Diabetesfragen > Allgemeiner Bereich
Das Aufstehphänomen ... oder Morgenkaffee und Blutzuckeranstieg
Twen:
frage... ist das auch ein AP
nach dem aufwachen 104 mg/dl (7:26)
vor dem frühstück 137 mg/dl (8:45)
ich hab aber dazwischen NICHTS gegessen od. getrunken wie geht das.. das passiert mir jetzt schon öfter... *grübel*
Adrian:
Schaut doch genau nach einem solchen aus.
Twen:
verdammt... das zeug ist wirklich verwirrend ::)
Joa:
Hallo,
--- Zitat von: OoK_Twen am November 28, 2005, 11:09 ---frage... ist das auch ein AP
nach dem aufwachen 104 mg/dl (7:26)
vor dem frühstück 137 mg/dl (8:45)
ich hab aber dazwischen NICHTS gegessen od. getrunken wie geht das.. das passiert mir jetzt schon öfter... *grübel*
--- Ende Zitat ---
ich hab mal versucht rauszubekommen, was für eine Type :zwinker: Du bist.
(Muß man erst immer alle Beiträge durchforsten, ob irgendwo vielleicht was stehen könnte :().
Dabei kam ich dann dahinter, dass Du derzeit Typ2 OAD (orale AntiDiabetika=Tabletten) bist.
Das heißt, dass Du noch eine erklekliche Eigenproduktion an Insulin haben solltest. Unter diesen Bedingungen ist
die Auswirkung des AP auf die Resistenzentwicklung der Zellen eher schwieriger zu verfolgen.
IMHO spricht ein wiederholter Anstieg um 30 bis 40 mg/dl dann aber doch recht deutlich für eine Auswirkung aus
dem AP. Im AP brauchen bestimmte Hormone halt eine eigene, erhöhte Insulinversorgung, die Deine Beta-Zellen
da anscheinend nicht mehr/nicht rechtzeitig bereit stellen.
Wenn dem so ist, könnte hier ein Grund bestehen, in eine ergänzende Insulintherapie, erst mal punktuell, einzusteigen.
Dabei gehe ich bei dem Typ 2 davon aus, dass ein frühzeitiger Griff zum Insulinpen in der Regel der Fälle die
sinnvollste (und gesundheitskonservierendste) Alternative darstellen dürfte. :gruebeln:
Gruß
Joa
Twen:
ich werd das beim nächsten termin (irgendwann jänner) mit meiner ärztin bequatschen was da los sein kann...
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