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| Hba1c 5,7 und jetzt? |
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| Tarabas:
Da ich auch eine SD Unterfunktion habe und, offenbar viel(?), mit 175mg einnehme: kennt wer gute Seiten mit Infos dazu, wie das mit einer Insulin Resistenz zusammenhängen kann? Mich interessiert natürlich zum einen, ob ich dann wirklich ein Typ2 bin, aber auch rein praktisch, ob das mit meinem BZ Anstieg am morgen zu tun haben könnte. |
| Joerg Moeller:
Ich versteh gerade nicht so ganz, welchem Diabetes du weglaufen möchtest. Dein HbA1c klingt normwertig (ohne den Referenzbereich deines Labors zu kennen), das oGTT war unauffällig und auch in deinen BZ-Werten nach dem Essen sehe ich nichts ungewöhliches. Bei einer Familienanamnese ohne DM. Normgewicht, ausreichend Bewegung und gesunder Ernährungsweise sehe ich da kein großes Diabetesrisiko, nur weil du in einer Schwangerschaft eine minimal gestörte Glucosetoleranz hattest. Du kannst sicher noch einen Diabetologen befragen; solltest du auch, damit du dich sicherer fühlst. Aber der wird dir auch nichts anderes sagen. Beruhig dich wieder und genieß die Weihnachtszeit. Viele Grüße, Jörg |
| Mama1415:
Vielen Dank für Eure Antworten und allen eine schöne Weihnachtszeit! :) @Jörg Möller: Ich frage nach, weil es hieß, dass ich durch die zwei insulinpflichtigen GDS in den Schwangerschaften und den nun 5,7 Hba1c Wert ein erhöhtes Diabetesrisiko habe. http://www.medical-tribune.de/medizin/fokus-medizin/artikeldetail/hba1c-59-bedeutet-diabetes-alarm.html, und http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:http://www.diabetes-deutschland.de/archiv/5325.htm&gws_rd=cr&ei=uux7Vt-WFaPZyAPipLXgCA das hat mich aufmerksam gemacht hat. Meine Blutwerte vor 2 Wochen waren: NBZ: 99 mg/dl (60-125) HBA1C: 5,7 % (Norm bis 6,4 %) HbA1c: 38.8 mmol/mol (Norm bis <47,5) Es macht also wenig Sinn, meine Ernährung usw. beizubehalten, ich muss mehr tun. Ansonsten stellt sich mir auch weiter die Frage, ob die IR bedingt durch die hohen Dosen von L-Thyroxin den Hba1c und GDS bedingt hat? Wenn ja, ist es ja nicht weiter schlimm durch eine Absenkung des L-Thyroxin dafür zu sorgen, dass die Glucosestörung die mit 5,7 ja vorliegt, absinkt. Zum BZ-Messen: Du findest einen Wert von 180 mg/dl nach 2,5 Stunden pp nicht zu hoch? Warum nicht? Weiter stelle ich fest, wenn ich jetzt bei 5,7 liege, werde ich nach der Stillzeit weiter steigen. Meine Diabetologin hat mir vorgeschlagen schon mit 6,0 mit Metformin anzufangen, da eine IR definitiv vorliegt und man so die Zellsensibilität auf recht niedrigem Metforminniveau halten kann. Jahrelang, sagte sie. Es ist doch nicht falsch zu sagen, mit einem Hba1c von 5,7 hat man im Vergleich zu einem niedrigerem Hba1c < 5,7 ein höheres Risiko einen DM zu bekommen, oder? Daher ist es in jedem Fall sinnvoll, den Hba1c zu reduzieren und wenn ich das evtl. durch eine L-Thyroxindrosselung erreichen kann, macht es für mich persönlich mehr Sinn, als gegen Windmühlen durch nur mehr Sport und weniger Gewicht dagegen vorzugehen. Zum GDS: Ich habe in der Schwangerschaft tw. bis zu 60 IE Humalog und bis zu 26 IE Protaphane pro Tag gespritzt. Ist das wenig? Daher die Fragen. Noch Fragen? ;) Ich danke dir für deine Antworten. |
| Joerg Moeller:
--- Zitat von: Mama1415 am Dezember 24, 2015, 13:37 ---Meine Blutwerte vor 2 Wochen waren: NBZ: 99 mg/dl (60-125) HBA1C: 5,7 % (Norm bis 6,4 %) HbA1c: 38.8 mmol/mol (Norm bis <47,5) --- Ende Zitat --- Mit anderen Werten: sie waren normal, wie man sie auch bei jedem anderen Gesunden erwarten würde. --- Zitat ---Zum BZ-Messen: Du findest einen Wert von 180 mg/dl nach 2,5 Stunden pp nicht zu hoch? Warum nicht? --- Ende Zitat --- Nein. Erstens weil bei jedem Menschen der BZ nach dem Essen ansteigt, zweitens weil das noch unterhalb des Schwellenwertes eines oGTT liegt (da spricht man von Diabetes erst ab 200 mg/dl), drittens weil du die 180 laut deinem ersten Beitrag nicht nach 2,5 sondern nach 1,5 Stunden gemessen hast und viertens weil Geräte zur Heimmessung dafür nicht genau genug sind (Abweichungen von 15-20% sind da erlaubt) --- Zitat ---Es ist doch nicht falsch zu sagen, mit einem Hba1c von 5,7 hat man im Vergleich zu einem niedrigerem Hba1c < 5,7 ein höheres Risiko einen DM zu bekommen, oder? --- Ende Zitat --- Doch, ist es. Aus diesem Grund hat man ja Referenzbereiche eingeführt: damit man weiß, in welchem Bereich eine Therapie nicht erforderlich ist. Das ist so ähnlich wie beim Tanken: wenn man nur in der Stadt fährt und die Anzeige bei halb voll steht, dann ist es noch zu früh in Panik nach einer Tankstelle zu suchen. :zwinker: Viele Grüße, Jörg |
| Frau_Holle:
Mach Dir jetzt mal nicht zuviel Gedanken. Die Werte von Gesunden gehen nach dem Essen nach oben. Schau mal die Glukosewerte von 21 Gesunden an, die mittels CGM aufgezeichnet wurden: http://www.diabetes-symposium.org/index.php?menu=view&source=&sourceid=0&id=322&chart=17 |
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