Autor Thema: Versorgung auf langer Reise  (Gelesen 680 mal)

Offline Biene

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Versorgung auf langer Reise
« am: März 06, 2021, 21:27 »
Hallo zusammen,
hat  jemand von euch Erfahrung damit, wie viel Insulin und Hilfsmittel einem der Diabetologe für eine lange Reise im Voraus veschreiben kann? Wenn wir in Rente gehen möchte ich mit meinem Mann ca. 18 Monate nach Cuba und zurück segeln. Wie könnte man das organisieren?
Viele Grüße,
Biene

Offline Oggy

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Re: Versorgung auf langer Reise
« Antwort #1 am: März 06, 2021, 21:40 »
Hmmmmmmm
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Offline Gyuri

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Re: Versorgung auf langer Reise
« Antwort #2 am: März 06, 2021, 22:44 »
Ich fragte mal meinen Arzt, wie ich es mache, wenn mir in Ungarn Medikamente ausgehen?
Mir ging schon öfters unerwartet Insulin aus, weil ich mich verrechnete oder weil ich den Urlaub verlängerte. Ganz früher ging ich in eine Apotheke, schilderte meine "Notlage" und kaufte dann so viel Medikamente wie ich dringend brauchte. Das waren dann schon mal nur ein zwei einzelne Patronen.

Als ich das letzte mal in Ungarn etwas gebraucht hätte, wurde mir gesagt, man könne ohne Rezept nichts ausgeben.
Also entweder am Urlaubsort einen Arzt finden,

oder vorher beim Hausarzt in Deutschland sich für alle Medikamente Privatrezepte geben lassen und die dann bei Bedarf vorlegen und bezahlen. Die Krankenkassen erstatten dann die Kosten (zum Teil?) wenn man eine Rechnung von der Apotheke vorlegen kann.

Ob das aber außerhalb der EU läuft, weiß ich nicht.
Gruß vom Gyuri

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Offline Kladie

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Re: Versorgung auf langer Reise
« Antwort #3 am: März 07, 2021, 16:12 »
Hallo Biene,

achtzehn Monate unterwegs sein bis nach Cuba und zurück ist schon eine Herausforderung. Als Type1 müsstest Du deinen Bedarf eigentlich ausrechnen können mit den üblichen Ungenauigkeiten. Mein Insulin hat eine Haltbarkeit von ca 2 Jahren und das ist schon mal ein Punkt der beachtet werden muss denn die Kühlkette muss lückenlos funktionieren. Ob es dann auf euren Haltepunkten einen entsprechenden Ersatz gibt wenn es notwendig ist kann auch zum Problem werden.

Ein Konsulat sollte evtl Auskunft geben können.

Mit meiner KK habe ich eine Übereinkunft mir auch größere Mengen Insulin, Meßstreifen u. ä. verschreiben zu lassen. Mein Arzt ist da schmerzfrei und schreibt mir auf was ich haben muss. Allerding bin ich PKV und das kann schon ein Unterschied sein.

Deine Reiselust ist sicher attraktiv aber ganz ohne Risiko wird es wohl nicht gehen. Ich wünsche Dir aber Erfolg und alles Gute

Offline Biene

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Re: Versorgung auf langer Reise
« Antwort #4 am: März 14, 2021, 09:36 »
Hmmmmmmm
Ich kenne nur maximal Quartaksbedarf ;)
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Ja, bunkern scheint die einzige Möglichkeit zu sein, wie es scheint. Ergänzt durch Teststreifen-Selberkaufen, Pen-statt-Pumpe und letzmaliges Verschreibenlassen in Europa (auf den Kanaren)...

Offline Gyuri

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Re: Versorgung auf langer Reise
« Antwort #5 am: März 14, 2021, 13:46 »
(…), Pen-statt-Pumpe (…)
So etwas hörte ich schon von mehreren Typ1ern.
Ist auch ein Grund für eine "Pumpenpause".
Gruß vom Gyuri

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Offline Joerg Moeller

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Re: Versorgung auf langer Reise
« Antwort #6 am: März 15, 2021, 12:35 »
...Pen-statt-Pumpe...

Und ggf. ein paar U100 Spritzen. Pens sind in vielen anderen Ländern nicht so normal erhältlich wie bei uns. Selbst in den USA sind noch viele mit Spritze unterwegs.

Ein paar U100 Spritzen lohnen sich auch hierzulande als stille Reserve. Auch ein Pen kann mal den Geist aufgeben.
Ich hab eh immer ein paar hier rumliegen, falls ich mal i.v. spritzen will.

Viele Grüße
Jörg
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