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Essener Diabetikertag 2006

Offline Joerg Moeller

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Zum 20. Mal findet in diesem Jahr der Essener Diabetikertag statt. "Den Diabetes im Griff", so lautet das Motto. Diese Devise gilt in Essen aber nicht nur an einem Tag im Jahr. In den letzten zwei Jahrzehnten ist in der Ruhrmetropole eine herausragende Struktur in der Diabetesbetreuung entstanden, in der alle niedergelassenen Ärzte, Apotheker, Selbsthilfegruppen und das Diabetes-Zentrum des Elisabeth-Krankenhauses ein gemeinsames Ziel verfolgen: Gesundheit und Lebensqualität für Menschen mit Diabetes mellitus durch Information und Aufklärung zu fördern.
 

Am 11. November 2006 können sich interessierte Diabetiker und deren Angehörige in der Zeit von 13:00 bis 17:00 Uhr in der Philharmonie Essen umfassend bei Vorträgen und einer Ausstellung rund um das Thema Diabetes informieren. Im Programm werden in diesem Jahr die erfolgversprechendsten Strategien zum Abnehmen sowie die aktuellen Neuentwicklungen aus der Medizintechnik und der pharmazeutischen Industrie vorgestellt. Ein Thema hier: Das inhalative Insulin - inwieweit können Diabetiker von dieser neuen Alternative in der Insulintherapie profitieren? In der schon traditionellen jährlichen Runde "Diabetes im Gespräch" wird in diesem Jahr über die Landesgrenzen geschaut. Experten stellen vor, wie Diabetiker in anderen Ländern leben und wie sie behandelt werden.
 

Demenz: Vorbeugen möglich!

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt auf der Agenda der Informationsveranstaltung: Alterserscheinungen bei Diabetikern. Prof. Dr. Hans Georg Nehen vom Geriatrie-Zentrum Haus Berge in Essen spricht über Möglichkeiten der Demenzvorbeugung. "Etwa 15 bis 20 Prozent der Demenzerkrankungen sind heute auf Gefäßerkrankungen zurückzuführen," so Nehen. "Sind Blutgefäße, die das Gehirn versorgen, verengt oder verschlossen, erleiden viele Gehirnzellen einen Sauerstoffmangel und sterben ab - Experten sprechen von der vaskulären Demenz. Die Symptome bei den Betroffenen ähneln der Alzheimerkrankheit: Geistige Fähigkeiten lassen nach, das Erkennen und Denken sind eingeschränkt, es kommt zu Orientierungs- oder Wahrnehmungsstörungen. Eine schlechte Einstellung des Blutzuckerspiegels über einen längeren Zeitraum begünstigt Gefäßveränderungen erheblich und damit das Risiko, an einer vaskulären Demenz zu erkranken. Jeder Diabetiker sollte dies wissen, denn - und das ist die gute Nachricht - die vaskuläre Demenz ist die einzige Demenzform, der man durch einen entsprechenden Lebensstil vorbeugen kann."

EKE
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