Diabetesfragen > Allgemeiner Bereich
Sollten Lehrer geschult werden?
Archchancellor:
--- Zitat von: maulwurfinchen am August 18, 2006, 15:32 ---aber wenn ich dran denke, dass mein freund nach 3 jahren auch noch immer nicht meinen blutzucker messen kann... manchmal ist es vielleicht einfacher, den freundinnen/mitschuelern das blutzuckermessen im notfall beizubringen. :kratz:
--- Ende Zitat ---
DAS war der Grund weshalb ich einer Arzthelferin den Laufpaß gab.
Nicht erkannt und konnte nicht helfen. :mauer:
Da nützt auch das "gute Aussehen" nichts.
Es gab noch andere Gründe. Werde durch sowas nur immer wieder daran erinnert ...
Archchancellor
Es ist sehr gefährlich, zuzuhören. Hört man zu, kann man überzeugt werden, und wer sich durch ein Argument überzeugen läßt, ist ein von Grund auf unvernünftiger Mensch.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
maulwurfinchen:
naja, wenn noch mehr gruende gegen sie sprachen... mein freund ist verpeilter geisteswissenschaftler, da erwarte ich wenig medizinische kenntnisse... aber mir sind menschen lieber, die zugeben, keine ahnung zu haben, als diese leute mit halbwissen, die sich fuer fachleute halten. wobei ich bei einer arzthelferin doch ein paar medizinische kenntnisse erwarten wuerde...
uebrigens, in der deiner sig, mir als irland-fan dreht sich der magen um, oscar wilde als "englisch" zu bezeichnen... geboren in dublin, irischer vater...muesste doch ire sein, oder? ???
DaD67:
--- Zitat von: maulwurfinchen am August 18, 2006, 15:32 ---[...]aber wenn ich dran denke, dass mein freund nach 3 jahren auch noch immer nicht meinen blutzucker messen kann... [...]
--- Ende Zitat ---
Hm, vielleicht solltest Du ihn da mal öfter ´ranlassen .... :gruebeln:
maulwurfinchen:
naja, er kann kein blut sehen... und moeglichst auch keine nadeln, der kippt mir da ein bisschen schnell um.
mit meinem ex hab ich damals die erfahrung gemacht, dass der zwar alles brav ausprobiert hat, aber ich bin ungern versuchskaninchen, der hatte es immer geschafft, wenn er mich mit dem pen gespritzt hat, dass ich riesige blaue flecken bekam und beim in den finger pieksen, kam entweder kein blut oder es tat sau-weh... selbe erfahrung mit meiner mutter. (ja, mein umfeld kann froh sein, dass ICH diabetes habe und keiner von denen... :ja: ;D)
wahrscheinlich machts die routine oder so. das ist ja auch das problem mit lehrern etc, wer das nie macht, hat angst, was falsch zu machen und dann laeufts meistens nicht so gut. wenn z.b. ein lehrer messen soll und dann zuwenig blut nimmt oder das blut zu frueh auftraegt oder was auch immer, koennen ja auch voellig falsche werte rauskommen. eine in einem anderen forum stellte mal bei ihrem bz messgeraet fest, dass wenn sie mal aus versehen etwas zuwenig blut aufgesogen hatte, dass das ab einer bestimmten menge trotzdem anzeigte und zwar zu HOHE werte und nicht zu niedrig oder error... :mauer:
Akina:
--- Zitat von: maulwurfinchen am August 19, 2006, 01:06 ---komisch, ich kenne in nrw weder lehrer noch referendare, die irgendwelche erste hilfe schulungen machen mussten... noch, dass sie die wiederholen
--- Ende Zitat ---
In SH seit einigen Jahren Pflicht, ebenfalls die Wiederholung alle 2 Jahre (6 Stunden)
Außerdem sollte jeder Lehrer/jede Lehrerin in seinem/ihrem Interesse eine aktuelle Ausbildung in Ersthilfe haben (Unfälle bei Pausenaufsicht, Wandertag, Klassenfahrt usw)
@maulwurfinchen
Als Lehrerin wirst Du Kinder mit vielen unterschiedlichen chronischen Krankheiten unterrichten, das Thema kann man also nicht nur am Diabetes betrachten.
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