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freestyle libre 2 häufige Sensorfehler

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carrick:
Guten Morgen....ok  aussteigen ist drastisch,aber wenn man wie Du  als Messtechniker dieses Schätzeisen weiterhin anwendest und auch verteidigst dann wundere ich mich doch sehr...Was habe ich davon wenn eine Alarmfunktion bei Hypos nicht genutzt werden kann weil ich sonst heute Nacht zwischen 40-50 Werten dauerhaft geweckt worden wäre...real waren 70-80... Abott wird nur reagieren wenn der Umsatz sinkt.Ich selbst bin als Techniker sehr erfahren mit Messgeräten und Protokollen und reagiere deshalb vielleicht auch sensibler auf falsche Messdaten. Mir reicht nicht eine ungefähre Messkurve die mal weniger oder besser richtig ist.Ok..ich habe mit diesem Schätzeisen meine Therapie in die richtige Richtung lenken könne was mir sonst in einem halben Jahr ca.1300 blutige Messungen erspart hat,das war gut so.Dafür bin ich auch dankbar.Ich habe einen Vorschlag auch bereits an Abott gemailt der aber nur eine automatische Antwort auslöste: Ich schlug vor wenigstens die APP so zu programmieren das ich selbst die Messwerte angleichen kann,also eine Art Kalibrierung. Das heisst ich messe z.B. morgens blutig,vergleiche den Wert mit meinem FSL und stelle /korrigiere wenn nötig dieses nach. So werden die Messwerte entsprechend richtig angezeigt.Da das FSL nicht für Therapieentscheidungen geeignet sein soll ist diese persönliche Korrektur doch auch nicht verboten...so könnte man mit sehr wenig Aufwand das FSL optimieren. :D

Joerg Moeller:

--- Zitat von: carrick am November 12, 2019, 07:46 ---Ich schlug vor wenigstens die APP so zu programmieren das ich selbst die Messwerte angleichen kann,also eine Art Kalibrierung. Das heisst ich messe z.B. morgens blutig,vergleiche den Wert mit meinem FSL und stelle /korrigiere wenn nötig dieses nach. So werden die Messwerte entsprechend richtig angezeigt.Da das FSL nicht für Therapieentscheidungen geeignet sein soll ist diese persönliche Korrektur doch auch nicht verboten...so könnte man mit sehr wenig Aufwand das FSL optimieren. :D

--- Ende Zitat ---

Da liegst Du falsch: Libre ist ein Medizinprodukt, da gibt es kein "mit sehr wenig Aufwand". Das müsste erst sauber entwickelt und mit entsprechendem Aufwand ausführlich getestet werden. Und diese neue Version müsste dann wieder von der FDA/EMEA abgenommen werden. Das wäre also auch ein erheblicher Kostenfaktor.

Soviel ich weiß kann man aber xDrip verwenden, um Daten zu "kalibrieren". (was ich ausdrücklich in Anführuingszeichen setze). Google doch mal danach.

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Sensorungenauigkeiten Personenabhängig sind. Dass es also die gibt, bei denen es gar nicht rund läuft oder etwas öfter zu Auffälligkeiten kommt.

Mich persönlich würden nur die Fehler interessieren, die sich in meinem Alltag bemerkbar machen, also wenn mein Körpergefühl rein gar nicht zum Libre-Ergebnis passt. Und die hatte ich bisher noch nicht, also muss ich auch keine Kontrollmessungen machen. Die mache ich vielleicht 1-2 mal pro Sensor, wenn ich einen neuen gesetzt habe. Und da war bisher alles im vertretbaren Rahmen.

Viele Grüße
Jörg

Duff Rose:

--- Zitat von: carrick am November 12, 2019, 07:46 ---Guten Morgen....ok  aussteigen ist drastisch,aber wenn man wie Du  als Messtechniker dieses Schätzeisen weiterhin anwendest und auch verteidigst dann wundere ich mich doch sehr...Was habe ich davon wenn eine Alarmfunktion bei Hypos nicht genutzt werden kann weil ich sonst heute Nacht zwischen 40-50 Werten dauerhaft geweckt worden wäre...real waren 70-80... Abott wird nur reagieren wenn der Umsatz sinkt.Ich selbst bin als Techniker sehr erfahren mit Messgeräten und Protokollen und reagiere deshalb vielleicht auch sensibler auf falsche Messdaten. Mir reicht nicht eine ungefähre Messkurve die mal weniger oder besser richtig ist.Ok..ich habe mit diesem Schätzeisen meine Therapie in die richtige Richtung lenken könne was mir sonst in einem halben Jahr ca.1300 blutige Messungen erspart hat,das war gut so.Dafür bin ich auch dankbar.Ich habe einen Vorschlag auch bereits an Abott gemailt der aber nur eine automatische Antwort auslöste: Ich schlug vor wenigstens die APP so zu programmieren das ich selbst die Messwerte angleichen kann,also eine Art Kalibrierung. Das heisst ich messe z.B. morgens blutig,vergleiche den Wert mit meinem FSL und stelle /korrigiere wenn nötig dieses nach. So werden die Messwerte entsprechend richtig angezeigt.Da das FSL nicht für Therapieentscheidungen geeignet sein soll ist diese persönliche Korrektur doch auch nicht verboten...so könnte man mit sehr wenig Aufwand das FSL optimieren. :D

--- Ende Zitat ---

Moin Carrick!

Frage doch mal deinen Doc, ob er dich auf das Dexcom G6 umstellt. Das System arbeitet genauer (ist so für Therapieentscheidungen zugelassen) und kann jederzeit kalibriert werden.

So wie ich dich einschätze wird es dir wesentlich besser gefallen.

Einziger Haken: Es ist etwas höher  Preis, bedeutet der Arzt muss überzeugt sein.

LordBritish:

--- Zitat von: Duff Rose am November 13, 2019, 06:31 ---
--- Zitat von: carrick am November 12, 2019, 07:46 ---Guten Morgen....ok  aussteigen ist drastisch,aber wenn man wie Du  als Messtechniker dieses Schätzeisen weiterhin anwendest und auch verteidigst dann wundere ich mich doch sehr...Was habe ich davon wenn eine Alarmfunktion bei Hypos nicht genutzt werden kann weil ich sonst heute Nacht zwischen 40-50 Werten dauerhaft geweckt worden wäre...real waren 70-80... Abott wird nur reagieren wenn der Umsatz sinkt.Ich selbst bin als Techniker sehr erfahren mit Messgeräten und Protokollen und reagiere deshalb vielleicht auch sensibler auf falsche Messdaten. Mir reicht nicht eine ungefähre Messkurve die mal weniger oder besser richtig ist.Ok..ich habe mit diesem Schätzeisen meine Therapie in die richtige Richtung lenken könne was mir sonst in einem halben Jahr ca.1300 blutige Messungen erspart hat,das war gut so.Dafür bin ich auch dankbar.Ich habe einen Vorschlag auch bereits an Abott gemailt der aber nur eine automatische Antwort auslöste: Ich schlug vor wenigstens die APP so zu programmieren das ich selbst die Messwerte angleichen kann,also eine Art Kalibrierung. Das heisst ich messe z.B. morgens blutig,vergleiche den Wert mit meinem FSL und stelle /korrigiere wenn nötig dieses nach. So werden die Messwerte entsprechend richtig angezeigt.Da das FSL nicht für Therapieentscheidungen geeignet sein soll ist diese persönliche Korrektur doch auch nicht verboten...so könnte man mit sehr wenig Aufwand das FSL optimieren. :D

--- Ende Zitat ---

Moin Carrick!

Frage doch mal deinen Doc, ob er dich auf das Dexcom G6 umstellt. Das System arbeitet genauer (ist so für Therapieentscheidungen zugelassen) und kann jederzeit kalibriert werden.

--- Ende Zitat ---

Nachdem ich einige Zeit das G6 trag, kann ich dem nur zustimmen.
Es gab bei mir einige Startfehler, mittlerweile läuft das G6 zufriedenstellend.
Der Support ist über das Kontaktformular auch wesentlich besser geworden und Dexcom scheint sehr Kulant zu sein z.B. Sensor abgefallen nach 1 Tag usw..

Grüße
Markus

carrick:
Hallo
...manche schreiben das Ihnen die Alarmfunktion nicht wichtig seie....bei mir sind die nächtlichen spontanen Hypos <50 die mir nicht behagen..und da merke ich nichts ausser das morgens das Kissen klatschnass ist..tagsüber meke ich auch selbst wenn ich da rankomme no Problem....deshalb sind mir genauere Werte auch wichtig..gut ich könnte Abends mit einem 150er einsteigen dann klappt das meistens..aber dieser Wert ist mir zu hoch...der Tip mit XDrip ist gut das probiere ich bei, nächsten Sensorwechsel mal aus und berichte weiter von der Front...ansonsten Abschied und was anderes probieren..mein Arzt unterschreibt mir alles was ich möchte.

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