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| Wechsel Freestyle Libre 2 zu Dexcom G6...erste Erfahrungen |
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| Gyuri:
Auf meine Frage nach den Auslesemöglichkeiten des durchschnittlichen Insulinbedarfs z.B. pro Quartals gab mir Jörg den Tipp mit "SiDiary" :super: --- Zitat von: Gyuri am Juli 06, 2022, 02:44 --- :patsch: Ach ja, wer es mit Excel kann, kann ja in der "Clarity_Exportieren_……………….csv"-Datei auch den Zahlenfriedhof nach Ereignissen umsortieren und z.B. die schnellen IE eines bestimmten Zeitraums zusammenzählen. Sicher kann da SiDiary noch viel mehr. Ich brauch das wenn überhaupt nur einmal im Quartal. […] --- Ende Zitat --- Jetzt aktuell musste ich wieder unseren Quartalsbedarf besonders an schnellem Insulin für das nächste Rezept bestimmen. Für Lantus bzw. Tresiba ist das recht einfach, weil sich da kaum was verändert. Die Frau spritzt 68I.E. täglich (auf 2x34I.E. verteilt) und kommt so auf 10,2 Einwegpen, hat aber immer einen geringen Rest von den letzten Quartalen übrig. Bei mir ist der Lantus-Bedarf auch leicht überschaubar. Lange Zeit spritzte ich 20I.E. täglich, seit vielleicht 6 Wochen aber 24I.E. weil ich meinen Verlauf so drücken will, dass ich trotz ständigen FSL2-Fehlalarmen in den REALEN Zielbereich 70 - 150 komme. Beim schnell wirkenden Insulin (beide Fiasp) ist das nicht so einfach zu überschlagen. Wir machen beide unsere Insulineinheiten von den bevorstehenden KE abhängig (mit angepassten Faktoren) und nur meine Frau spritzt noch zusätzlich Korrektur, weil sie beim Schätzen der "Zwischen-KE" nichts rechnen kann. :moser: So nehme ich immer meinen Lantusbedarf der letzten 90 Tage und teile die Summe durch 300 um die Anzahl der benötigten Patronen zu erhalten. Wie schon zu FSL2 geschrieben, kann man den Durchschnitt einfach in LibreView auszulesen. Jetzt musste ich für den nächsten Quartalsbedarf meiner Frau in der "Clarity_Exportieren_[Name_Vorname]__2022-09-10_102536.csv"-Datei etwas den Zahlenfriedhof filtern und auszuschneiden, um nur Daten für den Fiasp-Bedarf zu erhalten. In der Excel-Tabelle sieht das dann so aus: In der Zelle [C/587] steht da zu lesen: "=SUMME(C172:C586)/300" Da meine Frau aber seit ca. 6 Wochen etwas weniger Fiasp benötigt (was auch mit den zuverlässigeren Zuckerwerten durch Dexcom G6 zu tun hat) und fast noch ein 10er Päckchen Patronen übrig ist, wird sie im nächsten Quartal mit 3 Päckchen (=30 Patronen) statt bisher 4 Päckchen auskommen. :super: |
| Gyuri:
Eine neue Erfahrung mit G6 gegenüber FSL2 machten wir gestern mit einem frisch gesetzten Sensor, der sofort den Eindruck erweckte, dass da was nicht stimmt. Schon bevor der Transmitter eingesetzt war, war etwas Blut zu sehen und beim Transmitter festdrücken wurde es noch mehr. :kreisch: Vom FSL2 her kenne ich so etwas als … sicheres mögliches Zeichen eines bevorstehenden Totalausfalls. Hmmm … Zu schneller Aktionismus ist aber bei beiden Systemen nicht angebracht. Man sollte die Einlaufzeit schon noch abwarten. Auch wurde mir von Abbott gesagt, dass der FSL2-Sensor schon mal 24 Stunden brauchen kann, bis er richtig arbeitet. :kratz: Bei den 2 Stunden für das "Vorglühen :zwinker: " des G6 muss man da sowieso relativ lange warten. Das wird dann wohl mit dem G7 besser werden. Gegen 11 Uhr waren dann die ersten Werte zu sehen - und die erschienen erst mal plausibel. Auch die 72mg/dL um 14:01 waren glaubhaft, wenngleich meine Frau keine UZ-Erscheinungen hatte. Dumm war nur, dass wir unterwegs keine Teststreifen hatten. "Sicherheitshalber" gingen wir zum Eisessen :zwinker: , weil sich die Alarme häuften. Weil sich sowohl Handy als auch Anzeigegerät als auch meine Follow-App auf meinem Handy gar nicht mehr beruhigen wollte, schauten wir, dass wir heim kamen. Nach 17 Uhr (die Anzeige stand auf ROT ohne Zucker-Werte) stellten wir blutig erst 148, dann 191mg/dL fest. Beim FSL2 wären wir dann am Ende unseres Lateins angelangt und könnten den Sensor nach einer dritten Vergleichsmessung reklamieren. Aber HALT! Das müsste dann ein Precison-Streifen sein und der Trendpfeil müsste waagrecht stehen und 24 Stunden muss man dem Sensor schon Zeit lassen. :balla: Jetzt mit unserem aktuellen Sensor nahmen wir die Vergleichsmessung mit einem ganz normalen Teststreifen zum Anlass, das Ergebnis als "Kalibrierung" zu deklarieren. Dabei wird scheinbar immer die Trendkurve um den halben Messunterschied korrigiert. Wenn der Sensor offensichtlich so extrem falsche Werte ermittelt, bedarf es mehrerer "Kalibrierungen" bis der Verlauf einigermaßen was Brauchbares anzeigt. Wir führten also insgesamt 4 "Kalibrierungen" durch. (An diesem Verfahren mag man erkennen, dass so eine Korrektur überhaupt nichts mit einer vernünftigen Kalibrierung zu tun hat.) (größer durch CLICK) Links das Diagramm des Tages mit den kurzzeitigen Schwankungen (15. - 75. Perzentil) und den Abeichungen der Kalibrierungen (C) zum Verlauf. Rechts eine Zusammenfassung aller Ereignisse und Kalibrierungen Zusammenfassung: Wie gesagt, mit FSL2 (und der Original-Software!) ist man da schnell am Ende. Mit G6 kann man versuchen, die Aufzeichnung auf ein vertretbares Level zu setzen. Heute arbeitet der Sensor wieder ohne Mucken … so wie wir es seit einem halben Jahr von G6 gewohnt sind. :stern: :stern: :sternhalb: :super: (es gibt noch etwas Luft nach oben) Wie Positiv sich die Entwicklung der Zuckerwerte meiner Frau durch G6 ausgewirkt hat, zeigt ein Vergleich der AGP über die letzten 90 Tage und der letzten 4 Wochen (aktuelles Problem ausgeklammert) Die letzten 90 Tage - HbA1c 8,3% (das ist schon besser als zu FSL2-Zeiten) Die letzten 4 Wochen - HbA1c 7,7% (wenn das so weiter geht, können wir zufrieden sein :ja: ) |
| Gyuri:
--- Zitat von: Gyuri am September 08, 2022, 16:55 ---[…] Heute habe ich es angeregt, dass ich vielleicht schon etwas früher zu Dexcom wechseln kann. […] --- Ende Zitat --- … und Heute bekam ich Bescheid dass es nächste Woche so weit sein sollte. An einer Schulung/Einweisung muss ich nicht mehr teilnehmen. So etwas habe ich schon am 28.04.22 für meine Frau gehabt und das wurde auch so festgehalten. Außerdem wusste ich schon durch Selbststudium der Testpaket-Unterlagen das Wichtigste und wendete es auch schon an. :coolman: Theoretisch kann ich praktisch schon alles. |
| Joerg Moeller:
--- Zitat ---zeigt ein Vergleich der AGP über die letzten 90 Tage und der letzten 4 Wochen --- Ende Zitat --- Das kann man allein deshalb schon nicht vergleichen, weil ein AGP nur zwischen 2 bis maximal 4 Wochen ausgewertet werden soll. Zu viele Daten verwässern das Ergebnis. Viele Grüße Jörg |
| Gyuri:
Ja nuun, mit Clarity könnte man direkt beliebige Vergleiche vornehmen. Ich machte Vergleiche halt der Einfachheit halber über AGP nur, weil ich so über das geschätzte HbA1c EINFACH zeigen kann, dass es in den letzten 2 Wochen eine Tendenz zu besseren Werten gegenüber des Schnitts des letzten Quartals gegeben hat. Eine andere Möglichkeit wäre es, über ein Quartal in 14 Tagesschritten Veränderungen zu beobachten. Dann hätte ich viele viele Diagramme (mindestens 6 ) vergleichen müssen. Mir ist schon klar, dass diese Langzeitwerte nicht mit den blutigen Laborergebnissen zu vergleichen sind. Sicher könnte man (mit viel Aufwand!) eine Veränderung im Trend noch viel zuverlässiger darstellen. Mir reicht das aber schon für eine vorsichtige Prognose. :zwinker: |
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