Diabetesfragen > CSII - Pumpentherapie

Anpassung der Basalrate

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dingo1:
hi:)

> naja, ziel ist jetzt ein hba1c von unter 7,0.

dafür braucht es zwingend nen Morgenwert von aber er wuerde wetten, wenn ich erstmal schwanger waere, waere ich innerhalb von wochen
> bei 6,5, weil ich dann "sowieso ununterbrochen messen" wuerde.

tja, vom messen alleine sinkt der Blutzucker allerdings nicht.

> also soll ich mir keinen stress machen und einfach oft messen.

nene, Du sollst da schon lernen und nicht nur messen;)

Überleg Dir mal ne Standardmahllzeit mit 4-5 BE, kalt. Die nimmst Du am Morgen. Der Kappes wird aus-
gemessen. Wenn das drei Tage auf funktionierendem Startwert passt (also nach vier Stunden wieder im
Zielbereich), dann gibt es Frühstück halt mal am Abend.

Wichtig für das medizinische Ziel ist in erster Linie der Startwert (vor allem am Morgen) und,
dass man bei halbwegs geplanter Nahrung nach vier Stunden wieder im Ziel landet. Nüchternwerte
sind allerdings höher zu gewichten als der pp-Kram.

Basalratentest ist OK, ich würde das aber versetzt mit bekannten Mahlzeiten testen, wobei der Startwert
jeweils passen sollte (also nix korrekturbedürftiges).

ab ca. 160 mg/dl Startwert hast Du verloren, da dann andere Faktoren hinzukommen und das ganze
Verfahren ist für die Tonne.

Viel Erfolg, egal, welche Methode Du wählst.

mfG
Dingo1

LordBritish:

--- Zitat von: maulwurfinchen am April 14, 2007, 13:15 ---
so, gestern war ich beim neuen diabetologen, es war sehr positiv (bis darauf, ueber 1 stunde wartezeit zu haben und dass alle vor mir dran kamen, die nach mir angekommen waren...),

--- Ende Zitat ---


Das kenne ich irgendwie vom Zahnarzt, Leute ohneTermin (hatte ich zufällig mitbekommen) kommen vorher dran obwohl Sie nach mir kamen und ich hatte einen Termin  :moser:
Schau erstmal wie es das nächste mal läuft danach kannst Du ja mal nett nachfragen wie das kommt :zwinker:


--- Zitat von: maulwurfinchen am April 14, 2007, 13:15 ---
der arzt hat sich richtig zeit genommen, dinge, die vorher die diabetesassistentinnen immer gemacht haben, macht er dort teilweise selber.

--- Ende Zitat ---


Das hört sich gut an und das er sich das erstemal richtig Zeit nimmt um Dich und Dein DM kennenzulernen spricht meiner Ansicht nach für Ihn.


--- Zitat von: maulwurfinchen am April 14, 2007, 13:15 ---
er haelt es fuer sehr wahrscheinlich, dass ich einen morgengupf brauche (gestern mit 79mg/dl aufgewacht, 2 stunden spaeter in der praxis 219mg/dl. one touch ultra easy und laborwert passten zusammen.

--- Ende Zitat ---


Das sieht ganz danach aus, vorsichtshalber aber ncohmal gegentesten nicht das es was anderes an dem Tag war sprich z.B. die Aufregung.
Bei mir wirkt sich z.B. Stress zeimlich auf die Werte aus...


--- Zitat von: maulwurfinchen am April 14, 2007, 13:15 ---
wegen schwangerschaft meinte er, 7,3 sei nicht optimal, aber er wuerde wetten, wenn ich erstmal schwanger waere, waere ich innerhalb von wochen bei 6,5, weil ich dann "sowieso ununterbrochen messen" wuerde. also soll ich mir keinen stress machen und einfach oft messen. er hat auch anstandslos direkt 500 teststreifen noch fuer dieses quartal aufgeschrieben.

--- Ende Zitat ---


Also da muss ich meinen Vorredner Recht geben vom messen alleine wird der nicht besser.
Aber ich denke Dein Doc hatte im Hinterkopf den Gedanken, wenn Du mehr misst reagierst Du natürlich auch entsprechend und analysierst um die Situation beim nächstenmal zu vermeiden :zwinker:


--- Zitat von: dingo1 am April 15, 2007, 07:22 ---
> naja, ziel ist jetzt ein hba1c von unter 7,0.

dafür braucht es zwingend nen Morgenwert von

maulwurfinchen:
aeh?? ich hab einen nuechternwert morgens von 79mg/dl gehabt... meine morgenwerte liegen fast immer bei 80-120mg/dl, ausser, ich gehe abends mit schlechterem wert ins bett, dann komme ich morgens mit demselben wert raus. die morgenwerte davor waren auch fast alle gut.

ich denke auch, dass er mit haeufig messen natuerlich meint, dass man dann schnell korrigiert. ausserdem habe ich selber grade von der studie gelesen, dass der hba1c wert sich wirklich mit der zahl der messungen vergleichen laesst, dass die leute, die haeufiger messen, fast immer einen besseren hba1c haben, stand neulich im diabetesjournal oder irgendeinem anderen heft, das ich in der praxis gelesen habe.

das mit der aufregung und den 219mg/dl kann gut sein, allerdings war mein blutdruck ueberraschend normal. aber ich kenn das auch, wenn ich aufgeregt bin, schiesst der blutzucker ins unermessliche. ich bin aber auch noch damit beschaeftigt, den morgengupf auszutesten, wieviel ich brauche, um nicht unermesslich hoch zu landen, ich vermute irgendwas zwischen 1-1,5 ie je nach startwert. aber darum geht es ja grade, das rauszufinden. denn dass die basalrate morgens hin kommt, zeigt, meiner meinung nach, ja schon, dass ich fast immer (ausser bei spaeter korrektur oder sehr spaetem essen) mit meinem abendwert raus komme, egal wann ich aufstehe.

naja, gestern war ein komischer tag, ich hab es geschafft, eine hypo nach der anderen hinzulegen, obwohl ich bei den be sehr sicher war. aber lag vermutlich an der hitze. mal abwarten.

ich fands auch positiv, dass der arzt sich viel zeit genommen hat und meiner ansicht nach auch wirklich kompetent war. mal sehen, wie's naechste monat bei frau r. wird, die kenne ich noch von meinem allerersten diabetologen. der doc meinte, wenn sie irgendwas besonderes feststellen wuerde oder beschliessen wuerde, kaeme er dann auch noch kurz dazu. ich habe den eindruck, die arbeiten da alle sehr gut zusammen.

basalratentest mache ich bei gelegenheit abends, wie vom arzt angeordnet. klar, wenn sich da einiges verschiebt, hat das auch auswirkungen auf nacht/morgen, aber momentan vermutet sowohl der arzt als auch ich, dass es abends nicht optimal stimmt.
drueck-ess-abstand wollte ich mir auch mal angewoehnen, aber das klappt im alltag leider nicht immer, jedenfalls nicht in der uni, sondern nur zuhause, wenn wir selber essen kochen.

Joerg Moeller:

--- Zitat von: maulwurfinchen am April 15, 2007, 10:42 ---
aeh?? ich hab einen nuechternwert morgens von 79mg/dl gehabt... meine morgenwerte liegen fast immer bei 80-120mg/dl, ausser, ich gehe abends mit schlechterem wert ins bett, dann komme ich morgens mit demselben wert raus. die morgenwerte davor waren auch fast alle gut.
--- Ende Zitat ---


Oder: du hast abends eine Mahlzeit, die sich erst viel später auf den BZ auswirkt. Manche reagieren da ziemlich extrem drauf. Ich hatte gestern abend um 23:00 z.B. 116, hab noch ein Schinkenbrot gegessen (Schinken mit 3% Fett), hab für 3 BE gespritzt und bin heute morgen mit 263 angekommen. Heute gibt es nach 20:00 bestenfalls noch einen Apfel; mal sehen wie es morgen früh aussieht. Für die 263 hat meine Cozmo gemäß meiner 20er Regel 8,15 IE vorgeschlagen; ich habe auf 10 erhöht. Um 12 ist die nächste Messung, ich werd das Ergebnis hier nachtragen.
Nachtrag: BZ um 12 war 136. Könnte besser sein, liegt aber im Zielbereich (70-140)


--- Zitat ---ich denke auch, dass er mit haeufig messen natuerlich meint, dass man dann schnell korrigiert.
--- Ende Zitat ---


Natürlich! Wer misst schon 3 Stunden nach dem Essen eine 180 und korrigiert dann nicht? Man kann nur dann richtig korrigieren, wenn man gemessen hat. Steigt also die Zahl der Messungen verringert sich die Dauer einer BZ-Spitze und es wird daher weniger ins 1c übergehen = 1c sinkt.


--- Zitat ---naja, gestern war ein komischer tag, ich hab es geschafft, eine hypo nach der anderen hinzulegen, obwohl ich bei den be sehr sicher war. aber lag vermutlich an der hitze. mal abwarten.
--- Ende Zitat ---


Ja, das halte ich für sehr wahrscheinlich. Bei Hitze ist die Haut besser durchblutet (weil der Körper seine innere Wärme ja nach außen abgeben will) und somit wird auch das Insulin besser ins Blut aufgenommen. (und es geht nicht soviel durch insulinzersetzende Enzyme verloren) = Insulin wirkt stärker.

Es kann auch der entgegengesetze Effekt eintreten: Die Hitze wird zum Streß, es werden mehr Streßhormone ausgeschüttet, die dämpfen die Inuslinwirkung = Insulin wirkt schwächer.

Man muß sich also vor Augen halten, daß es nicht eine Wirkung für alle gibt, sondern daß jeder Körper ganz individuell reagiert. Erst wenn man seine persönliche Reaktion kennt kann man vorsorgen.


--- Zitat ---ich fands auch positiv, dass der arzt sich viel zeit genommen hat und meiner ansicht nach auch wirklich kompetent war. mal sehen, wie's naechste monat bei frau r. wird, die kenne ich noch von meinem allerersten diabetologen. der doc meinte, wenn sie irgendwas besonderes feststellen wuerde oder beschliessen wuerde, kaeme er dann auch noch kurz dazu. ich habe den eindruck, die arbeiten da alle sehr gut zusammen.
--- Ende Zitat ---


Für mich klingt das alles auch nach einem wirklich kompetenten Diabetesteam :ja: :super:

LordBritish:

--- Zitat von: Jörg Möller am April 18, 2007, 10:14 ---
Man muß sich also vor Augen halten, daß es nicht eine Wirkung für alle gibt, sondern daß jeder Körper ganz individuell reagiert. Erst wenn man seine persönliche Reaktion kennt kann man vorsorgen.

--- Ende Zitat ---


Ich beneide die Leute die einen Körper haben der i.d.R. gleich reagiert, ich kenne das anders das der Körper bei mir sozusagen eine Münze wirft und sich denkt ach ich mach das jetzt mal so...

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