Diabetesfragen > Allgemeiner Bereich

BZ Werte und Stress

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ralfulrich:
Hallo Gabriele,

es wird durch das Adrenalin Glucagon freigesetzt aus den Alpha-Zellen, daß dann Glucose aus der Leber freisetzt.

Ist aber schon gut, wenn man unter Bemerkungen im TB den Streß notiert...

Grüße
Ralf

ralfulrich:
Hallo Adrian,

im Krankheitsfall ist aber eher Cortison aus den Nebennieren für den BZ Anstieg verantwortlich...

Grüße
Ralf

Huskyfrau:
Danke Ralf,

hatte mir schon so etwas gedacht. Werde mal versuchen meinen Mann dazu zu bewegen entsprechende Vermerke in sein TB zu notieren. Sein TB führt er eigentlich sehr gewissenhaft.

Am 17.11. hat er den nächsten Termin bei seiner DiabBeraterin , werde berichten ob bis dahin seine Werte besser geworden sind. Jetzt wo er weiß, was der Stress bewirkt, versucht er ruhiger mit der ganzen Sache umzugehen. Ich glaube, er ist auf dem richtigen Weg.

Gruß Gabriele

und nochmals Danke an Alle für Eure Tips.

Joerg Moeller:

--- Zitat von: Huskyfrau am November 07, 2005, 18:55 ---ja hat ihm die Diabberterin auch so erklärt, dass der Körper dann Adrenalin ausschüttet. Setzt dann die Leber Glucose frei ??? oder wird dann die Wirkung des Insulins herabgesetzt ??

--- Ende Zitat ---

Adrenalin sorgt für die Glucosefreisetzung. Das andere Stresshormon, das Cortisol widerum setzt die Insulinwirkung herab.

Joa:

--- Zitat von: Jörg Möller am November 07, 2005, 20:33 ---
--- Zitat von: Huskyfrau am November 07, 2005, 18:55 ---ja hat ihm die Diabberterin auch so erklärt, dass der Körper dann Adrenalin ausschüttet. Setzt dann die Leber Glucose frei ??? oder wird dann die Wirkung des Insulins herabgesetzt ??

--- Ende Zitat ---

Adrenalin sorgt für die Glucosefreisetzung. Das andere Stresshormon, das Cortisol widerum setzt die Insulinwirkung herab.

--- Ende Zitat ---

Ich habe eben mal noch rumgegoogelt, da mir als Nichtendokrinologen oder -biochemiker die ganzen Zusammenhänge doch rechte böhmsche Dörfer sind und bleiben.

In der ihm eigenen, wohl manchmal auch vereinfachenden Art (schon um die handlungsrelevanten Anteile einigermaßen noch in 100 Stunden Schulung unterzubringen), sagt Teupe, dass Adrenalin  beim Typ 1 Diabetes ohne eigene Insulinproduktion nicht wesentlich blutzuckersteigernde Wirkung zeige, da es primär die Insulinausschüttung der BSD herabsetze.

Die Google-Funde waren eher dürftig (aber auch nicht intensiv erforscht), ergaben aber (auch), dass Adrenalin hinsichtlich der hepatitischen (Leber-) Glucosefreisetzung weniger wirksam sei, eher im Bereich der renalen (nierenbezogenen) Glucosefreisetzung längere Wirkung habe.

Bekannt ist jedenfalls, dass viele Typ 1er zuzstimmen, eine nennenswerte Blutzuckersteigerung durch Streß nicht verzeichnen zu können. Ich zähle mich da absolut dazu.
Es gibt gar gegenteilige Beobachtungen. Auch mein Blutzucker neigt dazu, unter Streß nach unten zu düsen.

Angenommen, die blutzuckersteigernde Wirkung von Adrenalin betrifft primär die Suppression (Unterdrückung) der Insulinausschüttung der BSD, dann
wäre beim Typ 2 Diabetiker ein Blutzuckeranstieg durch adrenergene Effekte durchaus zu erwarten, beim Typ 1 halt weniger oder gar nicht.

Ansonsten fand ich aber eine nette Seite, die zum Anlesen einläd, für die hiesige Fragestellung aber eher nur periphäre Hinweise liefert.

http://www.uni-duesseldorf.de/MedFak/insulinoma/mainpage/subpage/physiol.htm

 :)

Gruß
Joa



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