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BE Insulin linearität
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Hinerk:

--- Zitat von: Joerg Moeller am Mai 10, 2016, 11:50 ---Nicht auch für die messfreien Zeitintervalle, so wie es ein HbA1c tut.

--- Ende Zitat ---

Um den Kreis zu schließen, der 1c enthält alle Ereignisse welche ihrer Art nach darin einfließen so z. B. keine kurzfristigen BZ Spitzen oder entsprechende UZ Werte.

Ich habe an dieser Stelle noch ein  Verständnis Problem, es betrifft das Verhältnis von Höhe und Dauer von BZ-Werten damit diese Gefäß Schäden verursachen können.

MlG

Hinerk
Hobbit:
Das wird sich so ähnlich wie mit dem Alkohol verhalten: Der eine verträgt mehr, der andere weniger. :)
Sprich: es dürfte individuell sehr verschieden sein, wann die Gefäße Schaden nehmen.
Kladie:
Es lässt sich auch nur schwer vorhersagen an welchen Körperstellen zuerst Probleme entstehen. Es können Augen, Nieren, Füße, Herz, Hirn oder Blutgefäße sein. Es ist auch sonst immer nur eine Wahrscheinlichtkeitsbetrachtung.

Bei einem kommt es schnell, beim nächsten erst nach Jahren oder nie. Da gibt es wohl nichts zu berechnen. Selbst ohne Diabetes sind Gefäßschäden nicht ausgeschlossen.
Joerg Moeller:
Schädlich für die Innenwände der Blutgefäße sind auch schon kurzzeitige Spitzenwerte, die wegen ihrer kurzen Dauer nicht ins HbA1c übergehen.
Man kann da aber keine Linearität herleiten nach dem Motto "nach 12.324 Spitzenwerten erfolgt eine Retinopathie".

Wie Hobbit schon sagte ist es individuell, weil es eben auch auf die genetische Prädisposition ankommt. Beim einen funktionieren Reparaturmechanismen besser als andere, bzw, ist die Qualität der Gefäßinnenwände eine andere.

Generell gilt aber für das Risiko: besser ein mäßig erhöhtes 1c mit gleichmässigerem Verlauf, als ein niedrigeres 1c mit vielen Spitzenwerten.

Viele Grüße,
Jörg
Gyuri:
Wie bei so vielem kann auch hier "nur" eine statistische Aussage getroffen werden.

Was aber viele dann falsch verstehen: Die Möglichkeit eine Folgeerkrankung durch einen hohen HbA1c-Wert zu bekommen, setzt nicht bei einem bestimmten Punkt ein.
Für eine "Nutzen- Kostenrechnung"  :rotwerd: wird einem von der Ärzteschaft (ganz allgemein) gesagt, dass bei ca. 7,5% die Gefahren zu erkranken drastisch ansteigen. Es kann aber schon vorher los gehen oder erst mal trotz höheren Langzeitwerten garnix passieren.

Und jetzt wiederhole ich mich:
Für den Krankheitsverlauf eines Diabetikers gäbe es aussagekräftigere Werte als die des HbA1c… :banane:
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