Diabetesfragen > CSII - Pumpentherapie

Wiederverwendbarkeit der Reservoire

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LordBritish:

--- Zitat von: heihild am Februar 09, 2007, 18:45 ---
Im Grunde viel zu teuer, aber man hat im Prinzip keine Wahl und steigert somit automatisch die Chance, das die KK - egal ob gesetzlich oder privat - den Schritt in Richtung Pumpe ablehnt.

--- Ende Zitat ---


Hallo Heiner,

klar ist eine Pumpenverordnung und das Zubehör auf dem ersten Blick nicht günstig.
Wenn man jetzt aber bedenkt das mit einer guten Einstellung das Risiko
von Folgeschäden gesenkt wird und/oder ggf. Folgeschäden geringfügiger
ausfallen dürften wird langfristig gespart.

Die Pumpe bekommt man sofern eine medizinische Notwendigkeit vorliegt.
Wenn alles super eingestellt ist und mit ICT erreichbar ist,
sehe ich da auch keine Notwendigkeit.
Daher gibt es ja auch die Probephase, damit nachgewiesen werden kann das mit Pumpe
bessere Ergebnisse erreicht werden können.

Was so die Preise angeht, da sind die bei der Cozmo schon teurer als bei z.B. der Spirit.
(Dafür läuft die Spirit nicht unendlich 2 Pumpenkonzept a Pumpe 2 Jahre Betriebsdauer)
Reservoire für die Spirit kosten "nur" 83,00 EUR das gleiche habe ich bei meinen Kathetern auch festgestellt.
Ich nutze den Tender und wenn ich den Pendant (gleichcer Hersteller) nur unter Smiths Label
nehmen würde wären die auch deutlich teurer.
Bei der Cozmo kannst Du jeden beliebigen Katheter mit Luer Lock nehmen,
bist also z.Zt. noch sehr flexibel in der Auswahl.
Bei Medtronic wärst Du bei der Paradigm z.B. am Hersteller gebunden (Firmeneigener Spezialanschluß).

Im übrigen glaube ich auch nicht das sich die Krankekkasse davon beeinflussen lassen würde,
wenn Du ihnen erzählen würdest ich verwende die Hilfsmittel auch x mal anstatt 1 mal.

Im Prinzip musst Du dann erstmal abwarten was die Krankekasse zu der Pumpenbehandlung sagt.

Viele Grüße

Markus

maulwurfinchen:
jaja, ich schon wieder  :rotwerd:
ich hab reservoire mal zweimal benutzt, allerdings nur 2 stueck jeweils doppelt, weil medtronic noch nicht geliefert hatte bzw. damals noch an die erstwohnsitzadresse und nicht dahin, wo ich inzwischen gewohnt habe. naja, egal. ich hatte keine probleme, habe das aber auch nur als notloesung gesehen und achte inzwischen drauf, dass ich nicht die leere packung ins regal lege und dann denke, es sei noch eine packung da.  :mauer:

wie die anderen sagen, es handelt sich um einen EINMALartikel und die sicherheit ist nur bei einmaliger verwendung gegeben. (wobei mir zumindest bei medtronic paradigm reservoiren auffaellt, dass die auch bei erster benutzung nicht optimal dicht sind, beim aufziehen ziehen sich schonmal von unten an der gummierung luftblaeschen hoch, die eindeutig von außen kommen). dauerhaft wuerde ich auf keinen fall reservoire mehrfach benutzen.

Llarian:

--- Zitat von: heihild am Februar 09, 2007, 18:45 ---
der Grund meiner Frage ist, wie richtig angenommen, das Sparen. Ich nehme nicht an, dass die Hersteller, nachdem die Entwickungskosten gedeckt sind, plötzlich die Preise extrem senken werden. Aus meiner Sicht ist der Preis von ca. 120 € +- für 25 Stück recht heftig wenn man bedenkt, dass es sich von Material- und Herstellungskosten eigentlich um einen Pfennigs(Cent)artikel handeln müsste. Bei Kathetern ist es genauso.
--- Ende Zitat ---

Dann überleg mal, welchen Exaktheitsansprüchen die genügen müßen und wie teuer nach der Herstellung allein die Qualitätssicherung zum medizinschen Gebrauch bestimmter Artikel ist!
Zur Wiederverwertbarket von Reservoiren hat mal jeand, der beruflich die entsprechenden Gerätschaften zur Verfügung hatte, einige Testmessungen mit neuen und gebrauchten Reservoiren im Vergleich gemacht: http://www.labortechniker.de/diabetes/ampullenwiderstand.htm

Grüße
Anja

Andi:

--- Zitat von: Llarian am Februar 09, 2007, 21:22 ---
Zur Wiederverwertbarket von Reservoiren hat mal jeand, der beruflich die entsprechenden Gerätschaften zur Verfügung hatte, ...

--- Ende Zitat ---


Ja, daran mußte ich auch denken, hatte aber auf die Schnelle den Link von Bodo nicht zur Hand ...

unknown:
@Heiner, @all,


--- Zitat von: heihild am Februar 09, 2007, 18:45 ---
Hallo Markus, hallo Norbert,
der Grund meiner Frage ist, wie richtig angenommen, das Sparen. Ich nehme nicht an, dass die Hersteller, nachdem die Entwickungskosten gedeckt sind, plötzlich die Preise extrem senken werden. Aus meiner Sicht ist der Preis von ca. 120 € +- für 25 Stück recht heftig wenn man bedenkt, dass es sich von Material- und Herstellungskosten eigentlich um einen Pfennigs(Cent)artikel handeln müsste. Bei Kathetern ist es genauso. Im Grunde viel zu teuer, aber man hat im Prinzip keine Wahl und steigert somit automatisch die Chance, das die KK - egal ob gesetzlich oder privat - den Schritt in Richtung Pumpe ablehnt.
Danke für die Antworten.
Gruß Heiner

--- Ende Zitat ---


das sind keine Pfenig bzw. Centartikel. Beides sind Medizinprodukte und die Kosten für Dokumentation, Rückstellproben und Nachtest im Rahmen der Fertigung sind nicht so billig. Das ganz muss außerdem Steriel usw. sein. Transport kostet auch noch etwas. Etwas Gewinn beim Hersteller und dann beim Vertrieb natürlich auch.

Resovoire müssen mit dem mechanischen Transportmechanismus der Pumpe sehr gut zuammenarbeiten. Wenn wir bedenken das z. B. 300 IE Insulin auf 3 cm = 30 mm im Resovoir sind und die Pumpen heute 0.1 IE pro Stunde abgeben dann bedeutet das einen Hub von 0.1 mm pro Stunde. Da aber die 0.1 IE nicht auf eimal sondern in mehreren Teilen abgeben sind die mechanischen Schritte noch kleiner. Und das muss dann mit der Reibung im Resovoir immer zuverlässig funktionieren. Bei der geforderten Fertigungsgenauigkeit sind das keine billigen Artikel in der Herstellung.

Grüßle

Norbert





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