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Basalratentest für Typ2 mit nur Analoginsulin

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mellituso:
Hallo Gyuri,
die Betonung lag hier auf "mir" und "noch".


--- Zitat ---Sind mir im Moment noch zu komplex
--- Ende Zitat ---

Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, dass ich mich damit erst  noch mehr und näher mit beschäftigen muss.

l.G. mellituso

PS. meine ersten Messwerte kommen heute Abend.

Hinerk:
Moin Jörg,

Die folgende Information von Dir

3-4h nach dem Einschlafen kommt die Zeit der höchsten Insulinempfindlichkeit, 5-6h nach dem Einschlafen steigt die Empfindlichkeit wieder an. Beides bedingt durch die Hormone, die dem Körper normalerweise helfen den Blutdruck aufrecht zu erhalten. Wenn der Körper liegt, dann ist ein geringerer Gefäßtonus erforderlich, als wenn er aufrecht ist und das Blut auch gegen die Schwerkraft gepumpt werden muss.

Habe ich gelesen, und jetzt Fragen dazu.

Die Informationen über Zeitpunkte bzw. Bereiche der  Insulinempfindlichkeit enthielten relativ feste Werte, so wie z.B. morgens um 7 am niedrigsten, mittags  wieder höher, nachmittags so in der Mitte.

Dann verstehe ich jetzt, aber nicht so ganz, die Zeiten der Empfindlichkeiten müssten jeweils an den Einschlafpunkt gebunden werden?

MlG

Hinerk

Joerg Moeller:

--- Zitat von: Hinerk am August 18, 2016, 18:48 ---Die Informationen über Zeitpunkte bzw. Bereiche der  Insulinempfindlichkeit enthielten relativ feste Werte, so wie z.B. morgens um 7 am niedrigsten, mittags  wieder höher, nachmittags so in der Mitte.

Dann verstehe ich jetzt, aber nicht so ganz, die Zeiten der Empfindlichkeiten müssten jeweils an den Einschlafpunkt gebunden werden?

--- Ende Zitat ---

Ja, das ist schon richtig so. Diese Stoffwechselvorgänge unterliegen einem circadianem Rhythmus, der in der Tat vom Einschlafzeitpunkt getriggert wird. Insbesondere bei Fernreisen oder wenn man im 3-Schicht-System arbeitet merkt man das ganz deutlich. Der dabei enstehende "Jet-Lag" kommt daher, dass man den Körper in einen anderen Rhythmus zwingt.
(der Körper braucht da schon ein paar Tage mit der neuen Einschlafzeit, bis sich das wieder eingepegelt hat)

Eigentlich ist das auch ganz logisch: die höchste Insulinsensitivität rührt daher, dass der Tonus in der Muskulatur der Arterien nicht so hoch sein muss, wenn man schläft und der Körper daher nicht gegen die Schwerkraft arbeiten muss. Die Ausschüttung der Katecholamine - die für diesen Tonus maßgeblich verantwortlich sind - wird heruntergefahren. Das sind Insulin-Antagonisten und daher: je weniger Antagonisten, desto stärker der Agonist = Insulin wirkt stärker als bisher.

Und jetzt stell dir mal vor, was mit Nachtschichtlern passieren würde, wenn das an eine feste Uhrzeit gebunden ist. (Mal ganz davon abgesehen, dass 02:00 Uhr nachts nur in unserer Zeitzone 2 Uhr nachts ist. In Los Angeles ist es da z.B. 17 Uhr)

Kurz und gut: wenn einer sagt, dass das zu festen Uhrzeit passiert, sollte er/sie sich mal ein bißchen Nachhilfe in Physiologie geben lassen.  :zwinker:

Viele Grüße,
Jörg

Hinerk:
Moin Jörg,

Da könnte ich mir vorstellen, die Nacht wurde fast durchgefeiert, erst um 12 aus dem Bett gekrabbelt und gegen den Kater zwei Brötchen mit Matjes oder Bismarckhering gegessen .

Aber jetzt mit der üblichen mittags Sensibilität meinen Bolus ausgerechnet und wundere mich dann, dass mein BZ oben bleibt.

MlG

Hinerk

mellituso:
Hallo zusammen,

hat etwas gedauert, aber nun.

1. die zu Grunde liegende Malzeit bestand aus drei Scheiben Eiweißbrot nur mit Kräuterquark.

Mir schmeckt es wirklich gut, war skeptisch, nun der Kohlenhydrate-Vorteil ist der Hammer, 5,9 gr. a Scheibe x3 = 18 gr. =1,8 BE. Na ja habe etwas aufgerundet und 5 IE gespritzt(normales Brot 2x 3 = 6 BE x mein Faktor 2,4 ).

2. Ich habe die Mahlzeit bei einem BZ Wert von 116 eingenommen, war noch nüchtern und dann jede Stunde gemessen:

116
156
131
114
110
111
115

Um 22:30 hatte ich dann doch Hunger und relativ normal gegessen, 2 Stunden später dann einen Wert von

144

Um 7:30 dann heute morgen

127

Was ich jetzt feststelle ist, dass meine Werte nach 6 Stunden wieder moderat steigen.

FAZIT:

zumindest mein BE Faktor scheint brauchbar (zufällig richtig getroffen) und brauche da doch wohl keinen weiteren Test, oder?

SEA wäre noch von Interesse. Nun die Mahlzeit von oben ist ja eine karge reine Testmahlzeit gewesen und was nach 7 Stunden passiert weiß ich auch noch nicht.

FRAGEN:

Wie bewertet Ihr obiges Ergebnis und wie sollte ich noch weiter vorgehen?

l.G. mellituso

PS. was mir wichtig ist, ich möchte im Zielbereich 80 - 150 bleiben und dies mit möglichst wenig Aufwand. Diab soll nicht zum "Hobby" werden, bzw. ich will nicht ständig herumexperimentieren nur um näher an die 100 zu kommen. Hoffe dies wird jetzt nicht falsch verstanden.

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