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G7 - Sensoren mit Fehlern beim Setzen

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Gyuri:
Zeigen geht noch nicht. Meine Frau kann erst loslegen, wenn sie von mir einen genauen "Bauplan" bekommt.

Beim (mutwilligen  :rotwerd: ) Zerlegen eines Applikators fiel mir eine Fernsehsendung aus meiner frühen Kindheit ein.
Dort war unter anderem der "Zébulon" zu sehen.
(einfach mal goggeln  :ichbaer: )

Es war eine Figur, die sich statt mit Beinen auf einer Sprungfeder fortbewegte …  :zwinker:

Gyuri:
Jetzt hat "Zébulon"
(so sieht er aus)  :zwinker:
nicht zwingend etwas mit den zitierten Fehlern beim Setzen der G7-Sensoren zu tun.
Woran es genau liegen mag, wissen (wenn überhaupt) nur Dexcom-Fachleute.

Ich war aber neugierig und wollte mal schauen, wie der G7-Applikator innen aussieht.
Gleich mal vorab eine Warnung:
Finger weg von der Nadel, mit der der Sensorfaden unter die Haut geschoben geschossen wird.
Diese Nadel bleibt (wie auch bei anderen Systemen) im gebrauchten Applikator, außerhalb der Reichweite des Anwenders.
Für den Bastler bedeutet das: So zerlegen, dass einen die Nadel tunlichst nicht treffen kann.

Neben dem Sensor bzw. neben der Tasche für den Sensor ist ein kleiner runder Magnet zu sehen.
Der Sensor registriert den Magneten so lange die beiden beieinander sind. Ist der Sensor gesetzt, erkennt er das am Fehlen des Magneten.
Dieser haftet an der großen Feder und kann leicht mit einem Schraubendreher abgehoben werden.



Jetzt, wie kommt man an die Federn?



Mit einem kleinen Schraubendreher überdrückt man einen Widerhaken (in der Nähe des Auslöseknopfes) zwischen dem klarem und dem weißen Plastikteil. Dazu den Schraubendreher "beherzt" aushebeln.Das obere weiße Plastikteil wird von den Federn ausgeworfen.



Die sehr spitze Nadel ist bei all meinen Federentnahmen IMMER im unteren weißen Plastikteil geblieben. Garantieren kann ich aber nichts!
Also immer dafür sorgen, dass die Federn das Innenleben von sich selbst UND einem anderen Zuschauer weg gerichtet ist.



Hier sehen wir die beiden Federn aus dem Applikator.
Zur Funktion:
Eine "schießt" den Sensor auf die Haut und die andere zieht dann die Nadel wieder zurück in den Applikator.

Meine Frau und ich beabsichtigen erst mal mehrere Federn zu sammeln. Im Normalfall bekommen wir so jeder jeweils alle 10 bis 10,5 Tage eine 55mm und eine 100mm hohe Feder … und natürlich einen kleinen aber starken Magneten. Für die anderen Teile habe ich keine Verwendung; sie landen nach Rücksprache mit unserem Wertstoffhof in der Restmülltonne … genauso, wie alle infektiösen Dinge und Altmedikamente.

Gyuri:
Ich mache gerade einen Selbstversuch mit meinen G7-Sensoren.  :kreisch:
Entgegen der eindringlichen Aufforderungen lasse ich jetzt mal das große Pflaster mit dem Loch, so groß  wie ein G7-Sensor, einfach weg.

Irgendwie halte ich das mit derm Pflaster für eine Notlösung, weil sich die beiden Konkurenten gekloppt hatten, wer wohl den keineren Sensor bauen kann.  :balla:
Was nützt mir ein winziger Sensor, wenn die Klebefläche gut vier mal so groß durch das Pflaster wird?
Ob das Pflaster seine Arbeit sehr zuverlässig erledigt … mag sein, früher ging es aber mit etwas größeren Sensoren auch ohne Kleber.
Ich habe inzwischen einen größeren Vorrat aan G7-Sensoren umd muss bei Dexcom vorerst nichts reklamieren, sollte ein Sensor vorzeitig ab geht.
Was mich an dem Pflaster besonders stört: Nach spätestens 5 von 10Tragetagen sieht an mir das Pflaster aus, als hätte ich es etwa durch den Dreck gezogen.
In dem Zusammenhang, dass sich das Pflaster beim Baden lösen kann … dagegen wurde mir am Sorgentelefon schon empfohlen, ein brautes Pflaster drüber zu kleben.
Hmmm, an anderer Stelle hörte ich schon, das Luftloch durch das die Nadel zur Platzierung des Sensorfaden schießt, müsse frei bleiben. Darum haben auch die bunten Sticker, mit denen man die Sensoren „verschönern“ kann, immer ein Loch.  :gruebeln:

Wie dem auch sei, ich glaube ganz fest daran, dass der Sensor kaum besser hält, indem man um den Rand des Pflasters noch einmal ein Pflaster drüber klebt, besonders dann nicht, wenn man sich das Überpflaster selbst am Arm (einhändig) anbringen muss.

Das Pflaster des letzten Sensors habe ich einfach mal zwei Tage vor dem Ablauf vorsichtig entfernt … und beim jetzigen Sensor vergessen, ein Pflaster anzubringen.  8)

Ich habe schon viele Sensoren verloren, weil ich irgendwo angestoßen war, aber noch nie, weil ich zu lange im Wasser gewesen wäre.

Aber gerade in der warmen Jahreszeit, wenn man den Sensor weiter unten am Oberarm trägt und ein kurzärmliges T-Shirt oder Hemd trägt, sieht es schlimm aus, mit schmutzigem Pflaster rum zu laufen.  :staun:

Bei Sensoren, die bis 14 Tage lang (oder noch länger?) getragen werden, müsste das Schmutz-Problem noch ein Stück schlimmer sein.

Gibt es hierzu Meinungen?

Gyuri:
Noch arbeitet mein Sensor ohne Schutzpflaster „wie gewohnt“  :wech:
Er macht die gleichen nervösen Zuckungen wie immer über die ersten zwei Tage.

Genau kann ich das aber nicht überwachen, weil bei meinem iPhone 13 irgend ein Hardware-Fehler dafür sorgt, dass der 87%-Akku immer wieder schlagartig leer ist. Ich werde mir ein neues iPhone kaufen … müssen. Zurzeit kann ich mich nur auf den G7-Receiver verlassen … der liegt jetzt aber gerade im Auto.
Es werden zwar die meisten Daten vom Sensor so nach und nach übertragen, dann wäre es aber mit der aktuell kontinuierlichen Überwachung so eine Sache.

Man(n) weiß sich aber zu helfen und misst jetzt wieder wie früher vermehrt blutig.

Joerg Moeller:

--- Zitat von: Gyuri am Juli 30, 2026, 14:18 ---Wie dem auch sei, ich glaube ganz fest daran, dass der Sensor kaum besser hält, indem man um den Rand des Pflasters noch einmal ein Pflaster drüber klebt, besonders dann nicht, wenn man sich das Überpflaster selbst am Arm (einhändig) anbringen muss.

--- Ende Zitat ---

Ich nutze die Fixier-Pflaster auch nur im Sommer. Da ist die Haut manchmal etwas feucht und dann reicht schon eine Kleinigkeit wie das Aus-/Anziehen eines T-Shirts, damit der Sensor abfällt. Mit dem Pflaster habe ich das Problem bisher noch nicht bemerkt.
Natürlich muss dann die Haut beim Setzen trocken sein. Das erreiche ich, indem ich nach dem Verdunsten der Desinfektion die Haut noch zusätzlich mit einer sterilen Kompresse abreibe.
Am Bauch kann ich das Pflaster selbst setzen, und für die Oberarme bitte ich dann meinen Pflegedienst um Hilfe.

Wenn es wieder kälter wird, brauche ich keine zusätzliche Fixierung. Da hält das Pflaster bombig.
Das liegt zumindest zum Teil wohl auch daran, dass ich die Stelle auf der Haut vor dem Desinfizieren mit Aceton entfette.

Viele Grüße
Jörg

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