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| Basalinsulin als Mordwaffe im Tatort |
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| Tarabas:
Aus der Reihe "Diabetes in Funk und Fernsehen" :staun2: im heutigen Tatort wurde jemand mit einem langsamwirkenden Insulin (also wohl einem Basalinsulin) vergiftet. Angesichts der Tatsache, daß viele ja Probleme bei zu hoch eingestelltem Basal haben, also insbesondere nächtliche Hypos, ist da was dran, oder? Oder sollte bei einem Nicht-Diabetiker das Gesamtsystem aus BSD und Leber da gegensteuern? |
| Gyuri:
Ich würde mir da gar keine großen Gedanken machen. Den Filmleuten fällt jeder Blödsinn ein um einen Film zu machen. Ich glaube es war damals auch ein Tatort! Da meinte einer zum anderen, dass es nun 15 Uhr sei und der entführte Diabetiker, für den Lösegeld erpresst wurde, dringend sein Insulin bräuchte. "… Wenn er bis 18 Uhr sein insulin nicht bekommt wird er sterben." Jetzt habe ich deinen Tatort nicht gesehen. Aber mit Basalinsulin kann ich mir bei einem Gesunden nicht vorstellen, dass dieser unbemerkt in ein Hypo verfallen könnte. Auch Gesunde erleben u.U. einen subjektiven "Unterzucker". Und was machen die dann? Die essen was. :burger: Der Trick beim Basalinsulin ist doch, dass Insulin nur in kleinen Mengen abgegeben werden kann um so eine möglichst flache Wirkkurfe auf niedrigem Niveau zu erzielen. :zwinker: Nachtrag: Oder wurde das Insulin ins Essen gemischt? Dann passiert garnix. Ginge das, könnten ängstliche Diabetiker, die keine Spritze sehen können, mit Schluck-Insulin versorgt werden. :lachen: |
| Hobbit:
Nein, nein, es gibt bereits Millionen Fälle, bei denen Nicht-Diabetikern Basalinsulin in Trinkflaschen gefüllt wurde. Die haben das dann getrunken und sind kurze Zeit später krampfend und mit Schaum vor'm Mund zusammengebrochen. Sollten sie sich auch noch in Polizeirevieren auffallen verhundertfacht sich die Wirkung und ein qualvoller Tod ist die logische Konsequenz. ;D :wech: So eine schwachsinnige Todesart wie gestern habe ich schon lange nicht mehr gesehen. :patsch: Vielleicht würde das Basalinsulin GESPRITZT die Leber des "Opfers" überfordern und die KH-Speicher leeren. Vielleicht sogar über mehrere Stunden hinweg. Ich würde sagen (vielleicht ist das auch falsch), dass es im allerschlimmsten Fall zu einer Hypo-Bewusstlosigkeit kommen kann. Aber selbst das halte ich aufgrund des flachen Wirkprofils für unwahrscheinlich. |
| Joerg Moeller:
"Alle Ding' sind Gift und nichts ohn' Gift; allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist" (Philippus Aureolus Theophrastus Bombastus von Hohenheim (1493-1541); besser bekannt als 'Paracelsus') Googlet doch mal nach 'Dead in bed syndrom'. Je nach Dosis halte ich das für möglich. Viele Grüße, Jörg |
| Hobbit:
Auch bei wachen Nicht-Diabetikern? Der Mann im Film hat anscheinend Basalinsulin in sein Wasser gemischt bekommen und ist dann, wie gesagt, krampfend mit Schaum vor'm Mund gestorben. |
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