studium mit der Krankheit ja kaum vereinbar. Sollte sie mal in der Studienordnung nachsehen.
Joa:
Moin tobgrob,
--- Zitat von: tobgrob am August 09, 2007, 19:11 ---
Wenn man so was hört kann man gar nicht soviel essen, wie man kotzen möchte.
--- Ende Zitat ---
"soviel fressen, wie"!
Wenn schon Zitat, dann auch richtig. ;-)
http://de.wikiquote.org/wiki/Max_Liebermann
Passt hier auch viiiel besser.
Gruß
Joa
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln