Diabetesfragen > Allgemeiner Bereich
BZ mess Geräte Abweichungen
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Gyuri:

--- Zitat von: Joerg Moeller am August 15, 2016, 11:42 ---(…) Wenn das Blut für das Labor abgenommen wurde unmittelbar davor/danach mit dem eigenen Gerät messen, und zwar drei Messungen aus drei verschiedenen Fingern. Das mit dem Laborwert verglichen zeigt an, wie genau das eigene Gerät misst und wie groß die Schwankungsbreite ist. Zumindest für Messwerte in der Größenordnung, wie sie zu dem Zeitpunkt bestand.

Viele Grüße,
Jörg

--- Ende Zitat ---
Mit dieser "Prüfanweisung" könnte ich auch leben.  :super:
Die Praxis in der Praxis sieht aber anders aus. Da werden oft ganz seltsame Vergleichsmethoden empfohlen und auch gehandhabt.  :patsch:
Ich spare mir die alle und empfehle statt dessen auch die dreifache Gegenmessung. Diese ist für die zu erwartende Genauigkeit VOLLKOMMEN ausreichend.

Für eine Prüfmittelfähigkeit bräuchte man (nach irgend einer Norm) viel mehr Vergleiche, (dafür aber kein Laborgerät als Referenz  :zwinker: ) u.U. auch von verschiedenen Personen durchgeführt, diese drei Teststreifen kann man aber meiner Meinung nach schon opfern um einen groben Überblick zu gewinnen.
Kladie:
Da ich einen Zielbereich von 80 - 150 mg/dl habe, ist mir die Genauigkeit der Messungen schnuppe.

Zur Zeit habe ich einen Libre Sensor, der gegenüber den Meßstreifen 20 - 50 mg/dl zuviel anzeigt. Was genauer ist spielt für mich keine Rolle aber dem Verlauf der BZ Änderungen gilt mein Interesse. Keine Ausreißer nach oben und möglichst niedrigen Durchschnitt reicht mir.
Als Ergebnis bekomme ich einen HbA1c von 5,4 - 5.7 % und dann glaube ich der Literatur, dass ich ähnliche Werte habe wie ein Nicht Diabetiker. Also alles im grünen Bereich. Genauer, besser, gesünder oder sonstwas lasse ich andere machen. Mir reicht es so weil es kaum noch Aufwand für mich bedeutet mein Ziel zu erreichen.
Joerg Moeller:

--- Zitat von: Gyuri am August 15, 2016, 15:29 ---Die Praxis in der Praxis sieht aber anders aus. Da werden oft ganz seltsame Vergleichsmethoden empfohlen und auch gehandhabt.  :patsch:

--- Ende Zitat ---

Ich hab das von dem Diabetologen, der mich damals auf Pumpe umgestellt hat (Dr. Jansen in Gelsenkirchen). Ob das heute auch noch so ist weiß ich nicht, aber damals sollten Diabetiker, die neu zu ihm kamen und schon diagnostiziert waren, ihre Messgeräte bei der ersten Untersuchung mitbringen und dann wurde so wie oben beschrieben getestet.

Ich hatte zwei mit. Ein Freestyle Mini und ein anderes (weiß nicht mehr welches). Mein BZ war normwertig und die drei Proben mit dem Freestyle lagen um 1, 1 und 2 mg/dl daneben. Das andere hatte Abweichungen im 2 stelligen Bereich (und wurde dann von mir entsorgt). Noch besser als die geringe Abweichung hat uns beiden gefallen, dass die drei Proben so nah beieinander lagen.

Man sollte übrigens nicht mehrere Messungen aus demselben Blutstropfen machen, weil die Gerinnung Einfluss auf das Ergebnis hat.

Viele Grüße,
Jörg
Neumi:

--- Zitat von: Kladie am August 15, 2016, 16:31 ---Da ich einen Zielbereich von 80 - 150 mg/dl habe, ist mir die Genauigkeit der Messungen schnuppe.

Zur Zeit habe ich einen Libre Sensor, der gegenüber den Meßstreifen 20 - 50 mg/dl zuviel anzeigt. Was genauer ist spielt für mich keine Rolle aber dem Verlauf der BZ Änderungen gilt mein Interesse. Keine Ausreißer nach oben und möglichst niedrigen Durchschnitt reicht mir.
Als Ergebnis bekomme ich einen HbA1c von 5,4 - 5.7 % und dann glaube ich der Literatur, dass ich ähnliche Werte habe wie ein Nicht Diabetiker. Also alles im grünen Bereich. Genauer, besser, gesünder oder sonstwas lasse ich andere machen. Mir reicht es so weil es kaum noch Aufwand für mich bedeutet mein Ziel zu erreichen.

--- Ende Zitat ---

Ja, Kladie das ist genau was ich meine. Die Standardabweichung und die PP-Abweichungen sind genau die Punkte die meiner Meinung nach wichtig sind.

Jetzt will ich Joerg mal etwas dazu sagen, den er ist ja wohl bei der Pflege von SiDiary-Online mit am werkeln. Dort gibt es die Auswertung "Trend" welche mir schon sehr hilft. Das sind nicht nur die kleinen Smilys die lächeln oder weinen sondern die direkt angegebenen Werte im Text. Somit erkennt man anhand der Symbole aber schon sehr schnell, wenn was aus dem Ruder läuft. Ich finde das schon gut. Nicht jeder kann nun mal Exceltabellen lesen, da gehört schon eine gewisse Übung dazu. Wer es dann kann liest allerdings mehr raus als bei der Trendanzeige!
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