Diabetesfragen > Allgemeiner Bereich

Neulich beim Diabetologen

<< < (25/32) > >>

Joerg Moeller:

--- Zitat von: cat am August 12, 2007, 19:47 ---

--- Zitat von: Jörg Möller am August 12, 2007, 12:01 ---
Sagt wer? Eine Überweisung vom Hausarzt ist nichts weiter als bei bestimmten Fragestellungen einen Fachkollegen zu Rate zu ziehen. Im Einzelfall - wenn kein Notfall vorliegt - kann dich ein Diabetologe ablehnen, aber das gilt nicht für Diabetologen generell.

--- Ende Zitat ---


Sagt der Diabetologe.
--- Ende Zitat ---


Derselbe, der dich schon mal angelogen hat?


--- Zitat ---Er durfte mich die letzten Jahre nicht ohne Überweisung von einem Hausarzt behandeln und jetzt darf er mich eben auch nicht mehr mit Überweisung vom Hausarzt behandeln, wenn ich nicht im DMP eingeschrieben bin.
--- Ende Zitat ---


Dürfen und wollen sind zwei Paar Schuhe!


--- Zitat ---Für welche Diabetologen gilt es denn dann, wenn nicht für alle?
--- Ende Zitat ---


Für die, die keine Kapazitäten mehr haben (trifft auf deinen zu, denn die DDG empfiehlt nicht mehr als 1000 Diabetiker pro Arzt und Quartal) oder bei denen kein Vertrauensverhältnis besteht.


--- Zitat ---Ich will die Frage mal umdrehen: wenn es dir egal ist, dass wildfremde Leute medizinische Daten von dir kennen, warum setzt du sie nicht regelmäßig in die Tageszeitung? Name, Adresse und Geburtsdatum nicht vergessen.
--- Ende Zitat ---


Weil es:
a. Geld kostet
b. Mir zuviel Aufwand ist


--- Zitat ---Und warum, glaubst du, gibt es eine ärztliche Schweigepflicht?
--- Ende Zitat ---


Um ein Vertrauensverhältnis zum Arzt aufbauen zu können. (Was mir bei deinem Arzt eh nicht gelingen würde)

Im übrigen hast du mir immer noch keine Antwort auf die Frage gegeben, was du befürchtest, wenn deine Daten pseudonymisiert weitergeleitet werden.


--- Zitat ---Die Praxis (2 Ärzte) hat pro Quartal 2000 Diabetiker, angeblich alle haben sich ins DMP eingeschrieben. Damit bekommt die Praxis jedes Quartal eine Pauschale von 150.000 Euro.
--- Ende Zitat ---


Und davon müssen sie zahlen:
- Steuern
- Versicherungen
- Kreditrückzahlungen
- Beiträge an die KV
- Personal
- Praxisräume
- Einrichtung
- Verbrauchsmaterial


--- Zitat ---Einen Job, in dem man jeden Monat mindestens 25.000 Euro verdient und an 2 Tagen in der Woche schon um 12 Uhr und jedes Wochenende frei hat, hat mein Friseur bestimmt nicht. :zwinker:
--- Ende Zitat ---


Dein Arzt sicherlich auch!

Weißt du ich kenne einige Ärzte persönlich und weiß wieviel die arbeiten. Mich wollte schon mal jemand einstellen, damit er abends mal vor 21:00 Uhr aus seiner rappelvollen Praxis kommt, konnte sich das aber leider nicht leisten.
Irgendwie hast du da ziemlich falsche Vorstellungen.

tobgrob:
@cat:

Nochmal zum Verständnis deines DMP Problems.

Mir wurde das so erklärt, dass der Hausarzt dich ins DMP einschreibt, NICHT der Diabetologe.
Meinem Dia Doc ist es schlicht wurscht, was mit dem DMP ist, der empfiehlt es nur. Er darf mich aber nicht einschreiben, das muss der überweisende (Haus)Arzt tun.
Wegen der Bräsigkeit meiner Hausarztpraxis bin ich noch nicht eingeschrieben. Werde aber ohne Nachfragen des DMPs behandelt.

Kläre das doch mal mit einem Allgemeinmediziner, der dich dann an den Dia Doc überweist.
So solltest du aus der Nummer raus sein, besonders dann, wenn der Allgemeinmediziner gar keine DMP Zulassung hat  ;D

Grüße
Frank

P.S.: Der Dia Doc darf mich ohne Überweisung auch gar nicht behandeln, selbst wenn ich bereit wäre, die 10 Euro Eintritt nochmal zu löhnen.

Joerg Moeller:

--- Zitat von: tobgrob am August 14, 2007, 11:47 ---
Mir wurde das so erklärt, dass der Hausarzt dich ins DMP einschreibt, NICHT der Diabetologe.

--- Ende Zitat ---


Möglicherweise gibt es da unterschiedliche Regelungen. Bei mir hat das der Diabetologe gemacht (was dem Hausarzt ganz recht war)

Pia:
P.S.: Der Dia Doc darf mich ohne Überweisung auch gar nicht behandeln, selbst wenn ich bereit wäre, die 10 Euro Eintritt nochmal zu löhnen.

[/quote]


Hi Frank,
das stimmt einfach nicht, sorry.
Es schreibt dich DER Arzt ins BMP, der daran beteiligt ist. Das kann der Hausarzt oder der Diabetologe oder sonstwer sein.
Leider ist es auch nicht richtig, dass Dich der Arzt ohne Ü-Schein nicht behandeln darf.
Es ist nur für die Praxen besser, eine harte Strategie zu fahren, denn sonst rennen sie hinter den Ü-Scheinen her.
Du kannst sogar behandelt werden, wenn Du die 10 Euro nicht bezahlst UND keinen Ü-Schein hast, nur musst du dann ein Formular unterschreiben, dass du eine private Rechnung bekommst, sollte der Ü-Schein nicht bis zum Quartalsende da sein.
Ich habs ausprobiert. Mein Hausarzt war im Urlaub und es begann ein neues Quartal und auf die Rennerei mit dem 10 Euronen-Schein hatte ich keine Lust, also sagte ich, ich habe kein Geld mit...

Pia:

--- Zitat von: Willy_Wuff am August 13, 2007, 12:05 ---

Ach ja, was den Adressenhandel angeht :-)
Einfach irgendwo, wo man noch nie was bestellt hat, was bestellen und den eigenen Namen gezielt falsch schreiben ;-)
Was meinst wie viel Werbung mit dem falschen Namen innerhalb eines Jahres ins Haus flattert  :lachen:


--- Ende Zitat ---


Aber lieber Willy, dass Daten verkauft werden,. ist doch ein alter Hut. Dazu genügt es, eine Gartenschippe bei Quelle zu bestellen. Und ganz ehrlich? Datenschutz gibt es real nicht. Datenschutz wurde erfunden als Trost- und Beruhigungspflästerchen für ängstliche Gemüter. Um Werbung zu vermeiden, genügt schon ein Aufkleber mt der Bitte darum am Briefkasten oder konsequentes Zurücksenden.  :unschuldig:

Liebe cat,
nix für ungut, aber glaubst Du wirklich, dass auch nur ein Einziger von uns so interressant ist, dass er seine Daten "safen" muss? Und oft ist es witzigerweise so, dass die Leute, die den größten Wirbel um Datenschutz machen,  die sind, die aber auch jedes blööde Rätsel und Preisausschreiben mitmachen.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln
Powered by SMFPacks Likes Pro Mod