Diabetesfragen > Diabetes-Technik
Flash Glucose Monitoring
Gyuri:
Das erscheint mir nicht nur richtig und logisch zu sein, es geht ja auch garnicht anders.
:dozent:
Die Messergebnisse BEIDER Systeme unterligen Schwankungen, die sich in so einem Diagramm als "Gezapple" bemerkbar machen. Überall in der Technik werden unerwünschte Schwingungen gefiltert. Wollte ich die Schwankungen des Messsystems messen, müsste ich die Veränderungen des Verlaufs herausfiltern. Will ich den Verlauf vernünftig erfassen, filtere ich das "Gezapple" heraus. Wie das geht, kann man z.B. bei Hochpass- bzw. Tiefpassfiltern nachlesen.
Ich kann also nie die beiden UNGEFILTERTEN Profile genau miteinander vergleichen, weil sich die Unsicherheiten u.U. zusammen aufrechnen. So ist ein direkter Vergleich einzelner Messwerte verschiedener Systeme nie so genau wie die einzelnen Systeme selbst. Nur mit Filtern kann man zufällige Maßabweichungen vermindern.
ralfulrich:
--- Zitat von: Joerg Moeller am März 18, 2015, 10:26 ---
--- Zitat von: ralfulrich am März 17, 2015, 13:07 ---
--- Zitat von: LordBritish am März 17, 2015, 11:54 ---Ich hatte mich das auch gefragt und mir gedacht das es um die Info geht bewußt gescannt oder automatisch gescannt,
bewusst scannen z.B. bei einer Hypo.
--- Ende Zitat ---
Solche dynamischen Werte sollten dann zu einer Reaktion mit BEKorr oder BOKorr unbedingt automatisch in das Tagebuch... :ja:
--- Ende Zitat ---
Kein Problem, das kann man ja im CGMS-Addin einstellen:
Wie man sieht würden hier Daten zu BE oder Bolus übernommen, als auch nach Minus und Doppelminus. Zudem ein Wert 3 Stunden nach Minus/Doppelminus
Viele Grüße,
Jörg
--- Ende Zitat ---
Zapperlot, das CGMS-AddIn kannte ich noch garnicht.... :o
Das ist auf jeden Fall besser als für jede Stunde nur einen Mittelwert zu bilden!
Das kann ich Usern nur empfehlen, die CGM/FGM-Daten in die Export-Templates übertragen wollen... :super:
Grüße
Ralf
LordBritish:
--- Zitat von: Gyuri am März 18, 2015, 19:00 ---Ich kann also nie die beiden UNGEFILTERTEN Profile genau miteinander vergleichen, weil sich die Unsicherheiten u.U. zusammen aufrechnen. So ist ein direkter Vergleich einzelner Messwerte verschiedener Systeme nie so genau wie die einzelnen Systeme selbst.
--- Ende Zitat ---
Das geht schon alleine dadurch nicht, da es ZWEI unterschiedliche Messmethoden sind BLUT und ZZW.
Die Genauigkeit ist ebenso wenig gegeben, da gibt es immer Toleranzen und so genau aufs mg läßt sich das auch nicht steuern.
Da bräuchte es wesentlich mehr Parameter Nahrung, Bewegung,.... um das dann 100% (zwischen den Systemen) zu berechnen.
Viele Grüße
Markus
Gyuri:
:zwinker: Es war ja auch nicht meine Idee, die beiden Messergebnisse abgleichen zu wollen …
Joerg Moeller:
--- Zitat von: LordBritish am März 19, 2015, 06:42 ---Die Genauigkeit ist ebenso wenig gegeben, da gibt es immer Toleranzen und so genau aufs mg läßt sich das auch nicht steuern.
--- Ende Zitat ---
Danke, das sehe ich auch so. Deswegen sehe ich auch keinen Vorteil in einer Unterscheidung Scan/NoScan. Selbst wenn NoScan ein Mittelwert ist, dann sind darin auch Scan-Werte enthalten.
Ich würde mich dabei nicht wohl fühlen, wenn SiDiary durch eine solche Unterteilung eine höhere Genauigkeit vorgaukelt. Durch einen aktiven Scan schaltet man ja ncht irgendwelche Systembedingten Abweichungen vom realen Glucosewert aus. Es wird dadurch aber nicht genauer.
Wenn jemand nur Scan-Werte auswerten möchte, dann kann er ja die Exportdatei bearbeiten und alle NoScan-Werte vor dem Import in SiDiary löschen.
Viele Grüße,
Jörg
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