Diabetesfragen > Diabetes-Technik

Libre zeigt extrem falsche Werte an

<< < (34/90) > >>

Joerg Moeller:

--- Zitat von: Gyuri am August 30, 2017, 16:14 ---Das würde ja bedeuten, dass Abbott bei der Therapie ein Wörtchen mitzureden hätte?

--- Ende Zitat ---

Der war gut! :super:

Werd ich mir direkt merken, falls mir mal irgendein Hotliner sowas erzählt, so als verbalen Tritt in die Eier.

Viele Grüße,
Jörg

Hobbit:

--- Zitat von: Gyuri am August 30, 2017, 20:13 ---
--- Zitat von: Duff Rose am August 30, 2017, 18:59 ---(…) und es funktioniert derzeit ganz gut, zumindest ab dem 2. Tag. Den ersten Tag haben beide voll gesponnen (…)

--- Ende Zitat ---
:kratz: Das ist dann mal doch seltsam.
Bei unserem 13ten Sensor hatte ich auch am Anfang den Eindruck, dass er spinnt. Zu niedrig kann ich nicht behaupten, weil ich keine Vergleichsmessungen mache. Nur beim Wechsel mit der einstündigen Wartezeit, wurde blutig gemessen - Die Blutzuckerwerte waren ähnlich wie die historischen Daten vom Ende von Sensor 12 und Anfang von Sensor 13.
Sensor 13 zeigte aber Schlangenlinien im 40 Minutentakt mit einer Amplitude von ca. ±15 bis ±25 mg/dl. (=Spitze-Tal-Wert bis 50 mg/dl)
Es ist natürlich ganz schwer, im Nachhinein zu bestimmen, ob das ein Sensorfehler war oder wirklich solche Schwankungen eingetreten sind. Nach vielleicht 12 Stunden war aber wieder weitestgehend Ruhe.
--- Ende Zitat ---
Wenn man sich einen Sensorfaden unter die Haut ballert versursacht das halt eine "Verletzung" des Gewebes. Durch die "Wunde" bzw den Heilungsprozess leidet die Genauigkeit der Glucosemesswerte. So kann es zumindest begründet werden, dass der Sensor am Anfang Schmarrn misst.
Manche schwören darauf, den Sensor x Stunden vor Aktivierung zu setzen und ihn sich dann erstmal "einleben" zu lassen bzw. das Gewebe zur Ruhe kommen zu lassen.

Kladie:
Hallo Duff Rose,

um deine Frage zu beantworten setze ich meine Sensoren immer abwechseln rechts/links an den Oberarm etwas nach hinten versetzt wie es Abbott verlangt.

Unsere weiteren Gemeinsamkeiten sind die Meßergebnisse, die auch mir mittlerweile zu ungenau sind. Zu tief waren die Ergebniss schon immer, wie ich auch in der Zeit der ersten Versuche vor 2½ - 3 Jahren schon geschrieben hatte. Aber die letzten 10 - 15 Sensoren waren meist jenseits von gut und böse und ich habe 2 ersetzt bekommen. Damit hören die Gemeinsamkeiten bei uns aber auch schon fast auf. (Außer der Einstellung zum Libre natürlich.) Ein CGMS ist für mich überhaupt keine Option da das ein Kanonenschießen auf Spatzen wäre.

Als Typ 2 habe ich ja auch im Gegensatz zu T1er etwas andere Anforderungen und als Rentner habe ich einen recht gleichmäßigen Tagesablauf und kann mich - wenn nötig - auf Essen/Libre/BZ konzentrieren und Versuche/Vergleiche mit gleichen oder ähnlichen Voraussetzungen durchführen.

Nach einigen Telefonaten mit der Hotline von Abbott bin ich aber jetzt frustiert genug. Die Leute sind nett und hilfsbereit aber bekommen von ihrem Arbeitgeber unmögliche Vorgaben. Ich als einzelner kann zwar nichts daran ändern aber ich reagiere trotzdem. Ich gehe ja schließlich auch zur Bundestagswahl.


--- Zitat ---orginal Hobbit:
Durch die "Wunde" bzw den Heilungsprozess leidet die Genauigkeit der Glucosemesswerte. So kann es zumindest begründet werden, dass der Sensor am Anfang Schmarrn misst.
Manche schwören darauf, den Sensor x Stunden vor Aktivierung zu setzen und ihn sich dann erstmal "einleben" zu lassen bzw. das Gewebe zur Ruhe kommen zu lassen.
--- Ende Zitat ---
Das habe ich auch schon versucht. Wer es nicht macht (wird ja von Abbott nicht vorgeschrieben) hat eine um mindesten X Stunden verkürzte Tragedauer. Die letzten Sensoren brachten bei mir die letzten 2 - 5 Tage auch immer schlechtere Meßergebnisse so dass eigentlich nur von einer genügend guten Tragedauer von 10 Tagen ausgegangen werden kann die sich um X Stunden verkürzen würde wenn ein Vorlauf eingehalten wird. Das ist mir echt zu wenig für die 60€, auch wenn es plausible Erklärungen für diese Probleme gibt!

Andi:
Ich praktiziere einen Tag Vorlauf beim Setzen des Sensors aus den schon genannten Gründen des 'einlebens'.

Was die Ungenauigkeit angeht, ich trage seit Oktober letzten Jahres den Libre-Scanner, sind meine Sensoren stets zu tief. Es wird mir 80mg/dl angezeigt, tatsächlich liege ich bei 20-30mg/dl höher. Und je höher mein BZ, umso größer ist die Abweichung. Damit kann ich aber leben.

Bisher hatte ich zwei Sensoren, die sich 'quer' gestellt haben und Murks anzeigten. Es bedurfte halt etwas Diskussion mit der Hotline, hier zum Ziel zu kommen.

Kladie:
Hallo Andi,

das deckt sich mit meinen Erfahrungen.
Als langjährigen Librenutzer (mittlerweile 3 Jahre) kann ich aber Vergleiche über diesen langen Zeitraum machen. Daher weiss ich, dass die Sensoren besser sein können. Bei mir sind Abweichungen von 30 - 50 mg/dl nicht akzeptabel, weil ich mich normal immer so um die 80 - 100 mg/dl bewege. Wenn da 50 zu wenig angezeigt wird, rät mir jeder sofort Traubenzucker zu nehmen.

Mein Diabetologe ist jetzt auch noch der Meinung ich wäre viel zu scharf eingestellt und hätte zu oft Hypoglykämieen. Auch das nervt...

Außerdem hat sich mein HbA1c im laufe des letzten Jahres von 5,5, auf 5,9% "verschlechtert". Auch das führe ich auf die zu tiefen Meßwerte zurück die mich vorsichtiger werden lassen als es notwendig ist. Mal sehen was wird wenn ich wieder wie früher nur 3 - 5 Messungen mit Streifen mache und ich mich die restliche Zeit auf meine Hypowahrnehmungen verlassen muss. Leider kommen die erst bei <40 mg/dl aber das konnte das Libre nie antzeigen weil schon viel früher nur ein LO angezeigt wurde.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln
Powered by SMFPacks Likes Pro Mod