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BZ Werte und Stress

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ralfulrich:
Dabei muß es ja auch gravierende Unterschiede zwischen DM I und II geben. Der Typ I hat im Vergleich zum II´er ja weniger "was" zum gegenregeln, wegen der verminderten Alpha-Zellen, wobei beim II´er, wie bei mir, die Gegenregulation schon eher heftig ausfallen kann.

Mir ist es schon passiert, daß ich wegen Schusseligkeit morgens 2 mal Humalog gespritzt habe, also statt 12 gleich 24 IE auf 2 BE´s... ??? Ist aber eigenartigerweise nicht viel passiert. War nur nach ca. 1 Stunde mit 65 mg/dl mächtig am "Flattern" und hätte mir am liebsten selbst ein´s in die Fr... gehauen. Aber mit 3 TZ war wieder alles im grünen Bereich. Bei DM I hätte es da wohl mehr Probleme gegeben... :kratz:

Grüße
Ralf

Joerg Moeller:

--- Zitat von: Joa am November 09, 2005, 18:50 ---In den Lehrbüchern stand damals was von:

Fett und Eiweiß werden im "Feuer der Kohlenhydrate" mitverbrannt und brauchen kein Insulin.  :balla:

--- Ende Zitat ---

Nicht daß wir uns mißverstehen: ich rede hier nicht von Literatur, die sich primär an Patienten richtet, ich rede schon von Fachbüchern.

ralfulrich:
Ich habe nicht so viel Ahnung, aber wird aus Fett und Eiweis nicht auch Glucose synthetisiert (Gluconeogenese)? :gruebeln:
Wenn ja, müßte dafür ja auch Insulin gespritzt werden. Ist das dann der Basalratenanteil? :kratz:

Grüße
Ralf

bootysnatcher:
Hi Leute,

Stress ist bei mir der Hauptfaktor (das ist meine subjektive Einschätzung) für (teilweise sehr) hohe BZ-Werte. Und dann hilft mir auch viel spritzen nicht wirklich weiter. Ich hab ein ganz aktuelles Beispiel. Wir hatten vor 3 Wochen eine von uns organisierte 3 Tages-Veranstaltung. Zwei Wochen im Vorfeld war der Druck enorm und wir haben ausserdem fast jeden Tag an die 15-17 Stunden gearbeitet. Meine Werte waren unkontrollierbar.
Egal wie viel ich gespritzt habe, die Werte sind nicht runter gegangen. Hab dann schon fast einen Korrekturfaktor von 10 gehabt und bin kaum mal unter 220 gekommen, egal wie viel ich gespritzt hab und obwohl ich die BE abgewogen habe  :kreisch: Und jetzt 3 Wochen danach bin ich immer noch am Einpendeln der Werte. Das geht leider nur sehr sehr langsam voran.

Viele Grüsse
Melanie

Huskyfrau:
Hallo Melanie,

das das mit dem Einpendeln der Werte so lange dauert, kann ich nur bestätigen. Seit dem sich mein Mann (62 J. Rentner) jetzt nicht mehr selbst soviel Stress macht, werden die Werte besser. Wir sind ja im Moment schon glücklich, wenn der Morgenwert unter 180 ist.

Gruß Gabriele

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