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Diabetes im TV
guest704:
Mir ist doch glatt noch was eingefallen, warum die Aufklärung Sinn macht.
Also ich meine Diagnose Diabetes mellitus Typ-1 bekam, hatte ich nur einen Blutzucker von 300mg/dl, was höhenmäßig schon recht selten ist, laut Auskunft der Ärzte vor Ort werden die Kunden in dem Fall normalerweise in der Waagerechten geliefert. Das der Wert nur so niedrig war, lag an der Aufklärung über Diabetes in der Schule!
Corinna:
noch kurz off-topic:
1. gebot in der bibel: "seid fruchtbar und mehret euch"...
den haben die katholiken glaube ich ganz aus ihrer kenntnis verbannt... aber naja, als das mit dem zölibat kam, gings ja auch mehr ums geld als alles andere.... aber das ist wieder ein anderes thema...
zur aufklärung: die meisten diabetiker, die ich kenne, waren eigentlich alle noch bei bewusstsein, als der DM festgestellt wurde. es geht einem ja auch nicht schlagartig schlecht, es geht zwar relativ schnell, aber man fällt ja nicht gleich um. ich habs meiner fürsorglichen mama zu verdanken, dass ich noch recht fit (musste nur ständig aufs klo, und hatte unmengen von durst) ins KH eingeliefert wurde. die hat mich nämlich dann zum arzt gezerrt (war damals 10), da das ja nicht normal sein konnte, hatte aber den diabetes schon in verdacht, da wir einige leute schon kannten, die auch DM hatten.
aber find ich gut, dass in deiner schule aufklärung geleistet wurde. das wurde es bei uns nicht. habe zwar den begriff "diabetes" in biologie vielleicht 3mal in den 13jahren gehört, aber dann auch nur in einem satz... da wäre eine aufklärung echt mal sinnvoll...
LG, Corinna
guest704:
Bei uns haben wir nicht über Diabetes gesprochen, was wohl daran lag (nur eine Vermutung) dass meine Biolehrerin über wenig Fachkenntnisse verfügt (eigentlich in allen Bereichen) und sie sich nicht die blöße geben wollte. Sie hat das Thema Diabetes einmal angesprochen und so viel Müll gefaselt, ich habe sie brav korrigiert und da sie mich sowieso als Feind sieht, wollte sie das wohl nicht mehr im Unterricht behandeln...
Aber bei mir viel es auf weil ich immer viel getrunken habe, und meine Mutter ihre münliche Abiprüfung über Diabetes hatte, und dann sind wir zum Arzt gegangen...
AxTRIM:
--- Zitat von: vollmi am Mai 04, 2006, 19:08 ---
--- Zitat von: JanHB am Mai 04, 2006, 18:34 ---
--- Zitat von: vollmi am Mai 04, 2006, 17:35 ---[...]Und wie heisst es noch in der Bibel. Andere Wange hinhalten. Das scheint irgendwie vergessen worden zu sein. Wo man doch sonst alles aus der Bibel entnimmt.[...]
--- Ende Zitat ---
In der Bibel steht auch: "Auge um Auge, Zahn um Zahn." Blutrache ist trotzdem nicht erlaubt!
--- Ende Zitat ---
Also besinnen wir uns nur auf ausgesuchte Ideale der Christen. Nur die Regeln aus der Bibel die uns gefallen? Und? Wer entscheidet das jetzt welche Ideale beachtenswert sind?
An die Mods. sorry für das sich ankündigende Drama. ;)
mfG René
--- Ende Zitat ---
Holla René,
wir werden und wollen doch hier keinen Glaubenskrieg vom Zaune brechen, oder? btw. Religionen und Glauben sind mit großem Abstand der größte Kriegstreiber der Welt - leider. Daher übe ich mich mal in Tolleranz ;)
Ach ja, die Bibel ist immer eine Auslegungssache.... in der Bibel steht auch die Schöpfungsgeschichte, laut der sind Frauen wirklich aus einer Rippe Adams enstanden. Sicherlich eine interessante Vorstellung und eine Erklärung für vieles wenn ich meine Herzensmaus mal wieder absolut nicht verstehe - aber wirklich realistisch ist es wohl nicht.
Auch die Theorie die mein Daddy vertritt finde ich sehr gut; Eva ist schuld das wir aus dem Paradies vertrieben wurden, also hat die Frau die Pflicht dem Mann das Paradies auf Erden zu bereiten.
Wie Du seihst, die Bibel kann man nicht immer so genau nehmen. Auch das die Amts-Kirche viele Regeln aufgestellt hat sollte man wissen. Ich akzeptiere z.B. nicht die These der Unfehlbarkeit des Pontifex Maximus. Also bitte, nur weil PapaRazzi vor über einem Jahr gewählt wurde ist er noch lange nicht unfehlbar. Auch wenn die Unfehlbarkeit nicht uneingeschränkt gilt ist diese Regel wohl doch sehr weit hergeholt...
Vielleicht sollten wir einen Popetown und Kirchen-Thread eröffnende Grüße,
Peter
moewe:
--- Zitat von: JanHB am Mai 04, 2006, 20:22 ---Mir ist doch glatt noch was eingefallen, warum die Aufklärung Sinn macht.
Also ich meine Diagnose Diabetes mellitus Typ-1 bekam, hatte ich nur einen Blutzucker von 300mg/dl, was höhenmäßig schon recht selten ist, laut Auskunft der Ärzte vor Ort werden die Kunden in dem Fall normalerweise in der Waagerechten geliefert. Das der Wert nur so niedrig war, lag an der Aufklärung über Diabetes in der Schule!
--- Ende Zitat ---
Als mein DM1 festgestellt wurde, war das bei einem BZ von 450 mg/dl. Da gings mir (bis auf den Durst und das ewige aufs Klo rennen) noch ganz gut. Es ist von Mensch zu Mensch verschieden, wann er eine Ketoazidose entwickelt und dadurch ins Koma fällt. Damals (vor 32 Jahren!) wurde bei den meisten Kindern der DM erst festgestellt, weil sie ins Koma gefallen waren. Ich war damals froh, daß meine Mutter vorher mißtrauisch war und mich zum Arzt gebracht hat.
Ich kenne andere, deren "Startwert" lag bei 600 oder höher! Bei mir meinten sie damals auch, ich wäre kurz vor dem Koma gewesen. Aus heutiger Sicht weiß ich, daß ich auch mit 600 durchaus noch rumlaufen kann, weil die Ketoazidose bei mir halt nicht so schnell einsetzt. Allerdings gehts mir dann auch nicht mehr wirklich gut ;D
Die Aufklärung über Diabetes war damals bei den Hausärzten, vor allem auch den Kinderärzten sehr viel weniger als heute!
LG Ulrike
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