Plauderstündchen > Kaffeeklatsch
Ich fühle mich heute besch...eiden, weil ...
Joerg Moeller:
--- Zitat von: Gyuri am April 17, 2026, 13:22 ---Wenn ich aber wegen offensichtlichen Fehlfunktionen um meinen Schlaf gebracht werde, dann kann ich nur noch abschalten und, wie früher ohne FreeStyle oder Dexcom, nur vor und nach dem Schlaf messen und hoffen, dass zwischendrin alles passt. :coolman:
--- Ende Zitat ---
Das mache ich ohnehin schon: Zwischen 23:00 und 10:00 läuft mein iPhone unter "Nicht stören". Von Hypos werde ich sowieso auch ohne Sensor wach, und wie die Nacht verlief, kann ich mir auch am nächsten Morgen anschauen.
Aber es nervt mich, dass ich nicht mehr wie beim G6 sagen kann "Zeig mir jetzt keine 50 an, sondern 92". Das verstehe ich (als Laie) nämlich unter "kalibrieren".
Viele Grüße
Jörg
Gyuri:
--- Zitat von: Joerg Moeller am April 20, 2026, 10:55 ---…
dass ich nicht mehr wie beim G6 sagen kann "Zeig mir jetzt keine 50 an, sondern 92". Das verstehe ich (als Laie) nämlich unter "kalibrieren".
Viele Grüße
Jörg
--- Ende Zitat ---
Ich bin kein Laie :rotwerd:
Und darum verstehe ich (schon immer) unter Kalibrieren was ganz anderes.
Richtig kalibrieren kann man nur durch einen Vergleich mit einer „Maßverkörperung“ die DEUTLICH vertrauenswüriger sein muss. Ein Blutzuckermessgerät spielt in etwa in der gleichen „Genauigkeits-Liega“ wie FreeStyle oder Dexcom, egal bei welcher Version. Nur dass das Freestyle nicht kalibrieren bzw. bescheißen :-X lässt sondern beharrlich bei seinen Messungen bleibt, egal wie wit sie von der Realität abweichen.
Hinzu kam ja beim G6 und Anfangs auch beim G7, dass man nur die blutig gemessene Abweichung noch einmal auf das „Kalibrierergebnis“ draufzählen/abziehen musste um genau das in der Anzeige zu lesen, was man lesen wollte. So einfach gestrickt war die „Kalibrierung“.
Heute wird da mehr gerechnet und vielleicht auch Wechsel im Verlauf mit Abgeschätzt.
Manchmal haut das bei mir hin, aber öfter wird zu wenig oder gar nichts nachjustiert.
Was da genau passiert? Keine Ahnung!
Oft bekomme ich die Meldung dass eine „Kalibrierung“ nicht durchgeführt werden kann … und man es in einer Stunde (oder so) wieder probieren darf.
Wenn man eine Skala verschiebt um in dem Moment des Messens den gewünschten Wert ablesen zu können, sagt man Justieren oder auch Tarieren.
Beim Kalibrieren wird die „Anzeigegenauigkeit“ meist über den gesamten Messbereich mit einem sehr genauen NORMAL verglichen und dies protokolliert!
btw: Beim Eichen wird überprüft ob die Anforderungen an das Prüfmittel nach einer Norm oder Herstellerangabe erfüllt werden. Da geht es in aller Regel noch viel genauer zu.
Beispiel: eine Waage auf Null tarieren/justieren bedeutet noch lange nicht, dass alle Gewichte im Wiegebereich der Waage auch stimmen müssen. Beim Kalibrieren werden verschiedene geeichte Gewichte aufgelegt und (wenns gut ist) bescheinigt, dass die Waage beim Kalibrieren genau genug war. Bei einer geeichten Waage steht nichts von Abweichungen im Zertifikat, sonder nur dass sie beim Eichen genau genug ist und das für lange Zeit und bei richtigem Umgang damit so bleiben könnte.
Joerg Moeller:
--- Zitat von: Gyuri am April 20, 2026, 14:49 ---Wenn man eine Skala verschiebt um in dem Moment des Messens den gewünschten Wert ablesen zu können, sagt man Justieren oder auch Tarieren.
--- Ende Zitat ---
Ja, jetzt wo Du es sagst: Genau das meine ich damit.
Mir geht es dabei auch weniger um den konkreten Wert, sondern um die Vermeidung von Alarmen. Mir wäre z.B. am liebsten, wenn ich den unteren Alarm (für zu niedrige Werte) komplett abschalten kann.
Aber das ist ja für die meisten Anwender das wichtigste Feature eines solchen Sensors.
Für mich ist das Wichtigste hingegen das Vermeiden von zu hohen Werten.
Viele Grüße
Jörg
Gyuri:
--- Zitat von: Joerg Moeller am April 21, 2026, 13:57 ---…
Aber das ist ja für die meisten Anwender das wichtigste Feature eines solchen Sensors.
…
--- Ende Zitat ---
Da ich aus Erfahrung ganz gut mit Unterzucker umgehen kann, habe ich die anderen Alarme im Handy weitestgehend ausgeschalten. So bleibt nur noch die 55er Grenze übrig, die man eben nicht DAUERHAFT weg bekommt.
Beim Autofahren bin ich da vorsichtiger. Man weiß ja nie, wie weit/wie lange man noch fahren muss bis eine Pausenmöglichkeit kommt. Darum meckert mein Receiver schon ab … 75mg/dL oder schnell fallend 3mg/dL
Beim Autofahren gab es noch nie diesen Alarm, wohl aber schon, wenn ich den Receiver aus dem Auto raus nehme (z.B. zum Daten ins Clarity übertragen)
Gerade in letzter Zeit habe ich dank Mounjaro oft keine Lust was zu essen, spüre dann zwar den Unterzucker, ignoriere ihn aber. Bis es kritisch werden könnte habe ich mir schon immer zu helfen gewusst. Nur beim Autofahren würde ich mich das nicht trauen. :rotwerd:
Werte, die nach oben raus schießen, korrigieren sich meist automatisch, ganz ohne mein dazutun. Bei mir arbeitet wohl die BSD immer noch, nur halt verzögert. Nach vielleicht 2 … 3 Stunden geht eine Spitze von … 350mg/dL ganz von allein weg. Würde ich da über reagieren und Insulin spritzen, wäre mir dann der Unterzucker gewiss.
Aber bei meiner Frau ist das GANZ ANDERS! Jede Esssünde führt mehrere Stunden und die ganze Nacht durch zu hohen Werten (oft über 400mg/dL :kreisch: ), die selbst mit bis zu 50IE Fiasp kaum besser werden.
Und dann fühle ich mich (als Verantwortlicher) so richtig besch…eiden.
Meine Frau juckt das überhaupt nicht und dann fühle ich mich noch viel besch…eidener. :sad3:
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