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Dexcom G6

Offline Floh

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https://www.youtube.com/watch?v=8i2OVqWo9s0

Also, ich arbeite ja immer mal wieder mit einem MRT, und die Magnetfelder sind schon eher beeindruckend. Das ist schwer nachzuvollziehen, aber bei den neueren Geräten reden wir hier von 10-15 Tesla oder so (nicht verwand oder verschwägert mit dem Auto).

Das Video zeigt ein deutlich kleineres Magnetfeld, diese stromdurchflossene Spule arbeitet mit irgendwas unter 100A (und schafft dann vermutlich nicht mal 2 Tesla).

Nun gibt es zwei Probleme: Das eine ist, dass das Magnetfeld magnetische (und magnetisierbare) Werkstoffe anzieht. Dazu gibt es viele wunderbare Bilder, und ich werde mir nächste Woche wieder einen 80.000€ Schaden anschauen, weil jemand einen Metallstab mit Plastik in den MRT Raum getragen hat. Dieser Teil betrofft Libre/Dexcom etc. nicht, wäre aber bei einer Pumpennadel aus Stahl wichtig.

Der zweite Teil ist die Erwärmung. Das trifft alle metallischen Werkstoffe (arg vereinfacht - zu ein paar habe ich keine Daten (Natrium, Kalium). Dabei gilt aber: der Fokuspunkt hat das stärkste Magnetfeld. Wenn ihr euch bei einem Schulter MRT also nicht gerade den Sensor ins Schultergelenk montiert habt nimmt der Effekt ab. Und: Der Sensorfaden ist flüssiggekühlt. Was bei Computern klappt ist auch für Sensorfäden gut. Was mir immer am meisten Sorgen macht ist der Metallmantel der Batterie im Transmitter (Dexcom). Ich weiß nicht, aus was der besteht. Und wenn der Kunststoff rundrum Feuer fängt, wäre das doof. Im MRT sollte der Patient stillhalten, nicht Brände löschen.


Offline ralfulrich

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Zum Glück sind meine Zahnimplantate aus Titan unmagnetisch. Die kann man ja auch nicht einfach mal rausschrauben... ;D
Zumindest hatte ich keine Erwärmung gespürt.
Bei anderen Implantaten wie Nägel, Klammern und Platten aus Titanlegierungen oder medizinischen Stählen wird es auch so sein dass die unmagnetisch sind.

Bei Herzschrittmachern, Pumpen und CGM-Systemen sieht das schon ganz anders aus.
Bei hochauflösenden MRT Bildern mit einer Feldstärke bis 3,0 Tesla sind die Systeme dann nur noch Schrott.
Eigen schwere Verletzungen sind da vorprogrammiert.

Da würde ich mich auf keine Experimente einlassen wollen.

Grüße
Ralf
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Offline LordBritish

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Sollte das mit dem Ablauf nicht ganz genau aufgehen, muss ich halt mit meinem Libre blutig messen.

Ich glaube, das kann man mit allen Scan-Systemen ähnlich planen.  :gruebeln:
Bei Abbott versicherte man mir, dass ein Sensor-Abbruch aufgrund einer ungeplanten "Röhren-Aktion" ersetzt wird, wenn die Notwenigkeit glaubhaft versichert werden kann.
Vielleicht machen es andere Sensorhersteller auch so?

Die Möglichkeit besteht immer mit Blut zu messen  :zwinker:

Ich kann nur aus der Sicht Dexcom erzählen, es war nicht wirklich ein Problem. Da wusste der Kundenservice auch das es so nicht wirklich planbar ist.
Nicht nur der Termin auch das genaue planen das der Sensor genau zum Tag x nicht mehr funktioniert...

Ich meine bei Abbott ist das ähnlich mit dem Ersatz, aber ob die mehr Probleme machen ist die Frage.
Ich denke es kommt auch auf den Sachbearbeiter drauf an und wie man sich selber verhält  ???

Grüße
Markus



Offline Joerg Moeller

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Ich meine bei Abbott ist das ähnlich mit dem Ersatz, aber ob die mehr Probleme machen ist die Frage.
Ich denke es kommt auch auf den Sachbearbeiter drauf an und wie man sich selber verhält  ???

Ja, das denke ich auch. Mit Nettigkeit kommt man da immer am weitesten.

Und vor allem: wir alle haben die Zeiten überlebt, als wir noch kein CGMS hatten. Da sollten uns ein paar Tage ohne nicht wirklich aus der Bahn werfen.
Das ging mir neulich durch den Kopf, als ich am Tag des Sensorwechsels darüber nachgedacht habe, wie ich das am besten time, ohne da eine zu große Lücke drin zu haben. ("Hallooo? Du hast schon Tage gehabt, an denen Du gar nicht gemessen hast und lebst immer noch...")

Viele Grüße
Jörg
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Offline Duff Rose

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Hallo,

So, MRT ist rum und somit auch zwei Tage ohne Dexcom. War auch mal ganz schön ohne diese Informationsflut an Bz-Werten.

Die Werte waren gut, wobei ich ja lediglich ca. 6-8 mal blutig gemessen habe. Nüchtern, 3-4 Stunden nach den Mahlzeiten. Zwischenzeitliche Spitzen habe ich nie gesehen und so komme ich mir richtig gut vor.

Bei MRT haben die nicht gefragt, obwohl ich Diabetes erwähnt habe. Hosentaschen leer, Schuhe und Jacke aus - und los gehts.
DM1 seit 02.2006, ICT, Fiasp und Lantus

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Offline LordBritish

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Kann ich bestätigen, es ist auch mal schön ohne Aufpasser und ich hatte auch gemerkt das ich die alte Methode auch noch ganz gut beherrsche.

Das sie nicht direkt nach einen CGMS fragen ist doch klar, dass Wort kennen sie gar nicht  :zwinker:
Ich hatte jedoch einen Fragebogen wo nach Herzschrittmacher oder andere Geräte gefragt wurde.

Grüße
Markus


Offline Joerg Moeller

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Kann ich bestätigen, es ist auch mal schön ohne Aufpasser und ich hatte auch gemerkt das ich die alte Methode auch noch ganz gut beherrsche.

Bei mir (mit Libre 2) würde es jetzt auch wieder passen, nachdem ich mein Basalprofil neu ausgerichtet habe. Ich würde aber definitiv BZ-Anstiege verpassen, die ich mit dem Libre einfach abfangen kann. Und ich schätze mal, wenn das über längere Zeit so geht, würde es auch Einfluss auf meine Einstellung als solche haben.
Fazit: ohne FGM/CGMS ist für mich mittlerweile ein NoGo.

Viele Grüße
Jörg
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Offline Andi

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Ich würde aber definitiv BZ-Anstiege verpassen, die ich mit dem Libre einfach abfangen kann.

Ja, das unterstreiche ich mal.
Zuerst war ich ja skeptisch über die Laufzeit des FSL2.
Da ich nur Alarme für HOCH/NIEDRIG nutze, passt das auch mit der Laufzeit.
Der Alarm für SIGNALVERLUST ist bei mir aus.
So komme ich etwa 5 Tage hin ...


Offline LordBritish

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Ich bin am überlegen, ob ich den derzeitigen Transmitter weiter laufen lasse oder wie beim letzten Wechsel.
Der Transmitter bzw. der Empfänger sagt das die Batterie Lebensdauer zu ende Geht...
Was ist mit dem Sensor, kann der für die Restlaufzeit wieder aktiviert werden oder ist dann auch ein neue Sensor fällig, wenn keine Werte mehr kommen?

Grüße
Markus


Offline Joerg Moeller

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Da ich nur Alarme für HOCH/NIEDRIG nutze, passt das auch mit der Laufzeit.
Der Alarm für SIGNALVERLUST ist bei mir aus.
So komme ich etwa 5 Tage hin ...

Ja, da bin ich jetzt auch in etwa. Vorher waren es 3-4 Tage, als der Reader noch in einem anderen Zimmer lag, weil ich hier am PC mit dem Smartphone gescannt habe. War mir dann aber zu nervig, bei einem Alarm erst mal den Reeder holen zu müssen. Ich vermute mal, dass es energiesparender ist, wenn das BT-Signal nicht so weit senden muss.

Ich hab nur den Hoch-Alarm laufen. Hypos sind für mich kein Thema. Ich reagiere eh nur auf Unterzuckerungen und die spüre ich ganz gut.

Viele Grüße
Jörg
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