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| Gyuri:
Danke für die Info :herz: Ich bräuchte (wenn überhaupt) diese Möglichkeit die Daten aus zwei Geräten zu verbinden nur ein einziges mal bzw. zwei mal, wenn ich die Geräte meiner Frau auch verknüpfen wollte, und nur für maximal … ? … sagen wir mal vier Wochen. Ab einem Zahlenfriedhof über vier Wochen wäre es nicht mehr so wichtig eine Statistik mit Daten des alten Gerätes zu verwenden. Die Möglichkeiten mit SiDiary gehen viel weiter als mit der FSL-Software. Nicht umsonst verkauft Abbott auch noch weitere Software. Ich komme aber (im großen und ganzen) mit der FSL-Software zurecht, nicht besonders gut, aber doch so gut, dass ich mir vorerst nicht die Arbeit mache, die exportierten Daten im Excel so aufzubereiten, dass ich in etwa das hätte, was ich über viele Jahre mit Daten aus blutigen Messungen "gezaubert " hatte. Wohl gemerkt: ich habe keine Pumpe und auch keinen Hightec-Pen und meine anderen Geräte stehen nach meinem Dafürhalten in keinem direkten Zusammenhang mit Diabetes. Blutdruck, Puls, %SpO2, CPAP-Daten, Fieberthermometer, Personenwaage, … Lauter Sachen, die schon für sich allein kompliziert genug zu bewerten sind. Nein, ich bin mit der FSL-Software alles andere als zufrieden und hätte einen Sack voll Verbesserungsvorschläge. Ich glaube aber nicht, dass man mir bei Abbott Gehör schenken würde - zumal sie (wohl aus rechtlichen Gründen) eine echte Unterstützung bestenfalls einem Kreis von Fachpersonal bieten. Der Otto-Normal-Nutzer ist so doof, dass man von den schlimmsten Fehlern auszugehen hat und alles versucht Idiotensicher zu machen. Beispiel: Warum kann ich den Zielbereich nicht frei wählen? Warum kann ich die Einteilung auf der Y-Achse der Grafiken nicht frei wählen. Wozu brauche ich Trendpfeile die überhaupt keine zuverlässige Aussagekraft haben und durch genaue Betrachtung der Diagramme überflüssig wären? ch brauche auch keine zusätzliche Meldung, wenn ich außerhalb meines Zielbereichs bin. So doof kann man doch gar nicht sein und wenn doch, könnte man überhaupt keinen Messwert richtig beurteilen. :rotwerd: Dies alles hat aber nichts mehr mit dem Thema zu tun, welches ich im Grunde als erledigt betrachte. Aber vielleicht haben andere Mac-User auch noch Probleme mit Libre? |
| Duff Rose:
--- Zitat von: Joerg Moeller am Oktober 22, 2019, 13:57 ---Das sind halt die Einschränkungen, wenn man nur Hersteller-Software verwendet. In SiDiary z.B. kannst Du Daten aus etlichen Geräten zusammenführen und dann gemeinsam auswerten. Das sieht dann z.B. so aus: Oben die Daten vom Libre (ob 1 oder 2 ist dabei egal) und unten die Basalraten meiner Pumpe. Ich kann da auf einen Blick sehen, dass ich konstant und ohne große Abweichungen einen Anstieg ab ca. 10 Uhr habe und meine Basalraten in diesem Zeitraum noch angepasst werden können. Und oben der Zeitstrahl zeigt mir durch die roten Balken, dass der Glukosehaushalt in der Zeit vor dem Libre noch deutlich verbesserungswürdig war, bzw. in der Zeit seit dem Libre deutlich im grünen Bereich liegt. Viele Grüße Jörg Viele Grüße Jörg --- Ende Zitat --- Hallo Jörg, das sieht klasse aus. Tolles Diabetes Management. Immer wieder sehe ich die Vorteile der Pumpe gegenüber ICT. Es ist eine Frage der Zeit wann diese bei mir überwiegen. Ich wehre mich gegenüber Fremdkörpern an mir. Mit dem FSL/CGM System habe ich mich auch noch nicht so richtig abgefunden, allerdings die wesentlich gesteigerte Lebensqualität erfahren. Durch Lantus Basal komme ich relativ gut durch die Nacht, demnach ist kein zwingendes Handeln erforderlich. Closed Loops und die weitere Entwicklung im Diabetes Management werden mich aber früher oder später auf dem Weg der Pumpe führen. Einen Moment aber bitte noch. ;-) |
| Joerg Moeller:
--- Zitat von: Gyuri am Oktober 22, 2019, 21:44 ---Ich bräuchte (wenn überhaupt) diese Möglichkeit die Daten aus zwei Geräten zu verbinden nur ein einziges mal bzw. zwei mal, wenn ich die Geräte meiner Frau auch verknüpfen wollte, und nur für maximal … ? … sagen wir mal vier Wochen. Ab einem Zahlenfriedhof über vier Wochen wäre es nicht mehr so wichtig eine Statistik mit Daten des alten Gerätes zu verwenden. --- Ende Zitat --- Das kannst Du dann ja machen. Bei der Erstinstallation kann man SiDiary ohne Einschränkungen vier Wochen nutzen (bis auf die Werbung, die dann angezeigt wird). Du kannst dann zwar nur einen Patienten anlegen, aber dann machst Du eben erst die Auswertung für dich und speicherst sie als PDF und löscht den Patienten dann wieder. Dann kannst Du das selbe nochmal für deine Frau machen. Viele Grüße Jörg |
| Joerg Moeller:
--- Zitat von: Duff Rose am Oktober 22, 2019, 23:24 ---Immer wieder sehe ich die Vorteile der Pumpe gegenüber ICT. Es ist eine Frage der Zeit wann diese bei mir überwiegen. Ich wehre mich gegenüber Fremdkörpern an mir. Mit dem FSL/CGM System habe ich mich auch noch nicht so richtig abgefunden, allerdings die wesentlich gesteigerte Lebensqualität erfahren. Durch Lantus Basal komme ich relativ gut durch die Nacht, demnach ist kein zwingendes Handeln erforderlich. Closed Loops und die weitere Entwicklung im Diabetes Management werden mich aber früher oder später auf dem Weg der Pumpe führen. Einen Moment aber bitte noch. ;-) --- Ende Zitat --- Lass Dir Zeit damit. Wenn man nicht wirklich davon überzeugt ist, dann bringt es nichts, auf eine Pumpe umzusteigen. Dann sucht man nur unwillkürlich nach dem Haar in der Suppe. Und solange Du mit ICT zurechtkommst, gibt es auch keinen echten Grund dafür. Bei mir gibt es ja gleich zwei Gründe: Dawn-Phänomen und die Gastroparese. Und ich nutze auch häufig die Option, meine Basalraten temporär anzupassen. Wenn ich z.B. morgens mit dem Glukloselevel niedrig liege (50-60 mg/dL ist bei mir nicht selten, läuft aber ohne Unterzuckerung ab), dann drossel ich die Basalraten für 2-2½ Stunden auf 30% und der BZ steigt langsam wieder in den Normbereich. Hier übrigens ein Bild meines ersten Sensors: Und da kann man auch sehen, warum ich jetzt nachts diesen Basalgipfel habe. Bevor ich da etwas ändere, beobachte ich das aber erst mal 2 Wochen. Im Glukoseprofil sehe ich dann ja, ob es sich um einen einmaligen Ausrutscher handelt, oder ob es regelmäßig passiert. Und Basalanpassungen mache ich nur, wenn es reproduzierbar ist. Viele Grüße Jörg |
| Duff Rose:
--- Zitat von: Joerg Moeller am Oktober 23, 2019, 11:37 --- --- Zitat von: Duff Rose am Oktober 22, 2019, 23:24 ---Immer wieder sehe ich die Vorteile der Pumpe gegenüber ICT. Es ist eine Frage der Zeit wann diese bei mir überwiegen. Ich wehre mich gegenüber Fremdkörpern an mir. Mit dem FSL/CGM System habe ich mich auch noch nicht so richtig abgefunden, allerdings die wesentlich gesteigerte Lebensqualität erfahren. Durch Lantus Basal komme ich relativ gut durch die Nacht, demnach ist kein zwingendes Handeln erforderlich. Closed Loops und die weitere Entwicklung im Diabetes Management werden mich aber früher oder später auf dem Weg der Pumpe führen. Einen Moment aber bitte noch. ;-) --- Ende Zitat --- Lass Dir Zeit damit. Wenn man nicht wirklich davon überzeugt ist, dann bringt es nichts, auf eine Pumpe umzusteigen. Dann sucht man nur unwillkürlich nach dem Haar in der Suppe. Und solange Du mit ICT zurechtkommst, gibt es auch keinen echten Grund dafür. Bei mir gibt es ja gleich zwei Gründe: Dawn-Phänomen und die Gastroparese. Und ich nutze auch häufig die Option, meine Basalraten temporär anzupassen. Wenn ich z.B. morgens mit dem Glukloselevel niedrig liege (50-60 mg/dL ist bei mir nicht selten, läuft aber ohne Unterzuckerung ab), dann drossel ich die Basalraten für 2-2½ Stunden auf 30% und der BZ steigt langsam wieder in den Normbereich. Hier übrigens ein Bild meines ersten Sensors: Und da kann man auch sehen, warum ich jetzt nachts diesen Basalgipfel habe. Bevor ich da etwas ändere, beobachte ich das aber erst mal 2 Wochen. Im Glukoseprofil sehe ich dann ja, ob es sich um einen einmaligen Ausrutscher handelt, oder ob es regelmäßig passiert. Und Basalanpassungen mache ich nur, wenn es reproduzierbar ist. Viele Grüße Jörg --- Ende Zitat --- Wie geschrieben, die Möglichkeit der Basalratenanpassung finde ich super. Ich bin beruflich viel unterwegs, und während dieser Zeit steigt mein Insulinbedarf. Entweder aufgrund der mangelnden Bewegung, aufgrund der Wechselbelastung oder von beidem etwas. Das ist ein Argument. Weiterhin verlief das Jahr nicht so gut. Ich habe mir Borellien eingefangen und verschiedene Gelenkentzündungen erfahren. Diese kamen und gingen so dermaßen schnell, so verlief auch die BZ Kurve. Mit der Antibiotikabehandlung wurde das besser (Stand heute), aber dieses Sauzeug hat meinen Körper auch nochmals belastet. Blutdruck- und BZ Probleme, kaum in den Griff zu bekommen. Aktuell ist es aber schon wenige Wochen besser und wie früher, demnach ist wie beschrieben aktuell der dringende Handlungsbedarf nicht mehr so im Vordergrund. Ich hoffe es bleibt so. |
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