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Schlimme Unterzuckerungen...

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hildegard30:
Man sollte mit dem Wort "Sterben" nicht so leicht umgehen, aber eine schwere Unterzuckerung kann doch sehr gefährlich werden. Stell die
mal vor, du bist allein zu Hause und kannst dich kaum mehr bewegen. Ich habe ständig Traubenzucker neben meinem Bett stehen um mich
aus der grössten Gefahr zu befreien. Denn nach meinen Erfahrungen passiert das meistens bei nacht. Erst was einnehmen und dann messen.
Ich habe mit meinen 80 Jahren und 25 Jahren DM viel Erfahrung. Ich bin auch ständig per Alarmgerät mit dem Malteser-Hilfsdienst verbunden,
das kostet 19.-Euro im Monat und bei Gesundheitsproblemen kommt sofort ein Arzt
Das aind so meine Erfahrungen.
Liebe Grüsse
Franz

Der bllaue Klaus:
Wie gesagt, es gibt nicht einen einzigen bekannten Fall der das beweisen kann.

Irgendwann lässt die Wirkung von dem extern zugeführten Insulin nach und Leber reguliert dagegen.

Sämtliche Bewußtlosigkeiten unter 5 Stunden sind relativ schnell wieder behoben. Darüber kann man aber schon mal längere
Zeit im Koma liegen und die Regeneration der Gehirnzellen braucht dann schon ein paar Monate bis alles wieder ok ist.

Teupe hatte einen Bekannten der an die 5 oder 8 Monate gebraucht hat um sich wieder zu regenieren.

Solche schlimmen UZ können aber auch nur mit Spritzfehler beim Essensbolus auftretten. Eine reine Basalrate hat nicht so
den Power einen so nach unten zu treiben. Da reguliert die Leber schon gegen.

Gibt aber etliche Diabetiker mit Knochenbrüchen, durchgebissenen Zungen etc. Ganz ungefährlich sind die also nicht.

Trotzdem würde ich eine UZ jederzeit einem hohem BZ Wert vorziehen. Mein Vater bekam mit 30 Jahren Diabetes. Irgendwann hatte er mal während einer Geschäftsbesprechung eine UZ wo er umgekippt ist. Seitdem hatte er auch panische Angst vor UZ und ging immer davon aus das wenn man nicht rechtzeitig gefunden wird man daran sterben könnte. Die Folge war ein BZ immer > 200. Jetzt ist er Tod, Herzinfarkt wegen verzuckerter Herzkranzgefäße.




AxTRIM:
>Trotzdem würde ich eine UZ jederzeit einem hohem BZ Wert vorziehen.

Halte ich für eine gefährliche Einstellung. Eine krasse UZ während der Autofahrt kann z.B. schnell das Ende bedeuten. Zu viele "leichte" UZ sind auch nicht gut - der Gewöhnungseffekt tritt ein - die strke UZ bemerkt man nicht rechtzeitig - wieder ist das Risiko der Sekundarschäden hoch.

Am besten ist es im Zielbereich zu landen ;) Und wenn es mal kritisch ist und man nicht weiß wie viele BEs ein Essen jetzt hat lieber einen Wert >200 riskieren als einen <50.

Just my two Cents in die Schale werfende Grüße,
Peter

Duff Rose:
Bei uns aus dem Dorf (Alter: 62, seit dem 16. Lebensjahr DM1) ist letztens mal die Treppe runtergefallen, bei einer Unterzuckerung. Nun, dabei hat er sich das Rückrad gebrochen. Also die Unterzuckerung selbst ist wohl nicht so gefährlich, aber was in dem Zustand alles passieren kann sollte schon vorgemerkt werden. *ansAutofahrendenk*  :ja:

Der bllaue Klaus:

--- Zitat ---Halte ich für eine gefährliche Einstellung.
--- Ende Zitat ---

Bin noch nie bewußtlos gewesen und merke meine UZ bis jetzt eigentlich immer früh genug. Mein tiefster Wert nach 24 Jahren war bei 35.


--- Zitat ---Am besten ist es im Zielbereich zu landen Zwinkern
--- Ende Zitat ---

Das ist natürlich immer das optimalste.

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