Diabetesfragen > Allgemeiner Bereich
Leichter Leben mit Diabetes
maria:
na, die leben sich halt leicht trotz DM :nein:
häufig wird dann aber später das Gejammere groß. Warum hat mich keiner aufgeklärt. Was DM kann auch Folgeschäden haben.........das wußte ich doch alles gar nicht. Viele übersehen, dass hier jeder für sich selbst verantwortlich ist. :ja:
LordBritish:
Na das mit den Folgeschäden ist doch das erste bzw. eines der ersten Dinge die man auf´s Brot geschmiert bekommt...
Ich habe sogar mit 11 Jahren bei der Diagnose gesagt bekommen mit 25 wirst Du soviel Folgeschäden haben, wenn Du überhaupt noch lebst...
Wahrscheinlich wollen das auch viele verdrängen oder sie nehmen das nicht ganz so Ernst mit den Folgeschäden...
Wird wohl auch daran liegen das sie meinen mir geht es ja jetzt trotzdem gut wieso sollte sich da was dran ändern...
Wolfgang56:
--- Zitat von: LordBritish am Oktober 14, 2005, 20:53 ---Wahrscheinlich wollen das auch viele verdrängen oder sie nehmen das nicht ganz so Ernst mit den Folgeschäden...
Wird wohl auch daran liegen das sie meinen mir geht es ja jetzt trotzdem gut wieso sollte sich da was dran ändern...
--- Ende Zitat ---
Ich will da man gar nicht dick auftragen...aber ich glaube das manche auch nur ihr Gewissen damit beruhigen, zu solchen Veranstaltungen gehen um sich dann, oder auch anderen gegenüber behaupten zu können: "Siehste, ich ich habe mich doch bemüht...habe doch alles getan..."
Alibifunktion!!! :heilig:
Aber selbst ist die Nase.... :gruebeln: :gruebeln: :gruebeln: :gruebeln: :patsch:
LordBritish:
--- Zitat von: Topliner am Oktober 15, 2005, 00:31 ---Ich will da man gar nicht dick auftragen...aber ich glaube das manche auch nur ihr Gewissen damit beruhigen, zu solchen Veranstaltungen gehen um sich dann, oder auch anderen gegenüber behaupten zu können: "Siehste, ich ich habe mich doch bemüht...habe doch alles getan..."
Alibifunktion!!! :heilig:
Aber selbst ist die Nase.... :gruebeln: :gruebeln: :gruebeln: :gruebeln: :patsch:
--- Ende Zitat ---
:ja: das wird bei manch einem wohl auch so sein,die gehen vielleicht hin und sitzen ihre Zeit bei so einem Treffen ab...
Ist im Prinzip auch egal wie man das macht, man braucht ja nicht unbedingt zu Treffen gehen.
Ich denke aber das einem Treffen, Mailkontakte oder über Foren die Motivation steigt, so nachdem Motto
"Ich bin nicht alleine, andere haben ähnliche Schwierigkeiten und die haben vielleicht einen Tipp"
Ist vielleicht leichter sich wieder zusammenzuraffen und etwas zu unternehmerrn, als wenn man vor sich hin ölt... so sieht man nur das es wieder nicht geklappt hat
und gerät doch immer mehr in einen Teufelskreislauf, weil die Erfolge ausbleiben.
Wenn es dann auch noch "Leidensgenossen" sind ist es ja auch wieder etwas anderes, wenn man sich dann mal :kotz:
Wichtig ist halt das man sich um seine Werte bemüht und die möglichst in Ordnung sind.
Das die auch mal nicht in Ordnung sind ist vollkommen klar, liegt ja auch teilweise an bestimmten persönlichen Lebensumständen. :zwinker:
Wahrscheinlich wird auch so manchen nicht klar sein, sie selbst sind für ihren Diabetes verantwortlich und müssen handeln und nicht der Arzt oder andere Menschen,
diese können einen nur unterstützen. Das ganze macht man für sich und nicht für andere :zwinker:
Joerg Moeller:
"Wenn man will kann man auch"...
Das ist so ein Satz, der mir gar nicht gefällt. Der wird viel zu oft benutzt (meistens von Ärzten oder anderen im Behandlungsteam) um die Verantwortung auf den Patienten abzuschieben. (Er könnte wenn er wollte. Wenn er es also nicht macht ist das seine Schuld, nicht meine)
Der Mensch besteht aber nicht nur aus Körper, sondern auch aus Geist und Seele. Und damit er kann, was von ihm erwartet wird muss schon alles zusammenspielen.
Bei manchen arbeitet das aber gegeneinander, anstatt miteinander.
Wenn man wirklich kann was man will: warum können manche Leute dann Spinnen in die Hand (oder sogar in den Mund) nehmen und andere nicht?
Man muß nicht unbedingt eine Arachnophobie (krankhafte Spinnenangst) haben, um das nicht zu können. Aber bei manchen ist die Angst, der Ekel auch so schon groß genug, um es nicht zu können.
Und Süßigkeiten - oder Essen allgemein - ist auch so eine Sache für sich. Wie oft werden Kinder für etwas gutes mit einem Eis oder einer Tafel Schokolade 'belohnt' und dabei gelobt?
Der Mensch prägt sich das ein: Ich esse so etwas, und dabei fühle ich mich gut.
Fühlt er sich später mal schlecht, dann möchte er sich wieder gut fühlen. Und aus seiner Kindheit weiß er ja, wie man sich wieder gut fühlen kann.
Das nennt man auch "klassisches konditionieren" (http://www.stangl-taller.at/ARBEITSBLAETTER/LERNEN/KonditionierungKlassisch.shtml)
Eigentlich kommt dieses gute Gefühl eher vom Lob als vom Essen. Aber mann kann diese beiden Reize eben auch voneinander trennen.
Wenn jemand magersüchtig oder buliemisch ist, dann ist jeder bereit das als psychisch bedingte Ess-Störung anzusehen. Ich denke aber, daß bestimmt bei 98% all derer, die zuviel essen eine psychische Ursache ergründbar ist. Nur macht sich da selten jemand die Mühe, diese Ursache aufzudecken.
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