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| Kladie:
Hallo, Wie ich schon im anderen Thread geschrieben hatte, sind die Messergebnisse des Libre beim scannen gegenüber Meßstreifen anders zu betrachten. Bei mir ist es so, dass beim scannen immer weniger BZ angezeigt wird. Neute Nacht gab es dazu weiteres zu berichten: Ich konnte ab ca 23:20 Uhr nicht so richtig einschlafen. Deshalb habe ich das Libre, das neben mir auf dem Nachtisch liegt, einmal befragt. Der Scann zeigte mir 61 mg/dl obwohl ich keine Symtome einer Unterzuckerung feststellen konnte. Trotzdem war ich vorsichtig und nahm eine (und danach mehrere) Kontrollmessungen vor: 0:36 Uhr ==> 78 mg/dl (Libre Scan 1:09 Uhr ==> 61 mg/dl (Libre Scan - Trent sinkend) 1:10 Uhr ==> 120 mg/dl (Meßstreifen Bayer Contour) 1:11 Uhr ==> 115 mg/dl (Meßstreifen Bayer Contour) 1:11 Uhr ==> 99 mg/dl (Meßstreifen Freestyle Libre) 1:13 Uhr ==> 78 mg/dl (Libre scan) heute morgen wieder: 7:48 Uhr ==> 63 mg/dl (Libre scan) 7:50 Uht ==> 67 mg/dl (Libre scan) 7:52 Uhr ==> 104 mg/dl (Messstreifen Freestyle Libre) Ich finde, BZ Kontrolle mit Freestyle Libre in dieser Art ist nicht sinnvoll. Dann kann man auch direkt bei den Meßstreifen bleiben. Ich hatte mich ja schon darauf eingestellt, dass das Libre immer 10 - 20 mg/dl weniger anzeigt aber heute nacht war es die Hälfte der BZ Angabe vom Meßstreifen. Diese Abweichung ist nicht tolerierbar. Hat jemand anderes auch schon so starke Unterschiede feststellen können oder bin ich der einzige? Ich werde mich gleich noch mit Abbott i Verbindung setzen und dann hier einen update machen. |
| Joerg Moeller:
Bei mir passte es immer ganz gut. Ich bin aber auch mit einem eher stärkeren Unterhautfettgewebe "gesegnet". Und wie gesagt: ich erwarte keine perfekte Übereinstimmung. Es sollte nur in derselben Größenordnung liegen. Da ist immer noch eine Lag time im Spiel (die durch einen Algorithmus auf 5 Minuten runtergerechnet wird) und der Fakt, dass Messgeräte für den Hausgebrauch nicht 100%ig genau messen müssen. Ich kann mir schon vorstellen, dass es bei eher schlanken Personen anders aussieht. Viele Grüße, Jörg |
| Kladie:
update nach Anruf bei Abbott: Als erstes bleibt festzustellen, dass die techn. Hotline von Abbott kompetent, freundlich und hilfsbereit ist. Das Gespräch ergab, dass es die Möglichkeit gibt, dass der Fühler des Sensors in einem Muskel steckt und dadurch an zu wenig Gewebewasser kommt. Es sollte Anwender geben, die nach Massage der Sensorumgebung und drücken auf den Sensor wieder normalisierte Werte angezeigt bekamen. Das sollte ich zuerst mal testen. Ansonsten würde evtl. ein Defekt des Sensors vorliegen. Dieser wird durch einschicken gegen einen neuen Sensor ausgetauscht. Die Kontrollmessungen mit dem Bayer Contour wurden nicht näher untersucht, da keine Bewertung der Messgenauigkeit anderer Geräte angestellt werden. Es wurde aber auf die zugelassene Toleranz von 15% verwiesen. Die starke Abweichung der Messung mit dem FreeStyle Meßstreifen ist jedoch ebenfalls zu hoch. Deshalb kam das Angebot den Sensor auszutauschen. Mein Vorschlag, dass den Sensoren ein paar Teststreifen dazugelegt werden könnten um Kontrollmessungen vorzunehmen wurde positiv entgegen genommen. Darüber sei noch nicht nachgedacht worden. Insgesamt ein recht angenehmes Gespräch mit dem Ergebnis, dass in den oben geschilderten Situationen ein Sensoraustausch möglich ist. |
| LordBritish:
Es kommt drauf an wie gut der Sensor liegt, sprich an der einen Stelle passen die Ergebnisse gut und bei der anderen gibt es Abweichungen von bis zu 80 mg/dl. Liegt man Nachts auf den Sensor sind die Ergebnisse vom Libre gegnüber den BZ wesentlich niedriger. Der erste Sensor war Top und hatte eine minimale Abweichung von ~10 mg/dl, der zweite war sehr unterschiedlich von der Abweichung und der dritte hat zwar eine größere Abweichung, ist aber stabiler als der zweite. Im Moment denke ich, es ist eine gute sinvolle Ergänzung. Grüße Markus |
| Kladie:
Hallo Markus, ich stelle mir mal vor, dass es eine Abweichung von 80 mg/dl bei mir gäbe bei einem Meßergebnis von 61 mg/dl :kratz: Meine Frau würde mich dann bei 141 mg/dl animieren Traubenzucker zu schlucken..... Bei solchen Abweichungen ist ein Libre kein sinnvoller Ersatz für ein BZ-Meßgerät. Wenn jeder Scan in Frage gestellt werden müsste und eine Kontrollmessung notwendig ist, kann auch direkt weiter gemessen werden wie bisher. Als Type 2 sind bei mir schnelle BZ Änderungen eher selten auch wenn ich viel Insulin gespritzt habe. Darauf basierend ist mein Einstellung aufgebaut. Der BZ sollte immer zwischen 80 und 160 mg/dl sein und ist üblicherweise etwa 90 - 100 mg/dl. Mit dem Libre bin ich jetzt schon immer nahe am Bereich des unterzuckerns was nicht gerade prickelnd ist. Wenn ich jetzt immer Traubenzucker schlucken würde wenn das Libre zu geringe Glykosewerte anzeigt, dann würde sich meine Einstellung sicher verschlechtern. Das kann nicht das Ziel des Libre sein. |
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