Diabetesfragen > Diabetes-Technik
Dexcom G6
Gyuri:
--- Zitat von: LordBritish am November 16, 2018, 07:30 ---(…)
Das Libre hatte ich Anfangs auch, eben privat finanziert... das war auch OK, es meckert halt nur nicht :zwinker:
(…)
--- Ende Zitat ---
Auch das Libre "meckert"
Jedenfalls meckert es beim Scan mit verschiedenen Tonfolgen.
OK - es meckert nicht zwischendurch. Der Sinn des ganzen ist aber wohl bei allen Geräten mit diesem System, dass man sich einen Überblick verschafft, der Tendenzen erahnen lässt.
So weiß ich praktisch immer wo es hin geht gehen könnte, wenn ich nichts unternehme. Nur ein kleines Beispiel von heute früh:
Wieder mal zeigte mir das Libre UNTERZUCKER an.
In der Früh um 3 Uhr wusste ich, dass ich nicht nur meine 3 bis 5 IE brauche, sondern dass auch ein zwei BE nicht schlecht wären. (auch ohne Meckern)
Um 10 Uhr war das anders … weil das immer so ist. :zwinker:
Das verrät mir aber kein Meckern, sondern ein Blick in die Historie.
Ohne Korrektur und Nahrung gehts kurz vor dem Frühstück wieder hoch; da wäre spritzen nicht gut. :nein:
Und würde ich zu JEDER Meldung eine Gegenmessung durchführen, so hätte ich allein in den letzten 7 Tagen 11 Teststreifen benötigt.
Gegenmessungen mache ich aber nur, wenn ich "LO" lese oder das Gefühl habe, wo ganz anders zu sein.
Warum ich das jetzt hier bei Dexcom berichte?
Ich bin der Überzeugung, dass ich bei meiner "Strategie" auch mit anderen Geräten genauso vorgehen könnte und dass MIR so ein Zwischendurchalarm nichts bringt und ich ihn ganz sicher abschalten würde. :zwinker:
LordBritish:
--- Zitat von: Gyuri am November 16, 2018, 10:39 ---Warum ich das jetzt hier bei Dexcom berichte?
Ich bin der Überzeugung, dass ich bei meiner "Strategie" auch mit anderen Geräten genauso vorgehen könnte und dass MIR so ein Zwischendurchalarm nichts bringt und ich ihn ganz sicher abschalten würde. :zwinker:
--- Ende Zitat ---
Das geht nur bedingt, nicht jeder Alarm lässt sich abschalten bei <50 mg/dl kommt in jeden Fall ein Alarm.
Der Sinn und Zweck wäre beim CGMS sonst auch verfehlt, es soll ja einen Alarm geben.
Ich meinte zu Beginn auch zur Arzthelferin, kann man die nervigen Alarme auch ausschalten... :wech:
Die Alarme wegen Hyperglykämie und stark steigenden Werten kann man ausschalten.
Ein paar Einstellungen hier und da und das Gerät nervt nur noch selten mit Alarmen.
Die Alarme sind zwar nervig, aber hier und da sehr sinnig und ich kann schneller bzw. vorzeitig eingreifen ehe es zu spät ist und
ggf. ein "Taxi" mit Blaulicht auftaucht :zwinker:
Das FGM erfüllt auch seine Aufgabe und macht Sinn, keine Frage, kommt halt ganz auf das Gesamte an und was nötig ist.
Beim Dexcom erhält man auf Knopfdruck den aktuellen Wert (max. 5 Minuten alt).
Es ist egal ob FGM oder CGMS, in manchen Situationen ist eine Messung mit Blut erforderlich um einen zeitnahen Wert zu haben.
Viele Grüße
Markus
Joerg Moeller:
--- Zitat von: LordBritish am November 16, 2018, 07:30 ---Das CGMS/FGM ist neben den Blutzuckermessungen jedenfalls eine zusätzliche Info und der individuelle Umgang muss gelernt werden.
--- Ende Zitat ---
Kann man nicht oft genug sagen. :ja:
Wie sieht das eigentlich im Moment aus: drückt man Diabetikern das Ding einfach in die Hand und sagt "Dann mach mal" oder gibt es da zumindest eine kurze Einweisung, wie man mit den Messwerten am bestenn umgehen sollte (also z.B., dass man nicht bei jedem Ausreißer direkt am Insulin rumschrauben sollte?
Viele Grüße
Jörg
Andi:
--- Zitat von: Joerg Moeller am November 16, 2018, 12:21 ---Wie sieht das eigentlich im Moment aus: drückt man Diabetikern das Ding einfach in die Hand und sagt "Dann mach mal" oder gibt es da zumindest eine kurze Einweisung,
--- Ende Zitat ---
Bei MIR hat mir mein DOC das FSL (fast) einfach auf's Auge gedrückt.
Lediglich ein oder zwei Hinweise wollte er mir auf den weg geben, aber da war ich schon schneller, wie es meine Art ist.
Ihm kam es drauf an, dass mit dem FSL nicht hektisch in blindem Aktionismus verfallen wird, sondern, wenn es der Zustand erlaubt, der Messwert hinterfragt oder blutig geprüft wird.
Da ich technikaffin bin, verstehen wir uns da eigentlich recht gut.
Ich persönlich freue mich hier über den für mich gestiegenen Komfort.
Floh:
--- Zitat ---Wie sieht das eigentlich im Moment aus: drückt man Diabetikern das Ding einfach in die Hand und sagt "Dann mach mal" oder gibt es da zumindest eine kurze Einweisung, wie man mit den Messwerten am bestenn umgehen sollte (also z.B., dass man nicht bei jedem Ausreißer direkt am Insulin rumschrauben sollte?
--- Ende Zitat ---
Bezahltes Dexcom habe ich jetzt etwas über ein Jahr. Da gibt es am Anfang eine Schulung von mehreren Stunden (die Beraterin sagte sie plant typischerweise vier Stunden - ich hatte wesentlich weniger, weil vorher schon xDrip gebastelt). Die Schulung ist meiner Ansicht nach nicht unbedingt notwendig - das kann man sich wahrscheinlich auch selbst erarbeiten. In jedem Fall muss aber am Ende der Einarbeitung klar sein, was das Ding macht. Ich verstehe daher durchaus, warum Nintamed (ist das immer noch Nintamed?) aus rechtlichen Gründen auf der Schulung besteht.
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