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| BZ-Kurven vorab an DiaDoc? Abgeben, per Mail, ...? |
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| Gyuri:
Das alles (nicht nur das von Klimbim!) kommt mir doch irgendwie umständlich, unprofessionell und "lieblos" vor. Warum sollte ich dem Arzt ausgerechnet meine von mir erstellten Kurven und/oder Statistiken überreichen? Ich bin doch nicht sein einziger Patient. Wie behandelt und berät er dann die anderen, die ihm keine oder andere Kurven mitbringen? Entweder muss er sie sich erstellen oder darauf verzichten. Die einzig sinnvollen Informationen sind doch nackte Zahlen und Notizen, wie es dazu gekommen ist. Die Kurven soll sich der tunlichst immer selbst erstellen, der damit eine Aussage treffen soll. Nur wenn der Arzt mit der gleichen oder einer kompatiblen Software arbeitet aber nicht damit klar kommt, könnte es Sinn machen, ihm schon aufbereitete Daten abzuliefern. Unter Aufbereitung verstehe ich auch keine PDF-Dateien, die der Arzt sich auf Papier ausdruckt und dann wieder vernichtet. :balla: Mein Arzt versorgt mich mit Teststreifen und erwartet im Gegenzug dass er mein BZ-Messgerät auslesen darf und zusammen mit meinen Notizen alle Daten in meiner Patienten-Akte verewigen darf. Die Patientenakte ist bei ihm ein Diabass-Eintrag. Würde er mir neben einem BZ-Messgerät und Teststreifen auch noch Diabass geben, könnte ich seine Kurven (Tagesprofil und Trend) schon erzeugen. Das geht aber bei ihm automatisch und wird auf seinem Rechner sowieso erzeugt. Nur meine Notizen hätte er dann womöglich mit drin stehen. … Das hört sich zwar auf Anhieb recht gut an, ist es aber nicht. Ich weiß doch nicht, welche Notizen für ihn wichtig sind und ich weiß nicht, welche Messungen er entfernen oder verändern will. Man stelle sich vor: der Patient stellt etwas aus gutem Grund um und der Arzt stellt dann noch mal weiter um … Nein! Der Arzt braucht die Rohdaten und das Wissen, was er damit machen darf. Ich sage dazu "statistisches Verständnis"! Wenn er das nicht hat, kann er nichts mit meinen Kurven anfangen, nichts mit seinen Kurven anfangen und auch keine vernünftige Rückschlüsse aus meinen Messergebnissen ziehen. Dann bleibt ihm wirklich nur der von ihm gemessenen Nüchtern-Wert und das HbA1c und was er vielleicht sonst noch so selbst misst. Jetzt widerhole ich mich: Zu so einem Arzt brauch ich nicht gehen. |
| Tarabas:
--- Zitat von: Klimbim2012 am Januar 16, 2016, 09:11 ---Ich glaube ich habe eine sehr gute DiaDoc´in gefunden, bzw. überwiesen worden! Dort auch wie vorher schon beschrieben auf nahme der Laborwerte .... Ich schicke meine relevanten Daten ( Tagebuch, oder Blutwerte v. Internisten, Augenbefunde etc... ) als PDF vorab per Mail. Anfangs hatte die DiaDoc´in alle Seiten ( 30-50 ) ausgedruckt, entsprechende Dinge makiert und wir habe drüber gesprochen, - --- Ende Zitat --- Ausgedruckt hatte sie sie dann jetzt auch, sogar in Farbe! :staun2: Aber ob sie vorher reingeguckt hat weiß ich nicht, drüber gesprochen haben wir auch nicht, nachdem mein 1C von 6,2 auf 5,8 runter ist. Ich vermute / hoffe sie hat wenigstens nach Hypos geguckt oder so. |
| Tarabas:
--- Zitat von: Gyuri am Januar 16, 2016, 12:48 ---Das alles (nicht nur das von Klimbim!) kommt mir doch irgendwie umständlich, unprofessionell und "lieblos" vor. Warum sollte ich dem Arzt ausgerechnet meine von mir erstellten Kurven und/oder Statistiken überreichen? --- Ende Zitat --- Klimbim und mir geht es um das Tagebuch, also die Rohdaten. Und gegen eine kleine Verlaufskurve spricht IMHO auch nichts. --- Zitat von: Gyuri am Januar 16, 2016, 12:48 --- Mein Arzt versorgt mich mit Teststreifen und erwartet im Gegenzug dass er mein BZ-Messgerät auslesen darf und zusammen mit meinen Notizen alle Daten in meiner Patienten-Akte verewigen darf. Die Patientenakte ist bei ihm ein Diabass-Eintrag. --- Ende Zitat --- Da hätte er diesmal wenig Freude dran gehabt ;D Mein Gerät ist ne Woche vorher vom Hersteller ausgetauscht worden wegen eines Defekts :-) |
| Gyuri:
--- Zitat von: Tarabas am Januar 16, 2016, 20:51 ---(…) Da hätte er diesmal wenig Freude dran gehabt ;D Mein Gerät ist ne Woche vorher vom Hersteller ausgetauscht worden wegen eines Defekts :-) --- Ende Zitat --- Dieses Problem oder ein ähnliches hatte ich vor einiger Zeit auch mal. Ich schickte das defekte Gerät im Austausch an den Hersteller mit der Bitte, die Messdaten wenn möglichst auszulesen und meinem Diabetologen zu übermitteln. Ich hörte dann nichts mehr und ging zum DMP-Termin mit meinem Rechner um wenigstens meine Messungen händisch dem Arzt zu übergeben. (Meine Daten sind nicht kompatibel gespeichert) Aber zu unser aller Verwunderung waren alle Messdaten schon beim Diabetologen im System. :kratz: Die Sprechstundenhilfen konnten sich zwar nicht direkt erinnern, aber die Daten müssen wohl doch übermittelt worden sein. |
| Tarabas:
Oh, sowas machen die? Wer macht denn sowas? |
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