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Archchancellor:
Auch wenn ich dir Vergleiche super finde.

So ist mirgestern auf dem Nachhauseweg doch noch etwas auf- / eingefallen.

Wenn ich die Diskussion richtig verstehe (muss ich nicht unbedingt) hängt die Geschwindigkeit mit der das Blut im Körper flisst mit dem BZ zusammen?
Und DA steige ich aus.

Die Werte (sowohl ZZW als auch BZ) sind laut den Testern bei den Messungen nahe beieinander.

ANDERS GESAGT 7 GEFRAGT (<==Festtelltaste):
wenn sich mien BZ ändert, ändert sich doch auch der ZZW?
Und wenn dem so ist, wie komt es das in beiden Fällen die Werte "gleich" sind" :mauer:

Habe ich mich deutlich genug ausgedrückt?

Fragende Grüße
Archchancellor
Gyuri:
Entschuldigung, falls ich den Eindruck erwecke, vom Thema abzukommen. Ich meine aber, das gehört schon irgendwie dazu.

--- Zitat von: Joerg Moeller am November 13, 2014, 13:29 ---(…) die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten ist eine Linie. Und die zeigt mir die Richtung
(…)

--- Ende Zitat ---
Dem wäre so, würde sich der Verlauf linear verhalten. Das tut er aber ganz selten. Beim Interpolieren (=Zwischenpunnkte bestimmen) mögen die Fehler noch sehr gering sein. Bei uns geht es aber um Extrapolieren. Und dazu muss man die Kurve (z.B. Tagesprofil) schon sehr genau kennen und kann dann auch nur den vermutlichen Trend mit Hilfe von Erfahrungswerten der letzten Zeit SCHÄTZEN. Wer dabei Fehler begeht, wird zwangsläufig falsche Korrekturmaßnahmen ergreifen.  Es spielt dabei keine Rolle, ob wir das Kind ZZW oder BZ oder sonst irgendwas nennen. Es handelt sich immer um Messergebnisse, die uns zu einem bestimmten Handeln veranlassen.

Übertragenen auf den Kontovergleich: Wenn ich nicht weiß, was demnächst für Kontobewegungen anstehen, Lohn- und/oder Renteneingang, bzw. Daueraufräge wie Miete, Versicherungen u.s.w., kann ich aufgrund des momentanen Kontostand nicht wissen, ob ich Geld abheben darf, ohne in die roten Zahlen zu kommen.
Hobbit:
Verbessert mich, wenn ich falsch liege.

@Archchancellor
Bei der normalen BZ-Messung nimmst du am Finger einen Blutstropfen aus dem "zirkulierenden" Blutkreislauf und bestimmst den Zuckergehalt. Der Blutstropfen war vor Sekunden noch ganz woanders im Körper und fließt dann durch die Gegend. Wie schnell ist egal, auf die paar Sekündchen kommt es nicht an. Wichtig: Sobald eine BZ-Änderung im Blut stattfindet, schlägt sich das praktisch sofort (auf ein paar Sekündchen kommt es nicht an) in der BZ-Messung nieder.
Das Zwischenzellwasser zirkuliert nicht so sehr (oder gar nicht?), sondern ist stationär. Es kann also dauern, bis sich eine BZ-Änderung im Gewebe, wo ein CGMS oder der Libre misst, niederschlägt. (Time Lag)
Die Libre hat ein paar Algorithmen implementiert, die versuchen die Verzögerung zwischen Zwischenzellwasser und Blut herauszurechnen. Kann klappen. Du siehst daher oft die Hinweise, dass die CGMS (und das Libre) bei schnellen BZ-Schwankungen unzuverlässig werden können.
Archchancellor:
Hallo Peregrin,

so in etwas war die Frage zur Antwort :super:
Die Info welche ich benötigte, steckt im letzten Satz des ersten Absatzes.

Die Zusammenhänge sind mir nun geläufiger.

DANKE dafür
Archchancellor
Gyuri:
Ich meine, da liegt ein Denkfehler vor … und zwar bei nahezu allen!

Ich messe meinen BZ immer (!) mit Blut vom Handballen oder Daumenballen. In der Diabetespraxis wurde mir neulich erzählt, dies sei falsch, weil da meine Messergebnisse um (schlag mich tot) 5 Minuten zeitverzögert wären. Ich antwortete, das sei mir gleichgültig, weil ich immer (!) so messe und weil es mir um die Erstellung meines Tagesprofil geht, bei dem ein 5-Minuten-Versatz überhaupt nichts ausmacht.  8)

Später überlegte ich noch: "WAS ist denn der aktuell richtige Wert, wenn überall im Körper ein anderer Wert herrscht?"
Und wenn ich schon meine, dass ich nur an einer ganz bestimmten Stelle messen darf, jaaaaa … dann müsste ich auch wissen zu welchem GENAUEN Zeitpunkt ich messen muss, oder? Nur - wann ich z.B. einen Extremwert erwische und nicht ein paar Minuten zu früh oder zu spät, kann mir doch keiner voraussagen. Zusatzfrage: Wollen wir denn überhaupt einen Extremwert erfahren? Oder wollen wir Werte, die zu einem definierten Ereignis herrschen? "Beim Aufwachen!" … "Unmittelbar vor dem Essen/Spritzen" … "2 Stunden nachdem ich mit dem Essen fertig war!" …  Und dann spielt ein Zeitversatz von einigen Minuten überhaupt keine Rolle, so lange ich immer genauso messe.

Meine Frau misst ihren BZ immer (!) am Unterarm. Andere meinen, dass es ihnen am Ohrläppchen besser passt. Na und? Hauptsache immer gleich. Und jetzt kommen dann noch bald Leute mit ZZW oder sonst was dazu, die dann halt auch immer (!) so messen sollten.
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