Diabetesfragen > Allgemeiner Bereich
PNP - HbA1c 6,9 - Wasser in den Beinen
Lighthouse:
Moin, Moin liebe Forenleser,
ich bin am Freitag aus der ASKLEPIOS Klinik, 20099 Hamburg aus der Neurologie entlassen worden.
Ursache meines Aufenthaltes war folgender:
Abklärung einer PNP - vermutlich ausgelöst durch Diabetes
Der Klinikaufenthalt bestätigte den Sachverhalt, da sich kein anderer Grund ermitteln ließ. Die
abschließenden Erklärungen können erst nach 6 bis 8 Wochen geliefert werden, da noch mehrere
Laborergebnisse ausstehen.
Derzeit habe ich viele Wasseransammlungen in Füßen und Beinen, die ich mit Xipamid 40 mg und
40 mg Furosemid versuche auszuschwemmen.
Die Ursache ist unklar. Es kommen Herzschwäche, Niere und Leber in Betracht.
Wie würdet Ihr vorgehen?
Liebe Grüße
Rolf :)
Gyuri:
--- Zitat von: Lighthouse am Mai 12, 2015, 03:04 ---(…)
Wie würdet Ihr vorgehen?
Liebe Grüße
Rolf :)
--- Ende Zitat ---
Ich persönlich würde aufgeben, weil ich derartiges seit Jahren durchmache und seit Jahren statt einer schlüssigen Diagnose nur ein Schulterzucken und/oder das Weiterreichen zu einem anderen Spezialisten dabei raus kommt. Aber das liegt vielleicht auch daran, dass ich ein unverbesserlicher Pessimist geworden bin. (Bitte nicht nachmachen! :nein: )
Ich gehe jetzt den Weg, dass ich mir sage, Diabetes ist bei mir nur ein Symptom; die Ursachen für all meine Wehwehchen haben einen anderen, noch nicht erkannten Grund.
Wie richtig vorgehen? :kratz:
Entweder hinter allen vorgeschlagenen Überweisungen um Termine hinterher rennen.
Oder sich in Eigenregie auf den Weg machen. Wer NICHT in einem Hausarzt-Modell gebunden ist, kann das leicht selbst gestalten.
Unabhängig davon sollte man schon versuchen, seinen Stoffwechsel (Blutzuckerhaushalt) in geordnete Bahnen zu bringen. Das kann nie schaden.
Joerg Moeller:
Die Ödeme in den Beinen können auch Lymphödeme sein. Ich würde das von einem Gefäßchirurgen abklären lassen. Leber und Niere sollte auch der Hauarzt abklären können (anhand der Blutwerte) und ob eine Herinsuffizienz vorliegt kann ein Kardiologe sagen.
Bei mir stellte sich raus, dass es Lymphödeme waren. Wir haben es dann mit Lymphdrainagen versucht, aber das brachte nicht viel.
Geholfen haben mir letztendlich Venenkissen. Die habe ich unter das Fußende meiner Matratze gelegt, so dass es nachts besser abfließen kann.
Im Tagesverlauf schwellen die Füße zwar immer noch an, aber nicht mehr so schlimm wie vor den Venenkissen.
Viele Grüße,
Jörg
Lighthouse:
Moin, Moin Gyuri,
vielen Dank für Deine Zuschrift.
Ich fühle mich ehrlich gesagt unsicher, welchen Weg ich gehen soll.
LG Rolf
Lighthouse:
Hallo Joerg Moeller,
Du kennst vermutlich den Witz.
Ein Mann steht vor einer Apotheke und wirft seine Tabletten in den Abfluss.
Fragt ein Passant: Es machst Du denn das?
Der Mann sagt: Der Arzt will leben, der Apotheker will leben und ich will leben....
Ich bin in nephrologischer, urologischer und internistischer Behandlung und bislang
hatte mich niemand darauf hingewiesen.
Am 18.5. bin ich beim Urologen, am 19.5. beim Nephrologen, am 01.6. beim Neurologen
und am 3.6. beim Internisten/Diabetologen. Das mache ich seit 2013 regelmäßig jedes
1/4 Jahr ohne Beanstandungen.
LG Rolf :)
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