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| CGM auch für T2 ? |
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| Joerg Moeller:
--- Zitat von: Tarabas am April 04, 2017, 18:16 --- --- Zitat ---Korrektur macht das Eigeninsulin - es dauert eben nur etwas länger als beim Nichtdiabetiker. --- Ende Zitat --- Meine Erfahrung: Nein. Genau weil das hier immer diskutiert wird, habe ich letzen bei einem BZ von 150 zum Einschlafen bewußt mal nicht korrigiert. Wollte mal sehen, ob mich Basal und Eigeninsulin in der Nacht runterholen. (BTW, mit Blutmessung keine Chance. Dank meinem Dawnphänomen würde ich einfach die 150 messen und am nächsten Morgen dann 160 oder so und wüßte nicht, was die Nacht passiert ist). Was sah ich? Eine gerade Linie vom Einschlafen bis zu dem Zeitpunkt, wo es Zeit wird für meinen Morgengupf. Basal und Eigeninsulin haben nichts bewirkt. --- Ende Zitat --- In der Regel ist das aber schon so, wie Kladie sagte (je nachdem, wie präsent die Eigenproduktion noch ist). Dass es bei dir in dieser einen Situation nicht so gewirkt hat sagt nicht, dass das nicht stimmt. Einen NBZ kann man eigentlich nur beurteilen, wenn man zumindest noch den Tag vorher berücksichtigt, besser auch noch NBZs aus den vorherigen Tagen. Viele Grüße, Jörg |
| Hinerk:
--- Zitat von: Tarabas am April 04, 2017, 18:09 --- --- Zitat von: Hinerk am April 04, 2017, 07:30 ---Moin, warum wird hier immer nur der aktuelle BZ betrachtet und nur dafür Insulin gespritzt. Die erforderlichen IE für das Essen um den BZ pp. auf einen akzeptablen Level werden vernachlässigt. Oder verstehe ich alles falsch. MLG Hinerk --- Ende Zitat --- Ich vermute es. Natürlich kommt zu einem Korrektur-Bolus immer noch ein passender BE-bezogener Bolus dazu. Oder was meinst Du? --- Ende Zitat --- Moin, selbstverständlich müssen neben der Korrektur auch die BEs aus der Nahrungsaufnahme insuliert werden, wichtig bei Korrekturen immer den ev. nötigen SEA beachten. MLG Hinerk |
| Gyuri:
:gruebeln: Nur mal so nachgedacht! Was jetzt der Typ1 oder der Typ2 oder sonst wer aufgrund von welchen Messergebnissen anstellt ist die eine Sache. Hier geht es aber erst mal nur um die Messergebnisse selbst und was man aus ihnen raus lesen will/kann. Wer sich eine Formel bastelt mit der er aus wenigen Einzeldaten (u.U.nicht nur aus dem eigenen Körper) eine Strategie festlegt, dürfte dazu keinen Zahlenfriedhof z.B. von CGM benötigen. Wenn doch, dann war es wohl mit der ersonnenen Rechnung nicht die "Weltformel". Anders rum: Wer sein Management als etwas komplexeres versteht, ist überall (also nicht nur bei Diabetes) gut beraten vom Automatismus Abstand zu nehmen und Messergebnisse IMMER nur für Entscheidungshilfen heran zu ziehen. Ob man mit "lückenlosen" Messreihen zu den besseren Entscheidungen gelangt wäre auch wieder eine Überlegung wert. Hier geht es aber doch wirklich nur darum, ob CGM für Typ2 verwertbare Erkenntnisse bringt die eine konventionelle BZ-Messreihe nicht bringt. Wie es bei Typ1ern aussieht, wird schon schwierig zu beurteilen, wenn diese weiter Strategien einsetzen, die sie wie bisher mit BZ-Messungen in den Griff bekommen - das geht mich aber nix an. :rotwerd: Schlimm wird es nur, wenn die Entscheidungsträger (kranke Kassen) bestimmen, was für wen unter Berücksichtung wirtschaftlicher Überlegungen das Richtige sei. |
| Andi:
--- Zitat von: Gyuri am April 05, 2017, 11:32 ---Hier geht es aber doch wirklich nur darum, ob CGM für Typ2 verwertbare Erkenntnisse bringt die eine konventionelle BZ-Messreihe nicht bringt. --- Ende Zitat --- Ich möchte das mal etwas anders formulieren: Hier geht es aber doch wirklich nur darum, ob CGM für Diabetiker verwertbare Erkenntnisse bringt die eine konventionelle BZ-Messreihe nicht bringt. Ich möchte damit nur zum Ausdruck bringen, dass es vermutlich nicht jedem gelingt, aus den ganzen (blutigen) Messwerten, bzw. Messreihen des FGM/CGM die nötigen Ableitungen herbeizuführen. Dabei ist es unerheblich, welche Art von DM vorliegt. Ansonsten halte ich mich hier nun raus, weil zu sehr von der Grundfrage abgewichen wird. |
| Joerg Moeller:
Bei CGM geht es ja nicht nur um die Datenmenge, sondern gleichwertig auch um die Frequenz der Messungen. Da kommt eine herkömmliche BZ-Messung nicht mit, weil die wengsten ein paar tausend Streifen pro Quartal verordnet bekommen. Und ich kenne auch keinen der es spassg findet, sich alle paar Minuten eine Lanzette in die Finger zu rammen. Eigentlich stellt sich aus meiner Sicht nur die Frage, ob es ein CGM sein muss, oder ob FGM (=quasi als CGM ohne Alarmfunktion) nicht auch ausreicht. Und da sehe ich es wie Andi: es kann Vorteile für Diabetiker allgemein bringen, unabhängig von der Therapieform. Denn auch der DM2er mit Basistherapie kann direkt sehen, welche Auswirkung Speise XYZ auf seinen BZ hat und ob ZXY nicht evtl. besser wäre. Oder wie sich der BZ bei einem simplen Spaziergang verhält. Es ist eine Sache gesagt zu bekommen, dass eine Lifestyle-Änderung gut für den BZ ist. Und eine ganz andere, es selber reproduzierbar zu sehen. Ich wage zu behaupten, dass das ebenso eine Motivationshilfe sein kann wie ein Schrittzähler, wenn nicht sogar mehr. Viele Grüße, Jörg |
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