Diabetesfragen > Allgemeiner Bereich
Neulich beim Diabetologen
LordBritish:
--- Zitat von: tobgrob am August 13, 2007, 18:54 ---
Ja, aber deine personenbezogenen Daten stehen nirgendwo im Zusammenhang mit deinen Gesundheitsdaten. Außer eben beim DMP.
--- Ende Zitat ---
Beim DMP steht auch nicht direkt der Name mit Anschrift neben den Werten, der wird nur mit einer persönlichen ID geführt soweit ich weiß.
Im Grunde genommen dürfte man dann auch nicht mehr im Supermarkt einkaufen wo es Scannerkassen gibt.
Wenn Du dann noch mit der Kreditkarte/EC-Karte zahlst, wissen die ja auch alles :zwinker:
tobgrob:
--- Zitat von: LordBritish am August 13, 2007, 19:10 ---
Beim DMP steht auch nicht direkt der Name mit Anschrift neben den Werten, der wird nur mit einer persönlichen ID geführt soweit ich weiß.
--- Ende Zitat ---
Korrekt. Das ist "pseudonomisiert" und nicht annonymisiert. Wer will, kann den Zusammenhang zwischen Mensch und Daten wiederherstellen, bei einer Annonymisierung geht das nicht.
--- Zitat von: LordBritish am August 13, 2007, 19:10 ---
Im Grunde genommen dürfte man dann auch nicht mehr im Supermarkt einkaufen wo es Scannerkassen gibt.
Wenn Du dann noch mit der Kreditkarte/EC-Karte zahlst, wissen die ja auch alles :zwinker:
--- Ende Zitat ---
Auch korrekt. Nur Bares ist Wahres ;D
Wobei das Zusammenführen von deinen Einkäufen und die Kombi mit deiner Person deutlich weniger brisant ist, als deine Gesundheitsdaten.
In der Praxis glaube ich nicht, dass beim DMP Dinge passieren, die einem zum Nachteil gereichen. Dazu ist der Datenwust viel zu unstrukturiert. Im Internet kann man nachlesen, dass viele Patienten, die den ganzen Untersuchungsmarathon schwänzen, nicht erinnert werden, weil die Daten nicht korrekt erfasst wurden.
Bei der orwellschen Attitüde unserer Berufspolitiker nehme ich aber keinem die Paranoia krumm.
Ich persönlich halte das DMP für eine "Missgeburt", die man aus anderen Ländern einfach abgekupfert hat, ohne dass man das zielorientiert umgesetzt hätte. In der Praxis dürfte das für die Patienten weder wesentliche Vorteile noch dramatische Nachteile bringen. Ein "Patientencoaching", unabhängig von Ärzten, dürfte da erfolgsversprechender sein. In jeder Hinsicht. Käme auch mit weniger Daten aus.
Im Grunde ist die dahinter stehende Idee klasse, bei der Umsetzung wurde eben nicht zu Ende gedacht. Wie so vieles in der Politik. :(
Grüße
Frank
LordBritish:
--- Zitat von: tobgrob am August 13, 2007, 20:01 ---
In der Praxis dürfte das für die Patienten weder wesentliche Vorteile noch dramatische Nachteile bringen.
--- Ende Zitat ---
Seit nicht ganz 1 Jahr habe ich keine Vor- oder Nachteile durch das DMP erfahren.
Der Vorteil den ich sehe ist die Rückerstattung der Praxisgebühr. nicht mehr und nicht weniger.
Viele Grüße
Markus
nuetzele:
Ich kann´s mir nicht verkneifen :rotwerd:
vreni:
:D
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