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Vererbung

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Ludwig:
Also in meiner Familie hatte und hat weit und breit niemand DM (auch nicht mein Zwillingsbruder) und soweiss ich nicht woher ich das geerbt haben könnte. Meine beiden Kinder (inzwischen 22 und19 Jahre Alt) haben ebenfalls keine Anzeichen von DM. Aus diesem Grund kann ich eher der Theorie nahetreten, dass, ausgelöst durch eine Krankheit (wie z.B. Mumps, Pfeiffersches Drüsenfieber etc.) es zum Aufbau von Abwehrstoffen kommt, die in einer Art Überreaktion auch die Betazellen als Angreifer identifizieren und eliminieren. Es besteht meiner Ansicht nach überhaupt kein Grund von vorherein davon auszugehen, dass DM weitervererbt wird, da jeder wissenschaftliche Nachweis  hiezu fehlt.

LG
Ludwig

Alf:

--- Zitat von: Ludwig am August 26, 2004, 16:17 ---Aus diesem Grund kann ich eher der Theorie nahetreten, dass, ausgelöst durch eine Krankheit (wie z.B. Mumps, Pfeiffersches Drüsenfieber etc.) es zum Aufbau von Abwehrstoffen kommt, die in einer Art Überreaktion auch die Betazellen als Angreifer identifizieren und eliminieren.

--- Ende Zitat ---

Da reden wir vom Typ1 = Autoimmun-Krankheit. Das Risiko hat jeder Mensch auch Nicht-Diabetiker mit den ~3-5%. Forschung läuft auf Hochtouren aber ich könnte mir vorstellen, dass gerade aufgrund der wenig gesicherten Erkenntnisse diesbezüglich die Humangenetiker gerne für "Diabetisch-vorbelastete" Menschen das Risiko anheben.


--- Zitat von: Ludwig am August 26, 2004, 16:17 ---Es besteht meiner Ansicht nach überhaupt kein Grund von vorherein davon auszugehen, dass DM weitervererbt wird, da jeder wissenschaftliche Nachweis  hiezu fehlt.

--- Ende Zitat ---
Meines Wissens nach ist die Vererbung der Veranlagung einen Typ2 zu entwickeln rel. gesichert, deshalb wird dort das Risiko wesentlich höher angesetzt. Typ1 s.o.

Aber jetzt wirklich: Jörg, mal schnell bitte...  :zwinker:

Ludwig:

--- Zitat von: Alf am August 26, 2004, 16:59 ---
Meines Wissens nach ist die Vererbung der Veranlagung einen Typ2 zu entwickeln rel. gesichert, deshalb wird dort das Risiko wesentlich höher angesetzt. Typ1 s.o.


--- Ende Zitat ---

Ich stimme Dir voll zu, meine Stellungnahme hat sich nur auf Typ1 bezogen.

Joerg Moeller:

--- Zitat von: Alf am August 26, 2004, 08:30 ---...es laufen Studien zu der diabetogenen Wirkung von Kuhmilch (@Jörg: ob _er_ das _hier_ wohl auch lesen wird?  :lachen:).
--- Ende Zitat ---

Es ist möglich, daß er das hier liest, aber antworten wird er hier ganz sicher nicht :zunge2:

Joerg Moeller:

--- Zitat von: Craven am August 26, 2004, 06:21 ---Meine Eltern hatten beide Diabetis. Ich weiß, dass ich es weitervererbe an meine Kinder.
--- Ende Zitat ---

Du könntest es vererben. Ein Muß ist das nicht.

Eine Tankstelle könnte in die Luft fliegen. Immerhin lagert dort jede Menge Benzin. Aber so ganz ohne einen Zündfunken ist das eher unwahrscheinlich. Unmöglich nicht, denn es gibt ja auch die Selbstentzündung.

Beim Diabetes Typ 2 ist das nicht anders. Zuerst mal braucht es die genetische Veranlagung. (Benzin)
Dann kommt es auf potentielle Zündfunken an: Bwegungsmangel (offene elektrische Leitungen), Fehlernährung (Rauchen und offenes Feuer) und Übergewicht (gedankenloser Umgang mit Streichhölzern)

Gegen das Benzin kann der Tankwart (Mensch) nichts machen. Aber er kann darauf achten, daß die anderen Faktoren so gut wie nicht auftauchen. Dazu muß er die Risiken aber kennen, und daß lernt er am besten von seinen Ausbildern (Eltern).

Das heißt jetzt nicht dem Kind alles zu verbieten. Sondern z.B. Süßigkeiten als eine Leckerei zwischendurch anzusehen und weder als Standardernährung noch als Belohnung.

Das ist es was du tun kannst. Mehr nicht. Man möchte seine Kinder gern vor allem beschützen. Das ist der Wunsch vieler Eltern. Aber es reicht schon völlig aus, wenn man sein Bestes tut; es muß nicht das Unmögliche sein.

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