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Neulich beim Diabetologen

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Willy_Wuff:
Na, vielleicht gibbet ja ne Top 10 der Praxen mit eingeschriebenen Patienten :-)
und wenn er xx % dazu genötigt hat, bekommt er vielleicht Bonus von der Pharmaindustrie ;-), oder der Krankenkasse.

Mal ganz ehrlich, mit den Daten läßt sich sicherlich verdammt viel Kohle machen.
Ma schaun ...... er hat 200 Versuchskanienchen.... ähhhh Patienten heißt es in diesem Fall glaub ich ;-), aus dem Täglichen Leben, mit insulin x..... die Daten wandern an den Hersteller .... und ebenso die von den anderen paar hundert die insulin x bekommen. ( Sind ja einige tausend die Bundesweit warscheinlich eingeschrieben sind )
Sämtliche Blutwerte und alles was dazugehört.

Ebenso nen paar hundert Patienten mit Insulin y

Und da wir ja im herrlichen Zeitalter der elektronischen Datenverarbeitung leben kann man ja auch wunderbar Medikamenten Kombinationen in kürzester Zeit auswerten.

Mensch da müssen doch alle Gegner verständniss haben........ zusammen genommen haben die Daten ausgewertet nen wert von einigen Euros.

Ich weiß, ich bin Penetrant ...... Hab die frage schon mehrfach gestellt, aber irgendwie hat sie mir noch keiner beantwortet, deswegen stelle ich sie noch mal  :heilig:
Da ich glücklicherweise nicht in ner Gegend wohne in der nen Arzt das Monopol hat, und ich auch das Glück habe das mein Hausarzt keine plumpen Erpresserischen Maßnamen ergreift ........
Was habe ICH davon das die Pharmaindustrie....... äääähhhhh sorry die Forschung...... unmengen an Kohle mit den Daten anderer und mit meinen Daten spaaren kann ? ( Schließlich müssen sie sie nicht in mühsamen teuren Studien selbst erheben, sie bekommen sie schon fein säuberlich vorgesetzt )

Also an Alle die da eingeschrieben sind...... Was habt ihr davon das ihr eure persönlichen Daten frei haus und ungefiltert zur verfügung stellt ?
Oder glaubt wirklich jemand das man mit Adressen, Mail-Adressen und anderen persönlichen Daten nen riesen Handel treibt, aber nicht mit euren Medizinischen Daten ?


Und bitte komme mir keiner mit dem spruch das ja vielleicht nen Mittel gegen Diabetes gefunden werden könnte, selbst wenn sie eines finden würden, würden sie sich nicht nen Milliarden geschäft kaputt machen

diotmari:
Hallo Willy_Wuff,

Deine Datenparanoia in Ehren, aber glaubst Du, dafür erst eingeschrieben sein zu müssen??? Die Daten existieren auch so, und wer damit Mißbrauch treiben will, tut es auch so, da brauchts kein DMP!
Das wenige, was ich aus dem DMP an Daten abgebe ist nun wirklich vernachlässigbar....
Mal ein positiver Aspekt: Wenn es diesen Datenpool ein paar Jahre gibt, hat ein gewisser Herr S. eines berüchtigten Instituts keine Argumentationsgrundlage um z.B. Analoga, oder demnächst vielleicht Byetta?, auf die Abschußpiste zu setzen. Er braucht nur aus dem Datenpool Behandlungsmethode, HbA1c und Folgekomplikationen zu vergleichen und ich denke dann MUSS er zu dem Ergebnis kommen, daß auch neue, teurere Methoden Sinn machen in Blick auf Langzeitergebnisse.

Viele Grüße
Dietmar

Hexe:
Hallo Willy Wuff


--- Zitat von: Willy_Wuff am August 13, 2007, 00:37 ---

Also an Alle die da eingeschrieben sind...... Was habt ihr davon das ihr eure persönlichen Daten frei haus und ungefiltert zur verfügung stellt ?
Oder glaubt wirklich jemand das man mit Adressen, Mail-Adressen und anderen persönlichen Daten nen riesen Handel treibt, aber nicht mit euren Medizinischen Daten ?


--- Ende Zitat ---


also mal mein Vorteil: ich bekomme von meiner Krankenkasse von den 1% die ich selbst zahlen muss im Jahr 75% wieder, meine Sportkurse werden von der KK bezahlt ( 2 im Jahr ) da fällt mein Herz-Kreislauf-Training drunter und auch meine Wassergymnastik, ich bin arbeitslos und kann mir ein teures Fitnessstudio wie du nicht leisten,und ich bekomme die 40 Euro Praxisgebühr vonmeiner KK erstattet,lohnt sich für mich also auf jeden Fall,
die Pauschale die meine Ärztin dafür bekommt, reicht gerade um den erhöhten Verwaltungsaufwand zu decken, die hat also gar nichts davon, die KK bekommt dafür aber Geld aus diesem Ausgleichstopf oder wie der auch immer heisst, und da ich davon auch profitiere, ist mir das auch recht,
alles andere dazu hat Jörg ja schon gesagt

.. riesen Handel mit Daten na ja, dann bräuchte ich ja nur Mailadressen sammeln um reich zu werden, wenn das so ein riesen Handel ist*ironieexeaus*

liebe Grüsse Vera

Willy_Wuff:
@diotmari
Lass mir meine Daten Paranoia :-), bin ich bisher immer gut mit gefahren.
Im Verhälltniss zu anderen hab ich relatiev wenig Werbemüll im Briefkasten, ich bin scheinbar von dieversen Listen des allgemein üblichen TelefonTerrors gestrichen, hab somit auch in diesem Part meine Ruhe, und nicht zu vergessen der Spam bei den Mails hält sich auch in grenzen ;-)

Aber wenn ich ehrlich bin, magst schon recht habend as ich da ein wenig .... aber nur gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz büschen ....... Paranoid bin ;-)
Hab ich aber kein Problem mit, da ich der Meinung bin das man da gar nicht Paranoid genug sein kann  :lachen:

@Hexe
DAS ist nen argument welches dafür spricht sich einschreiben zu lassen.
Geb ich unbesehen zu.
Wenn nicht nur andere einen Vorteil davon haben, sondern die Betreffenden selber auch, dann ist es wirklich ein Argument.

Und was etweiige Spaarmaßnamen der Krankenkassen angeht ..... haben die schon Jehmals weiter als bis über ihre Schreibtischkannte gedacht ?
Ich hatte noch nicht den Eindruck das sie sich in den letzten Jahren in irgendeiner Form um die Kosten von Spätfollgen gekümmert haben, denn wenn dem so währe hätten sie ihren Streichungskatalog etwas anders gestaltet.

Ach ja, was den Adressenhandel angeht :-)
Einfach irgendwo, wo man noch nie was bestellt hat, was bestellen und den eigenen Namen gezielt falsch schreiben ;-)
Was meinst wie viel Werbung mit dem falschen Namen innerhalb eines Jahres ins Haus flattert  :lachen:

s54_de:
Hallo Willy Wuff,

auch meine KK belohnt mich für meine Teilnahme am DMP. Ich muß im Jahr nur mehr 60 Euro an Zuzahlungen leisten (inkl. Praxisgebühr). Da meine normale Zuzahlung (1%) ansonsten mehrere hundert Euro ausgemacht hat, ist das für mich schon ein gewaltiger Vorteil. Außerdem bekomme ich ohne Schwierigkeiten meine Teststäbchen, soviel ich benötige und auch die sonstigen Medikamente, die nun mal dazugehören. Über meine Daten mache ich mir keine Sorgen, die sind sicher seit Geburt schon überall bekannt, bei jedem Amt, Schule, Arztbesuch, usw. Früher als Akten, heute als Dateien. Wo liegt da der Unterschied?

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