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Alternative zu Metformin?
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pfaelzer:
Du schreibst "BEWEGUNG". Das kann man mit Sicherheit bejahen.

Wenn ich diese "Möchtegern-Leistungssportler" sehe, die mit knallrotem Kopf und ca. 230 Puls am Streckenende ihre Stoppuhr drücken und mit stolzgeschwellter Brust verkünden, dass sie ihre Zeit um 5 Sekunden unterboten haben, dann kann mir kein Mensch erzählen, dass das gesund ist. Das Gegenteil ist wohl der Fall. (Siehe auch die immer wieder erscheinenden Pressemitteilungen, wie "30-jähriger beim Halbmarathon kollabiert und verstorben".)

Treiben, aber nicht übertreiben...

pfaelzer

Jo:
Völlige Zustimmung, Pfaelzer. Ich habe mal meinen damals 40jährigen Nachbar gesehen, als er von einem Marathon zurückkam. Ich dachte, ein lebender Toter begegnet mir. Er war unfähig, die 16 Stufen in den ersten Stock zu Fuss zu gehen, musste den Aufzug benutzen. So etwas kann nicht gesund sein.

Ich gehe täglich 30-60 Minuten zügigen Schrittes spazieren, manchmal auch mal eine längere Wanderung. Und ich mache ein wenig Krafttraining (3-Kilo-Hanteln, um meine Rückenmuskulatur zu stärken), mehr nicht. Alles, was übertrieben wird, kann auch sehr schädlich sein.

LG

Jo
Kladie:
Hallo Jo,

es gibt für alles pro und kontra. Mir ist es egal ob andere Sport treiben und wie sie es tun. Mag sein, dass es einige übertreiben und die Gesundheit dadurch schädigen. An denen nehme ich mir aber auch kein Beispiel. Extreme als Beispiel zu verwenden ist kontraproduktiv.

Wenn du schon längere und zügigere Wanderungen unternimmst solltest du auch schon mal kontrolliert haben wie sich das auf deinen BZ auswirkt. Bei mir war die Senkung stärker als jede Dosis Metformin. Nur das wollte ich mit meinen Beiträgen sagen.

Wenn du durch Metformin ein Vitamin B12 Problem bekommst, dann kannst du das durch Bewegung nach jeder Mahlzeit und weglassen der Tablette in den Griff bekommen. Dein Stoffwechsel ist eben nicht mehr ganz in Ordung - OK. Aber zaubern kann niemand. Also suche dir die Lösung heraus, die deinen Anforderungen am besten entspricht. Ein Arzt kann dich zwar beraten aber entscheiden musst du letztendlich selbst.
Jo:
Hallo, Kladie,

ich wollte niemanden kritisieren, um Himmels Willen! Hier drang nur so ein wenig eine Anti-Bewegung-Stimmung durch (vielleicht habe ich das ja auch falsch interpretiert), da wollte ich meine Meinung zu sagen. Nicht mehr, nicht weniger.  ;)
Lighthouse:
Guten Abend Kladie und Jo,

natürlich gibt es für alle Entscheidungen ein Pro und Kontra. Aber in diesem Punkt hat Kladie völlig recht.
Bewegung ist für einen Diabetiker das A & O in der Therapie. Aber es gibt eben Menschen,
die Bewegungsmuffel sind und andere die Freude an Bewegung haben. Bewegung senkt nachweislich den
Blutzucker.

Eines ist für mich in unserer Medizin völlig unverständlich. Wirst Du beispielsweise in die Neurologie eingeliefert,
dann checkt man dich von oben bis unten durch, warum Du beispielsweise eine PNP hast, wie man es auch mit
mir machte. Warum ich aber Wasser in den Beinen habe hat nicht einer hinterfragt? Warum ich das Gefühl
habe, wie ein Betrunkener zu laufen ebenfalls nicht.

Mit anderen Worten wird in unserer Medizin nicht fachübergreifend gearbeitet. Ein Körper ist ein ganzheitliches
Gebilde und muss auch dementsprechend betrachtet werden.

Liebe Grüße
Rolf
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