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Regt Alkohol die BSP in der Remission an?

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AxTRIM:
Seas Sweetys!

Nach "den Tagen" und dem ordentlichen Kater danach hiermal wieder was von mir :)

Wie Ihr meinem einleitenden Text schon entnehmen könnt, ging es bei uns an Weihnachten ordentlich zur Sache. Mein Dad hat die besten Weine aus den Tiefen seines Weinkellers gezaubert und wir haben alle ordentlich zugelangt. Ergebniss: meine besten, zusammenhängenden Blutzuckerwerte seit Beginn der Aufzeichnungen  :ja: :o :kratz:

Ich hatte durchgängig Werte zwischen 90 und 105 mg/dl. Sowohl an Heiligabend als auch an den folgenden Tagen wo wir über Tag immer mal wieder ein Gläschen guten Vino Rosso tranken. Gestern dann der erste Tag wieder ganz ohne Alkohol und da ging dann wieder die gemäßigte Achterbahnfahrt los - also zwischen 70 und 130 mg/dl, was ja auch noch ganz gut ist.

Trotzdem habe ich das Gefühl, dass ich "zu gute" Werte habe. Es ist eigentlich zu einfach meinen Blutzucker unter kontrolle zu haben. Bedenkt, ich spritze erst seit fast drei Monaten und gehe eigentlich nie über 160 mg/dl. Ich schließe für mich daraus, dass ich wohl mitten in der Remission hänge. Nun aber vermute ich, dass Alkohol (bei mir jedenfalls) die Insulinproduktion der BSP anregt oder aber die Hormonproduktion der Insulin Gegenspieler abschwächt. Wie kann es sonst sein, dass ich wenn ich ordentlich (auch wirklich zu viel) getrunken habe so tolle Werte habe? Und in eine Unterzuckerung bin ich Nachts auch nicht gefallen, dafür aber zwei Tage am Stück mit traumhaften Werten von 93 und 95 mg/dl aufgewacht (auch wenns mir ansonsten bescheiden ging  ;) ).

Heute wach ich wieder - gänzlich ohne Alkohol - mit 128 mg/dl auf :(

Aber zurück zur eigentlichen Frage; kann Alkohol die Insulinproduktion anregen?

Zuckersüße Grüße,
Peter

PS: Die Weine waren durchgehend trockene, meist Bordeux, St. Emilion, Chateauneuf du Pape, Barolo oder Bardolino.

Angela:

--- Zitat von: AxTRIM am Dezember 28, 2005, 08:31 ---
Aber zurück zur eigentlichen Frage; kann Alkohol die Insulinproduktion anregen?

--- Ende Zitat ---
Nein, nur die Leber is so derartig mit Alkohol beschäftigt, das sie keinen Zucker freigeben kann.
Aber Jörg kann das verständlicher erklären.  :super:

AxTRIM:
Hallo Angela,

das wußte ich bereits. Die Leber ist für jedliche Glukoseausschüttung geblockt da sie mit dem Abbau des Alkohols beschäftigt ist. Daher hilft bei einer Alkohol Hypo auch keine Gabe von Glukagon sondern nur Glukose intravenös - was eine Alkoholhypo auch so gefährlich macht.

Trotzdem scheint Alkohol bei mir jedenfalls die BSP anzuregen. Hey, ich hab Zimtparfait, Herrencreme und heiße Himbberen gegessen (natürlich auch ein bisserl was dafür gespritzt) und trotzdem Werte zwischen 90 und 105. Das kann nicht nur an der geblockten Glukoseausschüttung hängen....

Trotzdem - vielen Dank für deinen Hinweis! :)

Zuckersüße Grüße,
Peter

Archchancellor:
Nun , ich habe für mich festgestellt das ich nach dem dritten  Bierchen oder 2ten Glas Wein nichts mehr spritzen sollte, sondern lieber Nahrung (KH).
Da ich sonst in eine Hypo reinrausche.
Wenn ich das richtig interpretiere ist meine WE-Erfahrung bei Dir über mehrere Tage angewendet worden.

EDIT 1:
anbei ein LINK der grade reinkam:
http://www.diabetes-world.net/743095/presse/was-kommt-in-deutschland-auf-den-tisch-?bereich=

Archchancellor
Das Leben ist simpel:
Wir werden geboren, rennen hin und her, und eines Tages sind wir tot!

Lies:
Die niedrigen Werte bei Alkoholgenuss sind wohl etwas, das viele Diabetiker kennen, auf jeden Fall habe ich dasselbe schon oft genug bei  dsmd gelesen, der öffentlichen Diabetikergruppe.

Ich bin nun Anti, aber bei dem Gedanken, ich könne damit die Werte senken, komme ich gelgentlich schon auf die Idee, so ein Gläschen Rotwein täglich könne vielleicht gar nicht schaden.
Für mich wärs eher Medizin, denn ich mag nun Wein so gar nicht.

Ob ic h es mal probiere??

Lies

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