Diabetesfragen > Allgemeiner Bereich
Spiegel Nachrichten - Sparen durch die Hintertür / Das Ende für Lispro & Co?
Uwe:
Gegen das Ausgrenzen von Analoga läuft hier
http://www.diabetikerbund.de
eine Unterschriftenaktion an der sich jeder auch mit einem Protestbrief beteiligen kann
ralfulrich:
Na, dann sollten wir alle diesen Link auch fleißig nutzen...
Grüße
Ralf
unknown:
--- Zitat von: ralfulrich am Februar 18, 2006, 03:29 ---Na, dann sollten wir alle diesen Link auch fleißig nutzen...
Grüße
Ralf
--- Ende Zitat ---
Ich werde das nicht unterstüzten. Eher noch aus dem DDB austreten.
Solange der DDB sich auf die selbe weise dafür einsetzt das Schweineinsulin (z. B. Semilente) weiter verfügbar ist.
Grüßle
Norbert
Joerg Moeller:
--- Zitat von: unkown am Februar 18, 2006, 08:43 ---Ich werde das nicht unterstüzten. Eher noch aus dem DDB austreten.
Solange der DDB sich auf die selbe weise dafür einsetzt das Schweineinsulin (z. B. Semilente) weiter verfügbar ist.
--- Ende Zitat ---
Deine Kritik bezüglich des Schweineinsulins kann ich nachvollziehen (und da finde ich es auch sehr beschämend, wie wenig da von den Diabetesverbänden getan wird!). Aber ist es nicht irgendwie unlogisch zu sagen "Es ist mir egal, was ihr mit Produkt B macht, solange ihr euch nicht auch um Pordukt A kümmert"?
Zu Semilente: Novo ist ja keine staatliche Firma, und der Staat kann einen Hersteller nicht dazu zwingen ein bestimmtes Produkt herzustellen. Er kann aber die Krankenkassen dazu zwingen die Kosten für Exporte zu übernehmen, und das sollte auch schleunigst getan werden, damit sich Diabetiker mit Humaninsulinunverträglichkeit nicht ständig Sorgen machen müssen, ob sie nächste Woche noch problemlos weiterleben können! :moser:
unknown:
--- Zitat von: Jörg Möller am Februar 18, 2006, 10:40 ---
Deine Kritik bezüglich des Schweineinsulins kann ich nachvollziehen (und da finde ich es auch sehr beschämend, wie wenig da von den Diabetesverbänden getan wird!). Aber ist es nicht irgendwie unlogisch zu sagen "Es ist mir egal, was ihr mit Produkt B macht, solange ihr euch nicht auch um Pordukt A kümmert"?
--- Ende Zitat ---
Klar ist das unlogisch. Aber ich bin auch kein Freund sondern eher ein Gegner dieser Chemie Insuline. Die Zahl der Probleme gegen Analog häufen sich erscheckend.
Und die betroffenen Diabetiker wechseln z. B. von Humalog nach ... weil jetzt nach z. B. 5 Jahren ein Hautauschlag und alergische Reaktionen kommen.
Und sind nicht bereit das der Zulassungsbehörde als Nebenwirkung zu melden. Die Probleme werden dann auch dort nach einer Zeit kommen.
Und wenn diese Diabetiker dann Insulinantikörper gegen alle Insuline haben dann wird Ihre Therapie kein Spass mehr.
Das passiert mit Antikörpern gegen Insulin passiert in erschreckender Zahl bei Inhalierbarem Insulin.
Ich bin im übrigen nach 5 Jahren Humalog weg von dem Zeug, glüclicherweise ohne das schon Probleme da sind.
Und ich bin auch kein Freund der Analog Insuline.
--- Zitat von: Jörg Möller am Februar 18, 2006, 10:40 ---Zu Semilente: Novo ist ja keine staatliche Firma, und der Staat kann einen Hersteller nicht dazu zwingen ein bestimmtes Produkt herzustellen. Er kann aber die Krankenkassen dazu zwingen die Kosten für Exporte zu übernehmen, und das sollte auch schleunigst getan werden, damit sich Diabetiker mit Humaninsulinunverträglichkeit nicht ständig Sorgen machen müssen, ob sie nächste Woche noch problemlos weiterleben können! :moser:
--- Ende Zitat ---
Novo trifft in dem ganzen keine Schuld. Ich verstehe auch Novo als Unternehmen. Aber es muss in Deutschland genauso ein Produkt als Lebensnotwendig deklariert werden und dann kann es nicht vom Markt genommen werden.
In den USA ist das mit Schweineinsulin passiert. Ich habe keine Ahnung wie das dort mit Zusatzkosten für die Firma geregelt ist.
In Europa produziert ja eine Englische Firma seit einiger Zeit auch noch ein Schweineinsulin. Wird aber in Deutschland nicht bezahlt und der Import über CH macht Probleme.
Grüßle
Norbert
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