Plauderstündchen > Kaffeeklatsch
Re: Raucher und Nichtraucher (war mal:Insulin Versorgung
nuetzele:
--- Zitat von: Angela am September 10, 2006, 10:55 ---
--- Zitat von: nuetzele am Mai 15, 1970, 01:19 ---Ich persönlich aber nehme nicht nur beim Rauchen Rücksicht auf andere! :ja:
--- Ende Zitat ---
:gruebeln: was heißt das jetzt? Wenn du behauptest du nimmst beim Rauchen Rücksicht auf die anderen, dürfest du überhaupt nicht rauchen. Das ist also ein Widerspruch was du da geschrieben hast. :nixweiss:
--- Ende Zitat ---
Das sehe ich nicht so. :nein:
Ich meinte damit, dass ich in Gegenwart von Menschen, von denen ich weiß, sie es mir sagen oder ich es merke nicht rauche.
Da ich, so glaube ich, ein rücksichtsvoller Mensch mit Feingefühl bin, sollte das eigentlich reichen. :super:
Ich halte z.B. immer noch jedem die Türe auf, im Gegensatz zu manch anderem Zeitgenossen.
Allerdings provozieren mich militante Nichtraucher zum Gegenteil. :moser:
Nur weil ich die Auspuffgase von Autos nicht vertrage, verlange ich ja auch nicht, dass um mich herum keiner mehr autofahren darf. ;)
Ich weiß, der Vergleich hinkt einwenig, aber es ist etwas dran.
Das war aber jetzt mein letzter Kommentar zum Rauchen, da ich weiß, dass es bei zu unterschiedlichen Einstellungen keinen Konsens gibt.
Toleranz hat man, oder man hat sie eben nicht.
Ich meine das Ganze nicht böse, aber es ist meine Überzeugung. :ja:
Angela:
Achso meinst du das. Ok, akzeptiere ich.
hws:
Whooow,
ist ja irre!! nuetzele ist ein rücksichtsvoller Mensch mit Feingefühl und hält anderen die Türe auf. Mach’ ich auch, ohne mich als „rücksichtsvollen Mensch mit Feingefühl“ zu bezeichnen.
Es ist großartig von Dir, dass Du nicht verlangst, dass alle anderen nicht mehr Autofahren (außer Dir natürlich).
Nur kann ich mir nicht aussuchen, ob ich Auto fahren möchte oder nicht.
Wenn ich höre (bzw. lese) “militante Nichtraucher“, rollen sich mir die Fußnägel auf. Nichtraucher, die früher geraucht haben, stehen für mich in einem weit höheren Ansehen als Nichtraucher, die noch nie rauchten. „Gewordene Nichtraucher“ haben einen langen Verständnisweg hinter sich. Wenn diese dann von solchen T……….. als militante Nichtraucher bezeichnet werden, die sich jedoch selbst als „rücksichtsvollen Mensch mit Feingefühl“ bezeichnen, dann wird’s mir anders.
Wir waren in einem Restaurant und hatte ein wunderbares Essen. Am Nachbartisch waren 4 Raucher und qualmten, obwohl sie sahen, dass wir aßen. Ich bat sie (wirklich) höflich, mit dem Rauchen zu warten, bis wir mit dem Essen fertig waren. Ein herzhaftes Gelächter brach aus. Ich fragte daraufhin, was sie wohl machten, wenn ich am Nebentisch Einen kräftig fahren lassen würde obwohl sie beim Essen seien. „Unverschämtheit“ „Soll man rausschmeißen“ usw.
Als ich dann sagte, dass das, was sie machten, wohl nichts anderes sei, wurden langsam alle Glimmstängel (entschuldigt die neue Rechtschreibung) ausgedrückt.
Es wird immer wieder von Rauchern über militante Nichtraucher gemosert und dabei behauptet, wie rücksichtsvoll und mit Feingefühl ausgestattet doch Raucher sind, nur weil sie beim Rauchen rausgehen, obwohl ich das für ein Mindestmaß an Berücksichtigung (nicht zu verwechseln mit Rücksichtsnahme).
Wenn dann noch nuetzele wie zum Hohn schreibt
--- Zitat ---Toleranz hat man, oder man hat sie eben nicht.
--- Ende Zitat ---
Kann ich das nur Unterstreichen – er hat sie nicht!
Ich kann mich auch nur über Jörgs Argument wundern
--- Zitat ---Für mich ist es normal in einem Restaurant zu rauchen. Aber es ist mir auch selbstverständlich daß ich es sein lasse*, wenn ich nett darum gebeten werde. (Notfalls kann ich ja immer noch vor die Tür gehen).
--- Ende Zitat ---
Umgekehrt würde ein Schuh daraus, er könne fragen, ob er im Restaurant rauchen darf oder rausgehen solle.
Erich bringt die Rücksichtnahme der Raucher auf den Punkt
--- Zitat ---Kurz und gut Rauchfreie Zonen sind ja ganz gut und schön aber auf meine noch rauchenden Freunde und Verwandte möcht ich vor allem bei Feierlichkeiten nicht verzichten.
--- Ende Zitat ---
Sie aber auf Dich, oder wie sehe ich das?
Und was sagt Johann Wolfgang von Göthe?:
Es
liegt im Rauchen eine arge
Unhöflichkeit, eine impertinente
Ungeselligkeit.
Die Raucher verpesten die Luft
weit und breit und ersticken
jeden honetten Menschen,
der nicht zu seiner Verteidigung
zu rauchen vermag,
Wer ist denn imstande, in das
Zimmer eines Rauchers zu
treten,
ohne Übelkeit zu empfinden?
Wer kann darin verweilen,
ohne umzukommen.
Dem kann ich mich nur anschließen.
Adeus
HWS
Und nun Asche über mein Haupt (Zigarettenasche natürlich)
vreni:
Ich denke die Aussage von Nuetzele will nur eine Tatsache wiedergeben, die absolut ihre Richtigkeit hat.
Ein Raucher zu sein ist nicht gleichzusetzen wie einen schlechten Charakter zu haben bzw. ein Flegel zu sein.
Flegel gibt es überall unter jeder Nationalität, in jeder Altersgruppe. Und DIE meidet man halt, so gut es geht.
Und wenn jemand nichts mit mir zu tun haben will, weil ich rauche, der solls einfach bleiben lassen. ;D , gabs aber noch nie....
Angela:
okok liebe Leute, jeder hat seine Meinung darüber, und das bitte soll man akzeptieren. Fangt also bitte nicht wieder an aufeinander loszugehen. Ihr wißt genau, das wollen wir hier nicht und soll sich auch nicht ändern. Also nur mal Ruhe und bitte wieder etwas freundlicher. :super:
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