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| SEA nach welchen Kriterien. |
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| Gyuri:
JA … Moment mal! Das zuletzt gezeigte Diagramm hat besondere "Merkmale" * Daten von meiner Frau * Die Zielwerte wären schon auch damals viel niedriger gewesen. Im Tagesprofil hatte ich den "Zielbereich" weiß unterlegt und dort gab es nur drei "Ausreißer" * Meine Frau hatte einen anderen Diabetologen, der damals mit diesen Diagrammen "glücklich" war * Es wurde 2002 erstellt, als ich für mich bereits auf Tagesprofile mit je 9 Messungen umstieg * Dass meine Frau jetzt (2016) ähnliche oder noch viel schlechtere Werte zusammen bringt ist Zufall Ganz allgemein zu aussagekräftigen Diagrammen: Die können nur eine Hilfe sein, wenn man weiß, was hinter den Zahlen alles verborgen ist. Unkommentiert (bzw. ohne Tagebuchdaten) nützen die "schönsten" Diagramme recht wenig. Mein Diabetologe beklagt, von den meisten Diabetikern nicht einmal aussagekräftige Blutzuckerwerte zu erhalten. Eine vernünftige Tagebuchführung will er dann noch nicht einmal denken. So versucht er immer, in den Zahlenfriedhöfen Regelmäßigkeiten zu erkennen die ihm weiter helfen und einzelne Ausreißer eher auszuklammern. Mir hatte er jedenfalls erlaubt, dass ich zu meinen Aufzeichnungen gern dazu sagen/schreiben darf, dass er damit voll zufrieden ist. |
| Joerg Moeller:
--- Zitat von: Hinerk am September 18, 2016, 06:59 ---ich bleibe, bis zu einem begründetem Widerspruch, der Meinung, dass ein SEA durch vorhergehenden hohen BZ oder und Eigenschaften der Mahlzeit begründet wird. --- Ende Zitat --- Das stimmt ja auch. Die physiologische Begründung dafür liegt in der Tatsache, dass die Magen-Darm-Passage durch den BZ beeinflusst wird. Bei Werten unter 70 mg/dl ist sie beschleunigt (was den SEA verkürzt) und bei Werten über 160 mg/dl verlangsamt (was den SEA verlängert). Es sollte auch klar sein, dass diese Werte Richtwerte sind. Also nicht bei 71 ist alles normal und bei 69 schießt es nur so durch. Viele Grüße, Jörg |
| Gyuri:
:super: Dann hätte ich in doppelter Hinsicht Recht, für meine Frau (gerade in der Früh) einen SEA von mindestens(!) 30 bis 60 Minuten zu wählen, wenn sie mit … 400mg/dl aufwacht. Meine Frau muss auf Reha in die Station zum BZ-Messen, dann zeigt man ihr die Korrekturtabelle, wonach sie dann an dem ausgehändigten Pen ihre IE einstellen und spritzen darf. Der Pen selbst bleibt auf der Station. Sie bekommt dann immer gesagt, dass sie SOFORT zum Frühstücken gehen muss. Wie im Kindergarten! :patsch: Sie ist aber schon so klar im Kopf, dass sie sich dann erst mal eine halbe Stunde Zeit nimmt. Sie hat auch (was die nicht wissen) ihr eigenes Insulin in der Handtasche und auch ihr BZ-Messgerät und auch Traubenzucker für den (noch nie eingetretenen) Notfall. :zunge2: Ich habe erst gemeint, sie sollte sich schon auf dem Zimmer ihren "Grundbolus" spritzen und dann auf der Station nur noch die Korrektur. Das würde man aber auf Station nicht verstehen oder ihr gar ihr eigenes Insulin weg nehmen. "Die behandeln mich hier wie ein Baby… :moser: ". So meine ich, die drei Tage wird sie auch noch überleben… |
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