| Diabetesfragen > Diabetes-Technik |
| ein paar praktische Fragen zum "Einstieg" |
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| Tarabas:
Hallo! ich bin erst seit kurzem "dabei"(*) und hab momentan vor allem praktische Fragen: 1) Man soll ja vor dem Spritzen ein/zwei IE zum Test durchdrücken. Nun hat man mir im Krankenhaus gesagt, ich solle Insulin möglichst nicht in der Gegend verteilen, weil es stinke und kleben würde. Was macht Ihr mit den Tropfen die beim Testen aus der Nadel kommen? Einfach an der Nadel / dem Pen lassen oder abschütteln? Wohin? 2) Wie entsorgt Ihr Eure Nadeln? Momentan nutze ich einfach ein Olivenglas mit Schraubdeckel. Bessere Ideen? Und wie unterwegs? 3) Drückt man den Kolben(?) des Pens eigentlich mit dem Daumen oder dem Zeigefinger? Gibt es da Empfehlungen? Die Frage klingt bestimmt blöd, aber irgendwie bin ich permanent am Überlegen und Umgreifen, auch je nach Spritzstelle und Menge (und damit Länge des aufgezogenen Pens) *) und finde sicher nochmal Zeit, mich richtig vorzustellen ... |
| Gyuri:
zu 1.) Ich habe da bisher noch nie so sehr darauf geachtet. Als sparsamer Schwabe halte ich mich aber auch nicht so sehr an diese Regel :rotwerd: und führe so ein "Freispritzen" nur bei Ampullen- und/oder Nadelwechsel durch. Bildet sich eine Luftblase lasse ich sie drin und passe auf, dass ich sie möglichst nicht rausspritze. "Normal" bleiben in eine Pen immer so 15 IE übrig, die man verschenkt. Ist aber eine Luftblase dabei, ist der Verlust geringer. Als Typ2 kommt es bei uns nicht so sehr auf eine Einheit mehr oder weniger an. Und wer aus Versehen eine Luftblase spritzt braucht keine besondere Angst zu haben; man spritzt sich ja nicht in eine Ader… zu 2.) Meine Frau und ich sind beide Insulin pflichtig. Wir haben am Tisch einen kleinen Behälter für Tischabfälle. Dieser wird hin und wieder geleert. Bei unserem Müllverwerter (Bauhof) gibt es für Medikamente und ähnliches wie Spritzen extra eine Tonne. zu 3.) Was "man" macht, kann ich diir nicht sagen. Vom Handling her meine ich schon, dass es mit dem Daumen ganz gut geht. Wer es aber anders macht, macht auch keinen Fehler, wenn er damit zurecht kommt. Meine Frau macht da ganz komische Sachen, die ich keinem empfehlen würde. :patsch: Wenn ihr die Einheiten des leeren Pens nicht reichen, lässt sie die Nadel im Bauch und wechselt die Ampulle mit einer Hand aus. Das geht aber nur, wenn die Nadel nicht mit der Ampulle verschraubt ist. Sie meint: "Ich will mich doch nicht unnötig noch mal stechen." Sie hat aber auch schon die kleine Schutzkappe in die Ampulle hinten rein gesteckt um die letzten 15 Einheiten rauszuquetschen. (SEHR UNGENAU!) |
| Tarabas:
--- Zitat von: Gyuri am August 12, 2015, 08:41 ---zu 1.) Ich habe da bisher noch nie so sehr darauf geachtet. Als sparsamer Schwabe halte ich mich aber auch nicht so sehr an diese Regel :rotwerd: und führe so ein "Freispritzen" nur bei Ampullen- und/oder Nadelwechsel durch. --- Ende Zitat --- Äh, ja klar, nach nem Nadelwechsel ... die wechsel ich doch bei jedem Pieks!? --- Zitat ---"Normal" bleiben in eine Pen immer so 15 IE übrig, die man verschenkt. Ist aber eine Luftblase dabei, ist der Verlust geringer. --- Ende Zitat --- Beim Levemir hatte ich neulich 32 IE die verschenkt waren ... :banane: --- Zitat ---Als Typ2 kommt es bei uns nicht so sehr auf eine Einheit mehr oder weniger an. --- Ende Zitat --- ??? zuviel bringt mich doch auch schon 1-2 IE zuviel in den Bereich einer Hypo? --- Zitat ---Meine Frau macht da ganz komische Sachen, die ich keinem empfehlen würde. :patsch: --- Ende Zitat --- :staun2: :kreisch: |
| Kladie:
Hallo Tarabas, ich begrüße dich in diesem Forum in dem ich auch noch nicht so lange schreibe obwohl ich schon fast 15 Jahre als Diabetiker gelte und seit ca. 10 Jahren spritze. Bei den guten Ratschlägen, die ein neuer Insulinpflichtiger Diabetiker bekommt sind viele, die im Laufe der Zeit als übertrieben vorsichtig erkannt werden. Dazu zähle ich das regelmäßige Spitzenwechsel nach jeder Injektion. Auch das Freispritzen mache ich nur ansatzweise beim Patronenwechsel. Ebenso haben Type 2er eine gewisse Freiheit in der Dosiswahl und bei mir kommt es auf ein paar IE mehr oder weniger nicht an. Durch weniger als 5 Einheiten könnte ich wohl kaum in eine Hyposituation reinkommen. Man bekommt aber erst im Laufe der Zeit die Routine was geht und was nicht. Zum Nadelabfall kann ich nur mein Vorgehen beschreiben. Die alte Nadel bekommt die Plastikkappe der neuen Nadel übergestülpt und wandert dann in den ganz normalen Hausmüll. Pro Patrone brauche ich etwa 3 - 4 Nadeln. In den Hausmüll kommen auch die leeren Patronen sowie die gebrauchten Meßstreifen hin. Laut Apotheke sollen dorthin auch die nicht mehr verwendbaren Medikamente entsorgt werden. Gesammelt habe ich das Zeug noch nie. |
| Klimbim2012:
Nochmal Hallo Tarabas, es ist schon witzig, wie ich den Pen drücke mit Daumen oder Zeigefinger, - genau diese unentschlossenheit hat ich Anfangs auch, ich bin irgendwann zum Daumen übergegangen, ich finde so liegt der Pen sicherer in der Hand! Ich spritze gewohnheitsgemäß 2 IE ab, - und lasse die Tropfen vom Tempo oder Tupper aufsaugen, kommt aber auch schon mal vor, in Papierkorb ..... - gestern war eine Nadel verstopft, da machte es einen riesen Bogen, - und da sind mehr als 2 IE rausgekommen, - was sonst an zusätzlichen IE im Bauch gelandet wäre, - das zum Thema 2IE vorweg ..... :wech: |
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