Diabetesfragen > Diabetes-Technik
Libre zeigt extrem falsche Werte an
Gyuri:
--- Zitat von: Alf am Juli 07, 2017, 08:11 ---(…)
Nein. Wenn ein Sensor aus dem Ruder läuft, tut er das rel. stetig.
(…)
--- Ende Zitat ---
In diesem Fall wäre das von mir Geschriebene natürlich … Quatsch? :rotwerd:
Bevor ich aber mit Abweichungsbeobachtungen die Pferde scheu mache, suche ich lieber nach plausiblen Erklärungen - immer.
Wohl gemerkt: Ich habe bei den Libre-Daten meiner Frau noch nie derartige Sensorprobleme erlebt. Wohl aber war schon mal hier und da ein einzelner Scan völlig neben der Reihe, wesshalb ich derartige augenscheinliche Abweichungen nie ganz ausschließen will.
ralfulrich:
Sicher wird es mit der Zeit auch Veränderungen am Unterhautfettgewebe geben die den ZZW Haushalt beeinträchtigen?
Ohne Kalibrierung halte ich nicht viel vom FGM für einen echten Glucose Verlauf...
Grüße
Ralf
Kladie:
Hallo Andi,
--- Zitat ---orginal Andi:
Momentan nutze ich den Sensor #20 ...
Davon sind drei nach wenigen Tagen ausgefallen und zeigtn keinen vernünftigen Wert mehr an. Diese wurden problemlos ersetzt.
--- Ende Zitat ---
Ich habe bisher so um die 80 Sensoren verbraucht. Da zu Anfang die Ausfallquote (ungenaue Messwerte) geringer war, ist die prozentuale Ersatzquote bei mir geringer. Ich habe bisher 6 oder 7 ersetzt bekommen. Habe aber auch festgestellt, dass es zu Anfang leichter war einen Sensor ersetzt zu bekommen.
Insgesamt habe ich den Eindruck seitdem der Lieferengpass durch erhöhte Produktion behoben ist, ist die Qualität der Sensoren gesunken. Ich habe längst nicht alle Sensoren reklamiert, die zu tiefe Werte angezeigt haben. Duff Rose hat wohl die gleichen Erfahrungen gemacht. Aber genau wie er bin ich nach wie vor davon überzeugt, dass das Libre mir sehr hilft entspannt den BZ im gewünschten Bereich zu halten.
Mal sehen wie lange es noch dauert bis ein vergleichbares Gerät von einem anderen Hersteller angeboten wird. Bisher habe ich nichts gefunden denn Narben, Kalibrieren und tägliches Sensorwechseln möchte ich mir ersparen.
Hinerk:
Zitat Gyuri
Um die ±15% mit einer Sicherheit von 95% nochmal zu veranschaulichen:
Bei diesen Libre-Diagrammen spielen diese möglichen Streuungen überhaupt keine Rolle mehr, weil hier nicht mit Messfehlern spekuliert wird, wie sie bei Einzelmessungen zwangsläufig entstehen.
Zitat
Moin Gyuri,
zuerst einmal, alle Fragen von mir enthalten keinerlei Wertung sondern dienen nur meinem verlangen verstehen zu wollen.
Du hast immer so tolle Darstellungen, da möchte ich vor Neid fast "niederknien".
Wenn mich die Begeisterung über die ästhetischen Kurven wieder zu atmen kommen lässt dann bin ich immer wieder erstaunt über den Verlauf vor allen Dingen die BZ Höhe des Verlaufs.
Medikamenten bedingt bewegte ich mich kurzfristig auch in diesen Höhen wie in Deiner Aufzeichnung aber mit konsequenten vorsichtigem Korrekturen zusätzlich zu den BE IE erreicht ich wieder meinen Zielbereich von nüchtern 80-130 und pp 120-160.
Warum und das verstehe ich nicht sind die von Dir aufgezeigten Verläufe immer in einem so hohen (für mich schädlichen) Bereich.
ich messe meinen BZ tagelang nur einmal (Nüchtern BZ) und dann spritze ich Insulin und halte einen SEA ein nach den Vorgaben meines Bolusrechners, hin und wieder kontrolliere ich die Richtigkeit der Bolus Vorschläge und des gewählten SEA im engen Bereich ab einer Std. pp und erwarte und habe dann auch in der Regel einen BZ von < 160.
Die vg. Ergebnisse erreiche ich nun seit längerer Zeit sodass Zufälle wohl ausgeschlossen werden können.
Ich will damit nur auf die Tatsache hinweisen, dass mit einem ausgefeiltem BZ Management der Diabetes im Rahmen einer sehr guten Einstellung gehalten werden kann.
Nach Anpassung der individuellen Faktoren war meine Methode auch für andere wertvoll.
MlG
Hinerk
Wie eingangs erwähnt übe ich keinerlei Wertung aus.
Gyuri:
--- Zitat von: Hinerk am Juli 09, 2017, 00:07 ---(…)
Warum und das verstehe ich nicht sind die von Dir aufgezeigten Verläufe immer in einem so hohen (für mich schädlichen) Bereich.
(…)
--- Ende Zitat ---
Die Höhe der Werte (meiner Frau) hat überhaupt nichts mit dem Thema "Libre zeigt extrem falsche Werte" zu tun. Ich gehe davon aus, dass ihre Werte auf keinen Fall falsch sind und wir alle würden uns freuen, wenn sie besser wären. Nur am Rande: Dass die "gängigen" Versuche mit Boluskorrekturen nicht immer funktionieren können, habe ich schon öfter versucht zu erklären.
Hätte ich für mich ebenfalls ein Libre, könnte ich auch sicherlich "schönere" Messwerte liefern. Genau genommen könnte ich das auch mit meinem Excel-Management was hier aber nicht interessieren dürfte.
Jetzt gerade bin ich an der Auswertung unserer Urlaubsmessungen und stieß da in der Liste historischer Aufzeichnungen auf z.T. starken Abweichungen zwischen den Werten im 15 Minutentakt und einem Scan in dem aufgezeichneten Zeitraum. Wer NUR den Scanwerten Beachtung schenkt, wird solche scheinbaren Messfehler öfter feststellen.
z.B.
um 12:57 gab es eine historische Aufzeichnung von 317mg/dl
um 13:05 wurden dann 338mg/dl gescannt (das sind jetzt ca. 10% höher)
um 13:12 gab es eine historische Aufzeichnung von 314mg/dl
um 13:28 gab es eine historische Aufzeichnung von 313mg/dl
um 13:31 wurden dann 302mg/dl gescannt (das wäre also im niedrigen Streubereich)
um 13:43 gab es eine historische Aufzeichnung von 290mg/dl
…u.s.w.
um 15:57 gab es eine historische Aufzeichnung von 307mg/dl
um 16:06 wurden dann 324mg/dl gescannt (das sind wieder ca. 10% höher)
um 16:12 gab es eine historische Aufzeichnung von 300mg/dl
Hier zeigten die gescannten Messungen schon mal Schwankungen gegenüber den historischen Aufzeichnungen … aber nicht immer.
Ich meine auch schon Abweichungen einzelner Scannes nach unten gesehen zu haben. Und vorallem habe ich auch schon vereinzelt größere Abweichungen beobachtet.
Da bei den historischen Daten nie etwas aufregendes passiert, gehe ich davon aus, dass diese Werte, mit denen die Diagramme gezeichnet werden, zuverlässiger sind.
Nur wenn diese Werte wie von Alf gesagt alle Werte verrückt spielen oder gar ganz fehlen (! = Austausch unseres Anzeigegerätes und Sensor ersetzt) kann von einem echten Messproblem gesprochen werden.
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