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Risikolebensversicherung
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Gyuri:

--- Zitat von: Kladie am Juni 11, 2015, 16:22 ---(…)
Da gab es Unterschiede von Brand und Feuer, die Kanarischen Inseln zählten nicht mehr zu Europa, gestohlene Mülltonnen wurden nicht ersetzt weil sie nicht fest mit dem Haus verbunden sind und Wasserschaden wurden nicht bezahlt weil die defekte Wasserleitung in der Wand kein Brauchwasser war usw. usw.
(…)
--- Ende Zitat ---
… einen hab ich noch   :patsch:
Ein Bekannter hatte einen gewaltig großen Wasserschaden in seinem Ferienhäuschen, dass (wie er meinte) gut versichert war. Er bekam dann einen Kleinbetrag für das geplatzte Rohrstück. Die Wasserrechnung und die Neuerrichtung einer Außenwand und des Dachstuhls hatte er selbst zu tragen.

… und noch einer   :patsch:
Ich hatte eine Autopanne, weit weg, wo ich für eine Leiharbeitsfirma arbeitete. Um mein Auto aus der Werkstatt abzuholen hätte ich einen Leihwagen gebraucht. Die Versicherung (ADAC) hätte mir zwar eine Hotelübernachtung gezahlt (brauchte ich nicht, ich hatte schon ein Hotel) aber den Leihwagen musste ich selbst bezahlen.

Um wieder näher an das Thema zu kommen:
Meine Beerdigung wird einmal zum Teil von meiner Gewerkschaft finanziert werden. Das ist nicht viel, aber da kann ich mich drauf verlassen. Sollte ich Wert auf Sonderleistungen legen, würde ich, wie es meine Schwiegermutter tat, Geld für meine Beerigung ansparen. Sie beging nur den Fehler, alles "unter dem Kopfkissen" zu lagern und als sie noch lebte, ergriff jemand die Gelegenheit 8), sich schon mal einen "Vorschuss auf die Erbschaft" zu holen.  :mauer: Weg ist weg - und wenn es keine Zeugen für Erbschleicherei gibt …
Joerg Moeller:

--- Zitat von: Lighthouse am Juni 11, 2015, 07:11 ---Max Mustermann:
geboren am 01. Juli 1950 / Mann / Beitragszahlungsdauer EA 85 - 20 Jahre Dauer = 240 Monate Beitragszahldauer x 28,30 € Monatsbeitrag
Gesamtzahlung 6.792 € - Todesfall 5.000 Auszahlung = 1.792 € Kosten plus aller entgangenen Zinsen bis zum Tod.


Wenn das kein Geschäft für den Versicherer ist.

--- Ende Zitat ---

Da muss ich widersprechen. Ich habe zwei Sterbegeldversicherungen über insgesamt 5.500 Euro und die kosten mich zusammen monatlich 15.- Euro. (5500/15)/12 = 30,55 Jahre
Abgeschlossen vor 5 Jahren, also könnte ich noch 25½ Jahre leben ohne draufzuzahlen.  :zwinker:

Aber wie gesagt: so alt werde ich eh nicht. Eltern und Großeltern sind auch nicht über Anfang/Mitte 60 hinausgekommen, zwei jüngere Cousins von mir sind auch schon tot und mein Neurologe meinte mal 60 Jahre alt zu werden wäre ein bißchen sehr optimistisch. Und ich krieg ja selber mit, dass es gesundheitlich immer schlechter wird.

Aber ich hab kein Problem damit. Ich hab in der Onkologie gearbeitet und auf Intensiv, da entwickelt man zwangsläufig ein anderes Verhältnis zum Tod.

Tot sein ist so ähnlich wie dumm sein: man selber merkt es nicht, schwer ist es nur für die anderen. Das ist das einzige was mich stört.

Viele Grüße,
Jörg

Nachtrag: wenn sich noch jemand dafür interessiert, kann ich diese hier empfehlen: https://www.solidar-versicherung.de/
Gyuri:

--- Zitat von: Joerg Moeller am Juni 12, 2015, 12:44 ---(…)
Tot sein ist so ähnlich wie dumm sein: man selber merkt es nicht, (…)

--- Ende Zitat ---
:super:

Eine Woche nach meinem 58. Geburtstag hatte ich meine große  :herz:-OP, bei der ich mich auch fragte, was ist, wenn ich dabei sterbe?
Ich kam zu der "Erkenntnis", dann wache ich einfach nicht mehr auf - und fertig.
Ich wachte auf und auch ein paar Folge-OPs habe ich überstanden, ohne mir aber jemals noch Überlegungen bezüglich des Sinn des Lebens (=42) gemacht zu haben.

Jeder Tag ist ein Gewinn … nur für mich. Ich will zwar nicht sagen, mich kümmern die anderen nicht, aber ich glaube schon, dass es auch ganz gut ohne mich weiter geht. Ein Teil meiner Verwandtschaft ist nicht so alt geworden wie ich…
Na und? Es kommt nicht darauf an, spät zu sterben, sondern intensiv zu leben, möglichst so lange man lebt.  :zwinker:

Meine Erben müssen selbst schauen, wie es weiter geht, genauso wie ich das musste. Ich brauche für mich kein feierliches Begräbnis. Wer meint, dass ich das trotzdem haben sollte, muss das vom Erbe oder von sonstwas bezahlen.
Joerg Moeller:

--- Zitat von: Gyuri am Juni 12, 2015, 13:30 ---Es kommt nicht darauf an, spät zu sterben, sondern intensiv zu leben, möglichst so lange man lebt.  :zwinker:

--- Ende Zitat ---

Absolut, so sehe ich das auch :super:

Viele Grüße,
Jörg
Lighthouse:
Moin, Moin Joerg,
Moin, Moin Kladie,
Moin, Moin Gyuri,
Moin, Moin Pflaelzer,

ich würde mir das nicht anmaßen zu sagen das eine Sterbegeldversicherung Quatsch ist. Bitte führt euch die Ausführungen der Stiftung Warentest
zu Gemüte.

Wenn wir jetzt auf persönliche Erfahrungen eingehen, dann müssen diese hinterfragt werden. Das veröffentlichte Angebot des Kunden Max Muster-
mann entspricht meinen Daten und dem ist nichts hinzuzufügen.

Aber ob Ihr nun eine Sterbegeldversicherung abschließt oder nicht ist Eure Sache. Ich habe im Finanzierungsbereich häufig Lebensversicherungen
als Tilgungsaussetzung eingesetzt und habe bestens verdient. Als Makler hatte ich einen Satz von 37 pro Mille und 5 pro Mille Bürokostenzuschuss.
100.000 Versicherungssumme brachten im Normaltarif 4.200 € Provision ein.

LG Rolf
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