Diabetesfragen > Diabetes-Technik
Libre zeigt extrem falsche Werte an
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Duff Rose:

--- Zitat von: Gyuri am Juli 24, 2017, 09:42 ---
Auf keinen Fall sollte man aber das "LO"-Ergebnis mit den blutigen 85 bzw. 81mg/dl vergleichen.


--- Ende Zitat ---

Mit was denn? Einzig die Labormessung wäre in meinen Augen eine genauere Methode. Das Körpergefühl schließt die Hypo aus "passt aber" zu den Messgeräten.

Es ist ja toll wenn man nur auf Verlaufskurven reagiert und ich würde das ja auch tun. Nur sollte da kein Wert angezeigt sein, sondern von selbst einer durch Blutigmessung oder Laborabgleich vorgegeben werden.

Halte ich mich nämlich an einen Bereich von 70-160mg/l sind das in Wirklichkeit z.B.120-210mg/l, was die Veränderung meines HbA1C erklärt.

Ich werde den Sensor reklamieren und das Thema nächste Woche mit meinem Diabetologen durchsprechen. Auf Dauer ist mir das nicht gut genug und es kommt einfach zu oft vor.

Immerhin handelt es sich um ein medizinisches Messgerät. !
Gyuri:
Oh, da wurde ich falsch verstanden … meine Schuld  :rotwerd:

Es geht nicht darum, dass das Libre LO zeigt wenn andere Systeme um die 80mg/dl anzeigen. Dein Diagramm der historischen Daten zeigt ja auch höhere Werte, die aber ALLE nicht zuverlässig sein dürften, also nicht nur die LO-Ergebnisse. Man kann also keinen Bezug zwischen den Ergebnissen herstellen, nur dass das Libre spinnt ist sicher.

@Kladie
In deinem Diagramm sehe ich gerade, dass mein … Verdacht? sich in diesem Fall überhaupt nicht bestätigt, die Unterschiede könnten vom internen Vergleich der gescannten Werte zu den übrigen historischen Werten entstanden sein.

Dann müssten die Kreise viel stärker von der Linie abweichen. :zwinker:
Kladie:
Als Zusatz:



Hier sieht man, dass niedrige Werte bei mir nichts aussergewöhnliches sind. Der geschätzte HbA1c von 5,4 % wurde leider trotzdem nicht erreicht. Das Labor ermittelte im Juni 5,9%
Ich denke das ist den zu tiefen Werten des Libre zuzuschreiben
Gyuri:
Na ja…
über das "geschätzte" HbA1c und wie man das rechnen sollte, habe ich mich mit meinen statistischen Grundkenntnissen schon öfter geäußert und mir wurde dann immer Unkenntnis bescheinigt. Da meine HbA1c-Aufzeichnungen lt. Arzt aber wenig aussagekräftig sind und die meiner Frau in einer anderen Liga spielen  :rotwerd: , ist mir das 1c-Libre-Kaffeesatzlesen auch egal.  :coolman:

Wenn du es etwas genauer haben willst, könntest du dir deine historischen Daten der letzten (soundsoviel) Wochen betrachten und statt mit dem Median mal mit dem Mittelwert Berechnungen anstellen (außerhalb des Libre) und dann auch versuchen mehr oder weniger viele Extremwerte auszuklammern. Irgendwann kommst du dann näher an das Laborergebnis ran und du kannst dann VIELLEICHT genauere Prognosen wagen. Nur - was hast du dann davon?
Kladie:
Hallo Gyuri,

auch ich gebe nicht viel auf den HbA1c aber es ist der einzige Weg Therapievergleiche anzustellen. Trifft nicht auf die Kommastelle zu aber ist besser als nichts.

Der Unterschied sollte auch nur zeigen, dass die Messergebnisse des Libre an einigen Stellen was zu wünschen übrig lässt. Wenn du nicht unerwartete Messungen gegencheckst, dann wirst du diese Ausreisser auch nie bemerken. Dieser HbA1c Unterschied ist ein Indiz - sonst nichts
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