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Pizza - verzögerte INSULIN Wirkung!?
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Kladie:
Hallo Tarabas,

Hast du den Eigeninsulinanteil mit berechnet?
Nur bei einem Diabetiker ohne eigenes Insulin ist so eine Wirkkurvenbetrachtung wie du sie anstellst sinnvoll. Wenn nach Wirkende des Novorapid der BZ immer noch zu hoch ist, kann das vermehrt produzierte eigene Insulin den BZ auf Normalniveau bringen. Das ist der große Vorteil wenn noch Eigeninsulin produziert wird.

Wenn ich eine Pizza esse, mache ich es je nach dem wie hoch der Anfangs-BZ ist entweder ähnlich wie Gyuri oder arbeite mit einem negativen SEA von ca. 30 Minuten. Dabei ist es mir relativ egal ob ich 10 IE oder 15 IE oder evtl sogar noch mehr Humalog spritze. Die Erfahrung berät mich dabei.
Joerg Moeller:

--- Zitat von: Kladie am Januar 26, 2016, 09:30 ---Hast du den Eigeninsulinanteil mit berechnet?
Nur bei einem Diabetiker ohne eigenes Insulin ist so eine Wirkkurvenbetrachtung wie du sie anstellst sinnvoll.

--- Ende Zitat ---

BINGO! :super:

*unterschreib-kritzel*
*stempeldrauf-fumpp*

Selbst bei einem DM1 kann eine verlängerte Wirkkurve vorkommen, wenn es aufgrund des Flüssigkeitszustandes im Injektionsareal nur zögerlich verdünnt wird. (Wir erinnern uns: gespritztes Insulin muss ausreichend verdünnt werden, damit es in Einzel- oder 2er-Moleküle zerfällt, da nur die klein enug sind um ins Blut übergehen zu können)

Ich zerbrech mir bei solchen Dingen selten noch den Kopf nach dem Warum. Ich schau, ob ich das reproduzieren kann und wenn ja lass ich es in meinen zukünftigen Umgang einfließen.

Viele Grüße,
Jörg
Gyuri:
Tut mir leid, dass ich den Anschluss an dieses Thema verloren hatte. In der Liste der zuletzt gelesenen Beiträge verschwand es (ich weiß warum) und jetzt musste ich erst suchen.  :verlegen2:

Ich vergaß (und das fiel mir erst jetzt wieder ein) dass ich nur aus dem Grund von meinem Vater und von mir schrieb, weil ich die gewaltigen Unterschiede in der Therapie zweier Typ 2 Diabetiker aufzeigen wollte. Zwischen meinem Vater und mir gäbe es auch unzählige Möglichkeiten die auch uns beiden mehr oder weniger stark unterlaufen können. Genau darauf wollte ich hinaus, wenn ich meine, der Blutzuckerspiegel mit den zur Verfügung stehenden Maßnahmen unterliegt KEINER einfachen linearen Gleichung. Wäre das so, hätten wir alle weniger Probleme.

Ich gehe da noch einen gewagten Schritt weiter, als Kladie es schreib. Selbst wessen Eigeninsulinproduktion "zuverlässig" seinen Dienst eingestellt hat, kann/muss mit derartigen Ungereimtheiten rechnen … WEIL es eben immer einige Störfaktoren gibt die dem geplanten Profilverlauf eine völlig neue Richtung gibt die dann nie berechnet werden konnte. Ich bin indessen froh, ein Typ2 zu sein, bei dem sich alles so oder so wieder einpendelt, wenn ich nicht zu sehr mit kontraproduktiven Korrekturen eingreife.
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