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| LordBritish:
--- Zitat von: Joerg Moeller am September 17, 2015, 14:12 ---Denk aber auch daran: damit man mit einem Tagebuch sinnvoll arbeiten kann reicht es nicht aus, wenn da nur der BZ drin steht. Ärzte, denen das ausreicht müssen eine verdammt starke Gaskugel haben, denn woher sollten sie sonst wissen, warum der BZ nicht da ist wo er sein sollte. Man sollte also zumindest im Nachhinein bei einem abweichendem BZ-Wert auch Angaben zu BE, Medikation und anderen Faktoren, die den BZ beeinflussen dokumentieren. Nur so lässt sich eine Therapie sinvoll planen. --- Ende Zitat --- Dem stimme ich voll und ganz zu, ohne vernünftige Dokumentation ist es nicht möglich eine vernünftige Therapie auf die Beine zu stellen. Dabei ist es egal ob man das per EDV erledigt oder mit den Papiertagebüchern. Wobei ich es jedoch auch blöd vom Hersteller finde das die Funktion Wert löschen gesperrt ist. Es gibt nunmal Fälle, da möchte man den Wert gelöscht haben, z.B. eindeutige Falschmessung des Gerätes. Aber egal, wenn nur die Werte für den Arzt dokumentiert werden und nicht (auch) für einen selbst... ist das löschen eh egal. Viele Grüße Markus |
| Gyuri:
--- Zitat von: Joerg Moeller am September 17, 2015, 14:12 ---(…) Ärzte, denen das ausreicht müssen eine verdammt starke Glaskugel haben, (…) --- Ende Zitat --- In der Praxis wurde mir von der Diabetesberaterin mal gesagt, ich MÜSSE ein Tagebuch auf Papier führen weil … Mir ist das im Prinzip schon klar! Beim Arztgespräch wollte ich es noch mal genau wissen, was der Arzt denn wirklich gern von mir hätte. Er meinte: "Ja was meinen Sie was ich so alles an Informationen bekomme, mit denen man überhaupt nichts anzufangen weiß?" Dann hilft wirklich nur noch eine Glaskugel oder der Kaffeesatz. :zwinker: In meinem Fall kann er aber mit den Blutzuckerwerten fast immer gut leben. Aufgrund der Uhrzeiten weiß er bei mir auch das zugehörige Ereignis und wie viele BE ich glaube zu essen, ist auch immer sehr ähnlich. Wenn da zwischendrin ganz ganz selten ein ungewöhnlicher Wert auftaucht (zeitlich und/oder von der Höhe) fragt er mich, was da war und ich kann es ihm dann aufgrund meiner Notizen im Netbook sagen. Hätte ich keinen Computer bei mir, bräuchte ich ein sehr gutes Gedächtnis :gruebeln: oder eben auch so ein Tagebuch. Die Notizen Direkt für ihn lesbar den Messergebnissen zuzuordnen geht nicht wirklich. BZ-Geräte, denen man Ereignisse den Messungen zuordnen kann, sind meist nicht eindeutig genug. Hingegen will ich noch einmal darauf hinweisen, dass es durchaus die "Kalibrierung mit Kontrollflüssigkeit" gibt, die ja auch für den Anwender kein brauchbares Messergebnis liefert. Bei meinem BZ-Gerät und sicherlich auch bei anderen teilt man NACH der Kontrollmessung mit, dass es keine BZ-Messung war. So wird von mir unmittelbar nach einer Fehlmessung die "C"-Taste lange gedrückt und der Wert … nicht gelöscht, sondern als Kontrollmessung gekennzeichnet. Beim Arzt taucht dieser Wert dann gar nicht mehr als vermeintlicher BZ-Wert auf. Im genannten Fall dürfte das aber nicht mehr gehen, außer man könnte diese Kennzeichnung später auch noch durchführen. Bei mir gehts jedenfalls nicht. |
| jumanji:
Hallo... also, ich habe mich damit abgefunden, dass das SDiary nicht ging. Für meine Zwecke reicht die Software von dem Hersteller super aus und ich komme damit gut klar. Die ominösen Fehlermeldungen kann ich leider nicht mehr als Symptome klären, da ich den Wortlaut der Fehlermelduung vergessen habe. Mein Kurzzeitgedächtnis ist leider nicht so gut. Ich habe auch ehrlich gesagt keine Lust nochmal Ewigkeiten damit zu zu bringen das Programm zu installerien, mich damit zu befassen, wenn ich etwas habe, was für mich komplett ausreicht. Mir fehlt jetzt auch die Neugierde dem Fehler auf den Grund zu gehen! Aber vielen lieben Dank für das Angebot, da zu forschen. Die Papiertagebücher habe ich anfangs akribisch geführt, habe alles versucht, inkl. Kopfstand und Alphabet rückwärts singen, den blöden Typ3 Diabetes irgendwie unter Kontrolle zu bringen. BE´s gezählt, Dosisfindungspläne ausprobiert, die wechselnden Kortisondosen dabei geschrieben um irgendeine Struktur, einen roten Faden zu bringen. Nach drei Jahren und zig Tagebüchern später, mit tüfteln von Hausarzt und einer astreinen Diabetesambulanz, hab ich dann aufgegeben! Hab meinen Dosisfindungsplan, futter, wie mir grad passt und schaffe es den HbA1c einigermaßen stabil unter der von der Diabetesambulanz zu halten. Die Messlatte ist daher nicht bei den üblichen "streberhaften" 6,5, sondern sogar bei 7,5. Ich habe jetzt durch einen Wechsel auf ein anderes Insulin (Apidra), was schnell und nur kurz wirkt, auf einmal die Erfahrung gemacht, dass ich den BZ damit deutlich stabiler eingestellt bekomme. Daher ist für mich wichtig, dass ich weiß, wann ich wieviel zu welchem BZ und welcher Tageszeit gespritzt habe und dass ich notfalls eben bei schreiben kann, ob ich mal wieder in der Notaufnahme zu Gast war. Zudem find ich es halt praktisch, dass mir dieses Contour next die Möglichkeit gibt, sofort das gespritzte Insulin zum BZ-Wert einzutragen. Wahrscheinlich kann SDiary das besser und noch schöner und toller, weil hier viele von dem Programm begeistert sind. Allerdings brauch ich für meine Zwecke etwas, was so einfach und unkompliziert wie möglich ist und je mehr Zusatzinfos usw. vorhanden sind, ist das für viele total klasse, für mich aber einfach nur verwirrend. Bin weder ein Computergenie, noch ein Gedächtniskünstler. Schade finde ich, dass es scheinbar immer wieder Patienten gibt, die sich selber belügen und damit ihre Gesundheit gefährden. Schade finde ich, dass es eben auch viele Ärzte gibt, die aufgrund solcher Erfahrungen mit Patienten, ihren anderen Patienten einfach nicht (mehr) genug Vertrauen entgegen bringen. Ich hab nichts davon, wenn ich meinem Arzt Hypo- oder Hyperglykämien verschweige. Außerdem bin ich einfach nur ein Mensch und als Mensch bin ich mit Fehlern behaftet und es gibt auch eben Phasen, wo mir der Diabetes sowat von auf die Nerven geht, dass ich auch mal ein paar Tage bummel. Die Konsequenzen trage ich selber, weil es eben meinem Körper schadet. Aber ich hab auch kein Problem meinem Dok zu sagen.. "hey, da war ich Mensch und hatte keine Lust zu spritzen oder zu messen, oder ich hab in Schokolade gebadet". Vielen Dank, eure Antworten waren echt total hilfreich Jumanji |
| LordBritish:
Hallo Jumanji! --- Zitat von: jumanji am September 23, 2015, 01:30 ---also, ich habe mich damit abgefunden, dass das SDiary nicht ging. Für meine Zwecke reicht die Software von dem Hersteller super aus und ich komme damit gut klar. --- Ende Zitat --- Das ist total OK, wichtig ist das Du etwas gefunden hast, womit DU zurecht kommst und Deine gewünschten Zwecke abdeckt. Du musst damit tagtäglich umgehen können, kein anderer, auch nicht Dein Arzt. Klar der Doc möchte auch mal was sehen, da gibt es dann totale Unterscheide, die einen sind auf den Diabetes fixiert und wollen nur Werte sehen, die anderen sind auf das menschliche fixiert und bei den anderen gibt es eine gesunde bedarfsgerechte Mischung. Wichtig ist das Du das gefunden hast, was Dir hilft! Grüße Markus |
| Joerg Moeller:
--- Zitat von: LordBritish am September 18, 2015, 06:30 ---Wobei ich es jedoch auch blöd vom Hersteller finde das die Funktion Wert löschen gesperrt ist. Es gibt nunmal Fälle, da möchte man den Wert gelöscht haben, z.B. eindeutige Falschmessung des Gerätes. --- Ende Zitat --- Da bin ich ganz deiner Meinung. Ich hatte sowas neulich bei meinem Boso Medilife PC3. Das speichert 280 Werte und ich hab eine ganze Zeitlang nicht damit gemessen. Weil es aber keine Jahreszahlen beim Datum speichert hatte ich beim Auslesen immer wieder mal Werte vom letzten Jahr drin. Ich hab dann echt schon überlegt mir evtl. ein neues zuzulegen, bis ich dann im Handbuch gefunden habe, wie man den Speicher komplett löschen kann. Hat mir dann 70 Euro gespart. Viele Grüße, Jörg |
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