Diabetesfragen > Allgemeiner Bereich

Studie zu Diabetes und Depression

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Llarian:

--- Zitat von: sonrisa am April 03, 2007, 16:55 ---
--- Zitat ---
Wie sah die Hilfe bei Dir aus?

--- Ende Zitat ---


Ich hab ne Psychotherapie gemacht, bei einer Therapeutin, die auch Allgemeinärztin ist. Fand ich sehr wichtig, daß sie sich auch mit Diabetes auskennt. Zusätzlich noch ein Antidepressivum.
Es hat ungefähr 3 Jahre gedauert bis es mir wieder besser ging (und vorher 8 bis ich die richtige Hilfe fand   :-\)

--- Ende Zitat ---

Besser spät als nie? ;)
Und wie läuft so eine Psychotherapie ab? Daß es nicht gut für den Diabetes ist, wenn man sich nicht drum kümmert, wird zwar jeder wissen, aber wie schaffen die es, daß man daran auch etwas ändert?

Grüße
Anja

Joerg Moeller:

--- Zitat von: Llarian am April 04, 2007, 00:39 ---
Und wie läuft so eine Psychotherapie ab?
--- Ende Zitat ---


Kommt auf die Therapieform an. Im wesentlichen gibt es Tiefenpsychologie und Verhaltenstherapie. Ich hab ersteres gemacht, und da ging es vor allem darum aufzuarbeiten, bzw. lange Verdrängtes wieder hervorzuholen. Ich hab da schon gelernt, meine Verhaltensmuster zu entschlüsseln und somit zu verstehen, warum ich manchmal so reagiere, wie ich eben reagiere. Wenn man das dann frühzeitig erkennt kann man gegensteuern. Ich muß aber ganz ehrlich sagen, daß ich es nie zu Ende gebracht habe. Manche Türen sollte (oder wollte?) ich eben besser nicht öffnen.


--- Zitat ---Daß es nicht gut für den Diabetes ist, wenn man sich nicht drum kümmert, wird zwar jeder wissen, aber wie schaffen die es, daß man daran auch etwas ändert?
--- Ende Zitat ---


Das ist ja der Punkt: nicht die sollen es schaffen, sondern man selber. Und da kommt es IMHO als erstes darauf an zu erkennen, warum man sich nicht so kümmert, wie es gut wäre.

Llarian:

--- Zitat von: Jörg Möller am April 04, 2007, 12:38 ---

--- Zitat ---Daß es nicht gut für den Diabetes ist, wenn man sich nicht drum kümmert, wird zwar jeder wissen, aber wie schaffen die es, daß man daran auch etwas ändert?
--- Ende Zitat ---


Das ist ja der Punkt: nicht die sollen es schaffen, sondern man selber. Und da kommt es IMHO als erstes darauf an zu erkennen, warum man sich nicht so kümmert, wie es gut wäre.

--- Ende Zitat ---

Okay... dann weiß ich also, daß ich mich nicht kümmere, weil whatever... und dann? Dann ist dieser Punkt immer noch existent... oder ich kümmere mich nicht, weil sowiesoallesmist... soll eine "Verhaltenstherapie" nicht Verhalten ändern? Wie machen die das bzw wie machen die, daß ich das mache? Wie läuft sowas ab?

Grüße
Anja

vreni:
Ich habe keine Therapieerfahrung

Das Nichtkümmern um DM kann doch ein Zeichen sein, dass man sich zuwenig "Wert" beimisst um auf seine Gesundheit zu schauen. Und warum das so ist, dies Herauszufinden gäbe Sinn und das zu relativieren. Allem was ich wertvoll, trage ich Sorge. Logische Folge wenn ich mir Wert zumesse auch mir..........

Das ist eine Möglichkeit.........

Duff Rose:
Also ich habe mal eine Verhaltenstherapie gemacht. Hat mir auch sehr geholfen, auch wenn ich nicht 100%ig wieder fit bin, aber zu 99,9%.  :zwinker:
Allerdings hatte ich da noch keinen DM sondern habe ihn kurz danach bekommen.  :mauer:
Einen psychischen Unterschied von mit DM und ohne DM kann ich nicht feststellen. Trotzdem halte ich es für möglich daß die Belastung, welche man durch diese Erkrankung hat, psychologische Probleme auslösen kann, besonders bei Kindern und Jugendlichen.

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