Autor Thema: Ich fühle mich heute besch...eiden, weil ...  (Gelesen 353289 mal)

Offline Oggy

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Re: Ich fühle mich heute besch...eiden, weil ...
« Antwort #850 am: März 30, 2026, 19:22 »
@Gyuri   :staun2:
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Offline Oggy

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Re: Ich fühle mich heute besch...eiden, weil ...
« Antwort #851 am: April 06, 2026, 15:17 »
...weil mir der vermalledeite Osterhase eine Luftblase im Pen versteckt hat. :mauer:
Anfängerfehler - aber immer schön moderat 1 bis 2 IE Korrektur - nix passiert - BZ bei 270mg/dl - da ging mir dann der Kronleuchter auf :mauer:
Also: Luft raus - Insulin rein - also in mich - und dann nat reflexartig ins alte Korrekturschema gerutscht - viel zu viel Insulin :balla: :kreisch:
Wann Weihnachten? - manchmal hab ichs echt  :kotz:
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Offline Gyuri

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Re: Ich fühle mich heute besch...eiden, weil ...
« Antwort #852 am: April 17, 2026, 09:56 »
weil … ich letzten Abend einen neuen G7-Sensor setzte.  :moser:

Warum passiert das immer nur mir, dass der Sensor immer in der ersten Nacht nach dem Setzen Mist misst? :balla: :kratz: :mauer:



Zu keinem Zeitpunkt hatte ich auch nur Ansatzweise so etwas wie Unterzucker.
Nur die Meldungen kamen vom Handy und Receiver  :hilfe: bis ich irgendwann dann die beiden aus dem Schlafzimmer entfernt hatte.

Mein Handy meckert (wie im Bild zu sehen) zum Glück erst bei ≤ 55 mg/dL.
Den Receiver lasse ich aber schon bei ≤ 75 mg/dL und bei schnellem Fall meckern, weil ich den meist im Auto auf dem Armaturenbrett sitzen habe und die Warnmeldungen in der Wohnung nicht umstelle, sondern das Gerät IN DER REGEL abschalte.
Gruß vom Gyuri  :banane:
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Archimedes

Offline Joerg Moeller

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Re: Ich fühle mich heute besch...eiden, weil ...
« Antwort #853 am: April 17, 2026, 10:43 »
Warum passiert das immer nur mir, dass der Sensor immer in der ersten Nacht nach dem Setzen Mist misst? :balla: :kratz: :mauer:

Das passiert nicht nur dir. Seit ich den G7 nutze, kommt das bei mir auch manchmal vor.
Außerdem bekomme ich damit wieder mehr Hypos angezeigt, die ich nicht (mehr) durch Kalibrierung beseitigen kann.

Ich nutze auch die Verbindung "Direct to watch", die die Daten direkt an meine Apple Watch sendet. Und da bekomme ich gelegentlich Verbindungsabbrüche angezeigt, obwohl ich den Sensor am selben Arm wie die Watch trage. :mauer:

Ich habe für mich beschlossen, das jetzt mit "Augen zu und durch“ anzusehen.  :knatschig:

Viele Grüße
Jörg
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Offline Gyuri

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Re: Ich fühle mich heute besch...eiden, weil ...
« Antwort #854 am: April 17, 2026, 13:22 »
[…]
 Hypos angezeigt, die ich nicht (mehr) durch Kalibrierung beseitigen kann. […]
Da habe ich so einen (unbestätigten) Verdacht!
Dexcom hatte früher einfach mit dem Mittelwert aus der Kalibrierung und der darauf folgenden Messung im 5-Minutentakt weiter gerechnet/gemessen.
Inzwischen, so fürchte ich, wurde da eine „künstliche Intelligenz“ installiert, die nach mir unbekannten Gesichtspunkten entscheidet, ob und wie korrigiert wird.
Manchmal, wenn die Software sowieso schon planlos hin und her „rechnet“ würde es nichts bringen noch auf einen externen Messwert zu schauen. Aber selbst bei einem geradlinigen Verlauf kann es passieren, dass nicht reagiert wird, obwohl die „Kalibrierung“ um mehr als 10 … 20mg/dL daneben liegt.  :kreisch:
Meint die KI vielleicht, hier wurde versucht das System auszutrixen?

Auch ich meine normal (tagsüber) : „Augen zu und durch!“
Wenn ich aber wegen offensichtlichen Fehlfunktionen um meinen Schlaf gebracht werde, dann kann ich nur noch abschalten und, wie früher ohne FreeStyle oder Dexcom, nur vor und nach dem Schlaf messen und hoffen, dass zwischendrin alles passt.  :coolman:
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Archimedes

Offline Joerg Moeller

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Re: Ich fühle mich heute besch...eiden, weil ...
« Antwort #855 am: April 20, 2026, 10:55 »
Wenn ich aber wegen offensichtlichen Fehlfunktionen um meinen Schlaf gebracht werde, dann kann ich nur noch abschalten und, wie früher ohne FreeStyle oder Dexcom, nur vor und nach dem Schlaf messen und hoffen, dass zwischendrin alles passt.  :coolman:

Das mache ich ohnehin schon: Zwischen 23:00 und 10:00 läuft mein iPhone unter "Nicht stören". Von Hypos werde ich sowieso auch ohne Sensor wach, und wie die Nacht verlief, kann ich mir auch am nächsten Morgen anschauen.
Aber es nervt mich, dass ich nicht mehr wie beim G6 sagen kann "Zeig mir jetzt keine 50 an, sondern 92". Das verstehe ich (als Laie) nämlich unter "kalibrieren".

Viele Grüße
Jörg
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Offline Gyuri

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Re: Ich fühle mich heute besch...eiden, weil ...
« Antwort #856 am: April 20, 2026, 14:49 »

 dass ich nicht mehr wie beim G6 sagen kann "Zeig mir jetzt keine 50 an, sondern 92". Das verstehe ich (als Laie) nämlich unter "kalibrieren".

Viele Grüße
Jörg
Ich bin kein Laie  :rotwerd:
Und darum verstehe ich (schon immer) unter Kalibrieren was ganz anderes.
Richtig kalibrieren kann man nur durch einen Vergleich mit einer „Maßverkörperung“ die DEUTLICH vertrauenswüriger sein muss. Ein Blutzuckermessgerät spielt in etwa in der gleichen „Genauigkeits-Liega“ wie FreeStyle oder Dexcom, egal bei welcher Version. Nur dass das Freestyle nicht kalibrieren bzw. bescheißen  :-X lässt sondern beharrlich bei seinen Messungen bleibt, egal wie wit sie von der Realität abweichen.

Hinzu kam ja beim G6 und Anfangs auch beim G7, dass man nur die blutig gemessene Abweichung noch einmal auf das „Kalibrierergebnis“ draufzählen/abziehen musste um genau das in der Anzeige zu lesen, was man lesen wollte. So einfach gestrickt war die „Kalibrierung“.
Heute wird da mehr gerechnet und vielleicht auch Wechsel im Verlauf mit Abgeschätzt.
Manchmal haut das bei mir hin, aber öfter wird zu wenig oder gar nichts nachjustiert.
Was da genau passiert? Keine Ahnung!
Oft bekomme ich die Meldung dass eine „Kalibrierung“ nicht durchgeführt werden kann … und man es in einer Stunde (oder so) wieder probieren darf.

Wenn man eine Skala verschiebt um in dem Moment des Messens den gewünschten Wert ablesen zu können, sagt man Justieren oder auch Tarieren.

Beim Kalibrieren wird die „Anzeigegenauigkeit“ meist über den gesamten Messbereich mit einem sehr genauen NORMAL verglichen und dies protokolliert!

btw: Beim Eichen wird überprüft ob die Anforderungen an das Prüfmittel nach einer Norm oder Herstellerangabe erfüllt werden. Da geht es in aller Regel noch viel genauer zu.

Beispiel: eine Waage auf Null tarieren/justieren bedeutet noch lange nicht, dass alle Gewichte im Wiegebereich der Waage auch stimmen müssen. Beim Kalibrieren werden verschiedene geeichte Gewichte aufgelegt und (wenns gut ist) bescheinigt, dass die Waage beim Kalibrieren genau genug war. Bei einer geeichten Waage steht nichts von Abweichungen im Zertifikat, sonder nur dass sie beim Eichen genau genug ist und das für lange Zeit und bei richtigem Umgang damit so bleiben könnte.

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Re: Ich fühle mich heute besch...eiden, weil ...
« Antwort #857 am: April 21, 2026, 13:57 »
Wenn man eine Skala verschiebt um in dem Moment des Messens den gewünschten Wert ablesen zu können, sagt man Justieren oder auch Tarieren.

Ja, jetzt wo Du es sagst: Genau das meine ich damit.
Mir geht es dabei auch weniger um den konkreten Wert, sondern um die Vermeidung von Alarmen. Mir wäre z.B. am liebsten, wenn ich den unteren Alarm (für zu niedrige Werte) komplett abschalten kann.
Aber das ist ja für die meisten Anwender das wichtigste Feature eines solchen Sensors.
Für mich ist das Wichtigste hingegen das Vermeiden von zu hohen Werten.

Viele Grüße
Jörg
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Offline Gyuri

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Re: Ich fühle mich heute besch...eiden, weil ...
« Antwort #858 am: April 22, 2026, 02:38 »

Aber das ist ja für die meisten Anwender das wichtigste Feature eines solchen Sensors.

Da ich aus Erfahrung ganz gut mit Unterzucker umgehen kann, habe ich die anderen Alarme im Handy weitestgehend ausgeschalten. So bleibt nur noch die 55er Grenze übrig, die man eben nicht DAUERHAFT weg bekommt.
Beim Autofahren bin ich da vorsichtiger. Man weiß ja nie, wie weit/wie lange man noch fahren muss bis eine Pausenmöglichkeit kommt. Darum meckert mein Receiver schon ab … 75mg/dL oder schnell fallend 3mg/dL



Beim Autofahren gab es noch nie diesen Alarm, wohl aber schon, wenn ich den Receiver aus dem Auto raus nehme (z.B. zum Daten ins Clarity übertragen)
Gerade in letzter Zeit habe ich dank Mounjaro oft keine Lust was zu essen, spüre dann zwar den Unterzucker, ignoriere ihn aber. Bis es kritisch werden könnte habe ich mir schon immer zu helfen gewusst. Nur beim Autofahren würde ich mich das nicht trauen.  :rotwerd:

Werte, die nach oben raus schießen, korrigieren sich meist automatisch, ganz ohne mein dazutun. Bei mir arbeitet wohl die BSD immer noch, nur halt verzögert. Nach vielleicht 2 … 3 Stunden geht eine Spitze von … 350mg/dL ganz von allein weg. Würde ich da über reagieren und Insulin spritzen, wäre mir dann der Unterzucker gewiss.

Aber bei meiner Frau ist das GANZ ANDERS! Jede Esssünde führt mehrere Stunden und die ganze Nacht durch zu hohen Werten (oft über 400mg/dL  :kreisch: ), die selbst mit bis zu 50IE Fiasp kaum besser werden.

Und dann fühle ich mich (als Verantwortlicher) so richtig besch…eiden.
Meine Frau juckt das überhaupt nicht und dann fühle ich mich noch viel besch…eidener.  :sad3:
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