Diabetesfragen > Diabetes-Technik
Flash Glucose Monitoring
Joerg Moeller:
Ich bin mal gespannt, wie die Krankenkassen darauf reagieren werden. Wenn man bedenkt, dass im Abo-Modell ein Sensor ca. 55.- Euro kostet, dann ergeben sich pro Quartal Kosten von 330.-
Günstiger als herkömmliche Teststreifen ist das nicht. Bzw. nicht für die, die pro Quartal "nur" 600 Streifen verordnet bekommen.
Frau_Holle:
Ich bekomme vom Diabetologen sogar nur 500 Teststreifen pro Quartal.
Zwischenzeitlich habe ich eine Hausärztin, die mir auch mal welche aufschreibt. Die vorherigen Hausärzte äußerten auch mal, ob ich mit dem Wunsch nach Teststreifen nicht zum Diabetologen gehen könne.
LordBritish:
--- Zitat von: Frau_Holle am September 30, 2014, 16:13 ---Ich bekomme vom Diabetologen sogar nur 500 Teststreifen pro Quartal.
Zwischenzeitlich habe ich eine Hausärztin, die mir auch mal welche aufschreibt. Die vorherigen Hausärzte äußerten auch mal, ob ich mit dem Wunsch nach Teststreifen nicht zum Diabetologen gehen könne.
--- Ende Zitat ---
Der eine scheibt es auf den anderen... und selbst wenn Du Dich an die KK wendest, schiwbt die das wieder auf den Arzt.
Der Arzt hat dann wieder das Problem mit der KK und darf (unbezahlt) begründen warum er seinen Patienten soviele Teststreifen verordnet hat.
Viele Grüße
Markus
Joerg Moeller:
--- Zitat von: LordBritish am Oktober 01, 2014, 07:25 ---Der eine scheibt es auf den anderen... und selbst wenn Du Dich an die KK wendest, schiwbt die das wieder auf den Arzt.
Der Arzt hat dann wieder das Problem mit der KK und darf (unbezahlt) begründen warum er seinen Patienten soviele Teststreifen verordnet hat.
--- Ende Zitat ---
Es liegt nicht an den KK (Krankenkasse), sondern an den KVen (Kassenärztliche Vereinigung(en)). Von denen bekommt der Arzt seine Honorare und denen gegenüber muss er auch ggf. nachweisen, warum er soviel verordnet hat.
Es gibt zwar eine Stellungnahme, wonach es bei insulinpflichtigem Diabetes keine Obergrenze für Teststreifen gibt (klick mich an), aber das ist auch nur die Aussage einer KV (Westfalen Lippe).
Um da wirklich was greifbares zu haben würde ich empfehlen einmal herauszufinden, welche KV für einen zuständig ist und die dann anzuschreiben. Die Antwort kann man dann ja mal dem eigenen Arzt in die Hand drücken.
Viele Grüße,
Jörg
Gyuri:
Ungeachtet der "rechtlichen Möglichkeiten" zur Ausschöpfung eines Teststreifen-Kontingents sollte man sich dann doch mal Gedanken machen, wie viele Teststreifen denn wirklich nötig sind, wenn man "ordentlich" eingestellt ist. (Merke: Wer viel misst, misst viel Mist!)
Mir stehen gemäß irgend einer Liste 400 Streifen/Quartal zu. Von denen habe ich aber noch nie erschöpfend gebrauch gemacht, selbst nicht zu Zeiten, in denen "garnix" mehr stimmte. Wenn alles planmäßig läuft, genügen mir 150 Streifen im Quartal vollauf. Für das Quartal 4/2014 habe ich aufgrund meines aufgestauten Vorrates von über 300 Streifen auf ein weiteres Rezept total verzichtet; nächstes Jahr wieder …. Mein Diabetologe ist aber mit der Aussagefähigkeit meiner Messungen durchaus zufrieden.
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